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Durch pflanzliche Kost die Gesundheit Fördern: Vegetarisch und vegan genießen

Tipp von jameda jameda

Für eine vegetarische oder vegane Lebensweise entscheiden sich aus weltanschaulichen, ethischen oder gesundheitlichen Gründen  immer mehr Menschen. Doch wie gesund sind diese beiden Arten der Ernährung wirklich? Hier ist eine Unterscheidung der beiden Ernährungsformen wichtig: Vegetarier verzichten auf alle von toten Tieren gewonnenen Lebensmittel wie Fleisch, während Veganer zusätzlich auch Milchprodukte und Eier ablehnen.

Positiver Nebeneffekt: Geringere Kalorienaufnahme
Oft nehmen Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, weniger Kalorien zu sich als Fleischesser. Darum sind sie seltener übergewichtig  – ein positiver Nebeneffekt. Allerdings brauchen besonders Kinder in der Wachstumsphase häufig mehr Nahrungsenergie, weshalb hier besondere Achtsamkeit geboten ist.

Weg mit dem Fett!
Vegetarier und Veganer erkranken seltener an Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes, da ihre Blutfettwerte ernährungsbedingt sehr gut sind. Denn, da sie kein Fleisch und keine Wurst verzehren, nehmen sie auch weniger Cholesterin und Fett auf. Auch der erhöhte Verzehr von Ballaststoffen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Eine wichtige Rolle spielt dabei allerdings auch, dass Menschen, die sich bewusst ernähren, meist auch insgesamt gesünder leben.

Achtung bei Proteinen!
Unser Körper kann tierisches Eiweiß besser verwerten als pflanzliches. Durch richtig kombinierte Produkte kann dieses Defizit aber ausgeglichen werden. Besonders günstige Partner sind Mais und Bohnen, Kartoffeln und Ei sowie Weizen bzw. Kartoffeln und Kuhmilch. Besonders in der Stillzeit und bei Kindern ist der Proteinbedarf überdurchschnittlich hoch, was – besonders bei Veganern – zu Problemen bei der Eiweißversorgung führen kann.

Probleme bei rein veganer Ernährung
Einige Vitamine und Mineralstoffe kommen ausschließlich in tierischen Produkten in ausreichenden Mengen vor. Das bedeutet, dass sich Veganer besonders für die Versorgung mit Mikronährstoffen intensiv mit gesunder Ernährung auseinandersetzen müssen. Keine Sorgen müssen sich meist hingegen Vegetarier machen, die Milchprodukte und Eier zu sich nehmen. Veganer müssen besonders auf die Versorgung mit Vitamin B12, Vitamin D, Calcium und Jod achten. Hier kann, am besten nach Absprache mit dem Arzt, die Einnahme von nahrungsergänzenden Mitteln sinnvoll werden. Alternativ kann auch der Verzehr von Lebensmitteln wie angereicherter Sojamilch helfen.

Eisen
Der Körper kann Eisen aus tierischen Lebensmitteln wesentlich besser aufnehmen als aus pflanzlichen. Die Verwertung lässt sich allerdings durch Vitamin C (zum Beispiel in Orangensaft) gezielt erhöhen.  Besonders Frauen, die sich ausschließlich vegan ernähren, haben oft niedrige Eisenwerte, da sie durch die Menstruation einen erhöhten Eisenbedarf haben.

Achtung bei veganer Ernährung von Kindern und Schwangeren!
Vegetarische oder vegane Ernährung führen in der Regel bei gesunden Erwachsenen nicht zu einer Minderversorgung, wenn die Lebensmittel geschickt ausgewählt und kombiniert werden. Ernährungsexperten raten hingegen von einer rein veganen Ernährung bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren und Stillenden ab, da besonders in diesen sensiblen Phasen eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen gewährleistet sein muss.


 

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Tipp-Ergänzungen (4)

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    Tipp-Ergänzung Undsonstso Undsonstso

    sés gibt durchaus dicke vegetarier, nämlich die sogenannten puddingvegetarier.

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    Tipp-Ergänzung BlackRainbow666 BlackRainbow666

    Ist das ein Tipp oder ein Werbeartikel gegen Veganismus? Erst im aufklärerisch aufgeschlossenen Gewand daherkommen und dann mit dem Vorschlaghamer arbeiten.

    Der Grund ist schnell gefunden: Jamedas einziger Eigentümer ist die Tomorrow FOCUS AG. Das kommt dabei heraus, wenn sich ein reaktionäres Boulevardmagazin an Internetportalen beteiligt.

    Kommentar von jameda jamedajameda

    Unser Gesundheitstipp richtet sich nicht explizit für oder gegen Veganismus. Unsere Gesundheitsredakteurin hat hier lediglich die Vor- und Nachteile einer fleischlosen Ernährungsweise aus der Sicht einer Apothekerin beleuchtet.
    Wenn sich das für Sie so extrem anhört, entschuldigen wir uns hierfür. Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass die TOMORROW FOCUS AG keinen Einfluss auf die Themen noch auf den Tenor unserer Artikel nimmt.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Nicole Neuer
    jameda GmbH

    Kommentar von BlackRainbow666 BlackRainbow666BlackRainbow666

    Aber Einfluss auf die Gesinnung Eurer Mitarbeiter?

    Eure Apothekerin sollte sich - statt bewusst oder unbewusst die Position der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu vertreten, in deren Beiräten Vertreter aus der Tierhaltungsindustrie sitzen - intensiver mit den Studien der American Dietetic Association befassen.

    Diese nennt zwar auch D, B12, Calcium und Jod als beachtenswert - allerdings ist die Versorung aller anderen Nährstoffe bei Veganern besser als bei Vegetariern und Fleischessern. Weiterhin muss man für Vitamin D lediglich "mal in die Sonne", der Bedarf an Calcium ist für Veganer wahrscheinlich niedriger, und der Jodmangel-Hype sollte eigentlich längst hinter uns liegen (siehe zB http://www.jod-kritik.de/)

    Es bleibt also B12 - hier gehen 1. die wissenschaftlichen Meinungen auseinander und sind 2. durch die Art der landwirtschaflichen und industriellen Behandlung von Obst und Gemüse diese möglicherweise nicht ausreichend mit Mikroorganismen besiedelt, die B12 ausscheiden. Statt unreflektiert "die Einnahme nahrungsergänzender Mittel" als möglicherweise sinnvoll zu bezeichnen, sollte nicht verschwiegen werden, dass der Grund für eine - prophylaktisch möglicherweise sinnvolle - Nahrungsergänzung mit B12 nicht in einer Mangelernährung, sondern in einem Mangelangebot natürlicher Lebensmittel liegt.

    Schön, dass Ihr auf meine Kritik reagiert. Ich weiß: ich bin gemein. Aber Uninformiertheit geht mir auf die (veganen :)) Eier, vor allem wenn diese sich geeignet zeigt, Vorurteile und Ängste zu schüren - während täglich zehntausende Tiere alleine in Deutschland ermordet werden, "weils halt so lecker is."

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    Tipp-Ergänzung SofieR SofieR

    Der Eiweissbedarf is ja unterschiedlich hoch. Hülsenfrüchte und Eier und  Soja können ja helfen. Wenn man Veganer ist, kann man die Eier vegessen... Bei Soja-Allergie muss mann natürlich die Soja-PRodukte meiden... es gibt immer noch Alternativen.. auch innovative! wie z.b. süsslupinenmehl vgl. www.pflanzliches-eiweiss.ch - Man kann veganisch essen und dass in jedem Alter!

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