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Die Reifen des Oldtimers, Vermittler zwischen Weg und Wagen

Tipp von Carsablanca am 19.10.2009 um 15:23 Uhr

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Dem Reifen kommt bei jedem Auto die wichtige Rolle zu, den Kontakt von Fahrwerk zum Untergrund aufrecht zu erhalten. Dabei sollte jeder Fahrer bemüht sein, seinen Reifen diese Arbeit so leicht wie möglich zu machen. Folgendes gilt es besonders zu beachten:

1- Korrekter Reifendruck Nur mit dem richtigen Luftdruck kann der Reifen die ganze Profilbreite auf die Straße drücken und damit die größtmögliche Haftreibung erzielen. Ist der Druck zu gering, wölbt sich der Reifen nach Innen, nur die Flanken haben Kontakt zur Straße. Ist der Druck zu hoch, wölbt sich der Reifen nach Aussen und nur ein kleiner Bereich der Lauffläche hat Berührung mit der Fahrbahn. In Beiden Fällen verschleisst der Reifen ungleich, die Traktion ist mangelhaft und auch der Bremsweg verlängert sich enorm.

2- Der Reifen ist ein Verschleissteil Die Gummi-Mischung des Reifens unterliegt nicht nur dem Verschleiss durch das Fahren, sondern auch der Alterung. Gummi-Mischungen verlieren mit der Zeit ihre Geschmeidigkeit und verspröden, die Folge ist eine schlechtere Anpassung der Lauffläche an die Straße und damit ein geringerer Reibwert, die Folgen sind dieselben wie oben, eine erhebliche Reduktion der Haftreibung. Deshalb sollten Reifen unabhängig von ihrer Laufleistung spätestens nach acht Jahren gewechselt werden.

3- Die Reifen sind empfindlich Beim täglichen Einsatz auf der Straße kommen Reifen mit zahlreichen Fremdkörpern in Kontakt, die den Aufbau des Reifens nachhaltig schädigen können. Spitze Steine und Glassplitter können sich in die Lauffläche eingraben und einen schleichenden Platten verursachen, ungünstige Kontakte mit dem Bordstein können die im Reifen eingearbeitete Stahlverstärkung verformen, langes Stehen in der Garage kann zu so genannten Standplatten führen.

Daher sollte den Reifen vor jeder Ausfahrt ein Minimum an Aufmerksamkeit geschenkt werden:

Zunächst sollte eine Sichtkontrolle durchgeführt werden, um Beschädigungen auszuschliessen.

Danach sollte der Luftdruck jedes Reifens, auch des Ersatzreifens, im kalten Zustand geprüft werden, ein warmgefahrener Reifen hat einen bis zu 0,5 bar höheren Druck!

Bei sehr alten Reifen sollte man sich daher Gedanken über Ersatz machen. Teilweise gibt es für Fahrzeuge aus den Fünfzigern mittlerweile Reifen mit modernen Innenleben, die erheblich höhere Fahrleistungen im Vergleich zu den alten Diagonalreifen erlauben.

Der Einsatz von "tire shoes" während der Standzeit hilft Standplatten zu vermeiden.

So gewappnet haben Sie lange Freude an ihrem Fahrzeug und auch Spaß bei jeder Ausfahrt.


Bild/er:

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