Ich m usste letztens einige Fotos komprimieren und habe dabei folgende Entdeckung gemacht:
Mit Paint oder wie das Windows Programm heisst, werden diie Datein zwar kleiner, aber die Qualität wird absolut miserabel.
Ich bin dann zum Nachbarn gegangen um ihn um Hilfe zu bitten. Der macht viel mit Fotos und hatte ein Programm auf dem PC, dass Lightroom hieß.
Damir haben wir die Bilder komprimiert und et voila, es ist kaum ein Qualitätsverlust festzustellen.
Die Ausgabe für ein gutes Bildbearbeitungsprogramm lohnt also für alle, die Spass an Fotos haben und diese auch mal per email verschicken oder auf Homepages hochladen.

Es gibt auch ganz passable kostenlose Bildbearbeitungsprogramme - z.B. Picasa - die ein Bild ohne nennenswerten Qualitätsverlust komprimieren können. Paint ist kein Bildbearbeitungsprogramm - sondern ein Spielzeug wenn man für die Kinder grad keine Buntstifte parat hat.
Picasa gibts hier: http://picasa.google.de/

Wenn's nur im die Komprimierung und ein paar kleinere Bearbeitungsschritte geht, dann muss man nicht so tief in die Tasche greifen. Gute shareware ist zB irfanview auf der zugehörigen webseite zum download bereit. Dieses Programm kann auch Stapelbearbeitung und viele weiter nützliche Dinge. Und es ist definitiv eine Spende wert.
Bei besserer Qualität sind die Dateien mit Sicherheit auch wesentlich größer, den Kompressionsgrad stellt man beim Abspeichern ein, wenn ein Programm nicht einmal eine individuelle Einstellmöglichkeit bietet, taugt es absolut nichts.
Übrigens: wenn JPG-Daten nochmals bearbeitet und danach jeweils abgespeichert werden, wird die Qualität jeweils immer schlechter, alternativ empfielt sich daher das PNG-Format, welches verlustfrei komprmiert, allerdings werden die Dateien bei weitem nicht so klein, wie bei mittelguter jpg-Komprimierung.
Ich kopiere jedes Foto von der Kamera direkt in 2 unterschiedliche Ordner. Diese Ordner befinden sich sogar - um Verwechslung auszuschließen und auch ein Backup zu haben - sogar auf unterschiedlichen Festplatten (die Computerfestplatte enthält den Ordner mit den 'Arbeitsdateien' und die USB Sicherungsplatte enthält den Ordner mit dem Zusatz 'org' = Original). Die Ordnernamen haben z.B. als Unterscheidungsmerkmal das Datum in der Form 20080707 und 20080707.org (heutiges Datum: 7. Juli 2008) oder einen zu den Bildern passenden Text. So habe ich zunächst 2 (völlig identische) Dateien. Soll irgendetwas an der Originaldatei verändert werden, soll z. B. der Kontrast erhöht werden, schiefe Kanten geradegestellt oder auch eine geringere Auflösung, zwecks kleinerer Dateigröße eingestellt werden, so kommt die Datei nach der Veränderung nur (!) in den 'Arbeitsordner' auf der Computer-Festpaltte. Will ich danach ein Bild nochmals abändern, so hole ich mir wieder die Originaldatei (!), bearbeite sie entsprechend und speichere sie im Arbeitsordner - zunächst durch Dranhängen einer Ziffer ab und vergleiche sie mit der zuerst erstellten Arbeitsdatei, bevor ich mich für eine von beiden entscheide! Bilder, die ich für den E-Mail-Versand stark komprimiere besser ist herunterrechnen, kommen in einen weiteren Ordner (Ordnername: Mail oder ähnlich!). Zusammenfassung: Im Arbeitsordner finden sich die Bilder zum Vorführen. Sie können bearbeitet sein, müssen dies aber nicht. Sie sind 'gebrauchsfertig'! Im Ordner Org befinden sich völlig unbehandelte Dateien. Sie bleiben hier - als 'eiserne Reserve'! Grüße,

Leider bietet das viel genannten Picasa an dieser Stelle nur unzureichende Methoden um ein Bild "effektiv" bearbeitet zu speichern. Um genau zu sein bietet es für JPG kaum Optionen an um Kompressionsfaktor und Art zu bestimmen. Alleine für JPG gibt es 3 verschiedene Algorithmen und das ist nur eines von vielen komprimierenten Formaten.
Siehe hierzug mal das eben erstellte Beispiel der Kompression bei einem Foto von meiner einer.
http://img3.imagebanana.com/view/eg0hbnxz/vergleich.png
Die Kompression ist von Links nach Rechts ansteigend. Die unterliegenden 3 Aufnahmen zeigen einen großen Ausschnitt vom Bild da darauf die Kompressionsartefakte noch besser zu erkennen sind.
Die Kompression sollte sich nach der Verwendung richten. Geht es rein um Datentransfer und vorallem "sparen" von Speicherplatzt ist die höchsten komprimierung gerade gut genug. In Zeiten von UMTS und DSL sind aber große Bilddateien eigentlich nur noch ein Problem wenn das Emailaccount überläuft ;)
Wenn es darum geht den richtigen Faktor zu finden kann ich auch nur zu IRFANVIEW raten. Lightroom von Adobi ist in der Tat ein sehr komfortabler Bildverwalter und auch ein Programm das eine gewissen einflussnahme auf die Qualität ermöglicht.
Jedoch um richtig ans Werk zu gehen sollte auch hier wieder was an die Arbeit gelassen werden wie zum Beispiel das von einigen hier schon genannte Irfanview. Unter dem Menüpunkt Datein -> speichern unter ... -> im folgenden Dialog Dateityp auf JPG umstellen. Neben dem Diablo eröffnent sich ein neues Fenster mit JPG/GIF Optionen.
Dort die Daten wählen und Qualität wählen. 100 = kaum kompression und entsprechend "große" Dateien. 0 = der höchste Kompressionfaktor. In meinem Beispiel als 100% Kompression angezeigt. Man sieht also das die Qualität sehr schlecht ist. Eine kompression von 70-80% bringt schon meist eine sehr deutliche Dateigrößen reduzierung und die Qualität wird dabei nur sehr gering betroffen, dies gilt natürlich nur für das Betrachten.
Die Haken bei Exif / IPTC und JPG Kommentar heraus machen spart nochmals ein wenig Speicherplatz und hat KEINE! auswirkung auf die Bildqualität. 1 Buchstabe = 1 Byte mehr Dateigrösse ;)
Um es auf mein Beispiel von meinem Foto zu beziehen ist die Originaldatei 65 MB groß. Die Kompression die bei Irfanview mit 100 (höchste Qualität) angegeben ist ist gerade mal 1,48 MB Groß. Die schlechteste Kompression ist 33,48 KB. Das Mittelding zwischen Qualität und Größe ist mit 75% erreicht. Da ist die Datei dann 245,43 KB groß und die Qualität ist noch brauchbar.
Das ganze ist nun mit einem kostenlosen Programm gemacht und nicht mit einer Kaufsoftware. Also merke gut muss nicht teuer sein und manchesmal kostet es sogar garnichts.
Die Software Irfanview kann man mit Googeln relativ leicht finden. Leider kann ich den Link hier nicht mehr angeben da sonst der liebe Autoprüfer hier diesen Text als Spam erkenntn, wenn mehr als ein Link angegeben ist.