...und diese Erste-Hilfe-Regel heißt eben mal, strikt den Regeln der Ironie folgend, "PECH". Der oder die Betroffene mag das im Fall des Falles für nicht sonderlich amüsant halten, aber es ist die definitiv einzige und richtige Art, mit einer Sportverletzung beim Fitness umzugehen. Wichtig: sofort anwenden! Jede Minute verschwendete Zeit kostet einen Tag mehr an Regenerationszeit, heißt es. PECH steht für: P=Pause (sofort den Körperteil ruhig stellen). E=Eis (Kühlung hält Schwellungen und Blutungen im Zaum). C=Compression oder Kompression (Wenn möglich, das Körperteil bandagieren, auch damit kann man eine Schwellung minimieren). H=Hochlagern! (Das ermöglicht den Blutrückfluss). Sollte die Sache nicht wirklich sicher zu definieren oder als 'relativ harmlos' einzugrenzen sein: auf jeden Fall ab damit zum Sportarzt, um Folgeschäden zu verhindern.
ich würde dann bei knochenverletzungen auch noch den DMS test machen. D=durchblutung. einmal aufs nagelbett drücken wenn blut woieder reinkommt ok. M=motorik. beweg mal die finger/anderes S=sensorik. "schau weg! welchen finder fass ich an?"

E=Eis: Eis nie direkt auf den betzroffenen Bereich geben, sondern immer in ein Tuch o.ä. einpacken. Kühlung durch geeignete Kühlmittel. (Kältekissen, Eisschwamm, Eisbandage, Hot-ice). Dauer der Kältebehandlung: je nach Schweregrad 2-3 Stunden, langsam ausklingend. Die Kälte-Anwendung darf aber ohne Unterbrechung nie länger als 20 - 30 Minuten andauern. Zeitdauer der Kältebehandlung: Kurzzeitige Kühlung: Durchblutungsförderung (meist nicht erwünscht !) Langzeitige Kühlung: Tiefenwirkung, dadurch Schmerzlinderung, Muskelentspannung, Gefäßengstellung ! Eine kurzzeitige Kältebehandlung (einmalige Eisabreibung) führt durch reaktive Mehrdurchblutung primär zu einer Schmerzlinderung, sekundär aber zu einer Erwärmung des betroffenen Hautareals und damit zu einer verstärkten Einblutung ins Gewebe. Eine langzeitige Kältebehandlung (mehrmalige Eisabreibung; z.B. bei Muskelzerrung oder in Kombination mit einer Kompression, z.B, bei Muskelprellungen) führt zu der zumeist erwünschten Tiefenwirkung. Sie sollte sich je nach Schweregrad kontinuierlich über 2-3 Stunden erstrecken und langsam ausgingen. Grundsätzlich ist aber bei jeder Eisbehandlung darauf zu achten, dass die Kälteanwendung ohne Unterbrechung nie länger als 20 bis 30 Minuten dauern darf. Wegen der Gefahr der örtlichen Erfrierung sollte der Sportler bei der Kältebehandlung in Kombination mit einem Kompressionsverband aufmerksam beobachtet werden. Deshalb soll auch spätestens nach einer halben Stunde eine Kontrolle des betroffenen Körperteils erfolgen. Dies gilt vor allem, wenn sich das Schmerzbild auffallend verändert. Ist die Haut unter der Eisbehandlung noch rot gefärbt, kann die Kälte/Kompression fortgesetzt werden, ist sie weiß-grau gefärbt, muss sie abgesetzt bzw. reduziert werden.