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Einsatzmöglichkeiten von Speicherkärtchen (SD u.a.)

Tipp von Geistloses Wissensvakuum am 10.05.2008 um 17:01 Uhr

Die SD-Speicherkärtchen sind so billig geworden, daß das Auslagern und Backups darauf Sinn macht. Außderdem kann man sich die Dinger im Notfall (Feuer) schnell schnappen und so sein Backup retten.

Wenn man sich ein Backup vom Windowsordner erstellt oder eine große Dateiensammlung wie die HVSC (hvsc.c64.org) hat, sollte man diese Dateien zB vor dem defragmentieren in ein zip-Archiv packen oder besser noch: auslagern.

Wer wie ich zB an der Musiksammlung HVSC Gefallen gefunden hat, staunt nicht schlecht, wenn das Dateisystem für die über 35000 Dateien (alle zwischen 2 und 20kB) auf der Festplatte stark aufgebläht wird - und dann beim Defragmentieren Stunden braucht. Ausgelagert auf eine 1GB-Speicherkarte belegt dieses Archiv über 700MB, obwohl die reine Datenmenge ca. 200MB entspricht, der Rest geht für das FAT-Dateisystem drauf. Da wäre es dann auch besser, das Speicherkärtchen zuvor auf FAT32 oder NTFS umzuformatieren.

Für Digitalfotografen eignen sich die SD-Kärtchen zur Archivierung der Fotos, aber das weiß ja jeder. Mein Tipp aber: man nehme ein Briefmarken-Album, dan kann man dort die Kärtchen in die transparenten Sichtleisten wie Briefmarken einsetzen. Münzsammler können die Kärtchen auch in die Münzsammelbehälter zB für Gedenkmünzen einlegen.


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