Beim Oldtimer-Kauf kommt der Qualität des Lackes herausragende Bedeutung zu.
Zum Einen, weil ein hervorragend erhaltener Lack auf einen sorgsam gepflegten Wagen hindeutet. Zum Anderen weil der Ersatz des originalen Lackes heutzutage gar nicht so einfach ist.
Denn gesetzliche Bestimmungen haben dazu geführt, dass die damals gebräuchlichen Acrylharzlacke heute nicht mehr verarbeitet werden, aktuell werden lösemittelfreie Zwei-Komponenten-Lacke auf Wasserbasis verwendet.
Zwar dürfen theoretisch auch noch lösemittelhaltige Lacke für die Nachbesserung eines Oldtimers verarbeitet werden, aber da die meisten Betriebe sich auf die neuen Lacke eingestellt haben und auch der Gerätepark entsprechend ausgelegt wurde, finden Beilackierungen mit den alten Lacken fast nicht mehr statt.
Bei der Ausbesserung schadhafter Lackstellen hat der Oldtimer-Besitzer mit zwei dringlichen Problemen zu kämpfen:
1- Die Wahl des passenden Farbtons
2- Die Wahl eines kompetenten Fachbetriebes, der sich mit beiden Lacktypen auskennt und deren unterschiedlichen Verarbeitungsweisen Rechnung trägt
Oftmals ist deshalb nach einer umfänglichen Restauration eine komplette Lackierung der Karosserie die bessere Alternative.
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