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Demenzkranke & Alsheimererkrankte

Tipp von elenore elenore

Diese Erkrankten haben seit vorigem Jahr das gesetzliche Anrecht auf monatliche ! 100 € oder 200 € Sachleistung!!

Das gilt für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz mit und ohne Pflegestufe!!! Um die Leistungen zu erhalten, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Bei einem Besuch prüft ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Kassen (MDK) den Pflegebedarf. Damit er bewerten kann, wie sehr die Alltagskompetenz eingeschränkt ist, haben die Pflegekassen 13 Kriterien festgelegt. Sie beschreiben jeweils Einschränkungen im allgemeinen Verhalten, Defizite im Verhalten bei alltagstypischen Situationen sowie bestimmte Alltagsfähigkeiten, die der Betroffene nicht mehr beherrscht.

Aufgrund der Empfehlung des MDK-Mitarbeiters legt die Pflegekasse die Höhe der Betreuungsleistungen fest. Die Beträge sind gestaffelt: Der Grundbetrag liegt bei 100 Euro monatlich, der erhöhte Betrag bei 200 Euro pro Monat. Damit sollen „aktivierende und qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen nach § 45 SGB XI“ von ambulanten Pflegediensten oder von Tagespflege-Einrichtungen bezahlt werden.

Nach diesen hier aufgeführten Kriterien stellt der MDK-Prüfer Schädigungen und Fähigkeitsstörungen fest: Wenn die Person

die Wohnung unkontrolliert verläßt (Weglauftendenz). gefährdende Situationen verkennt oder verursacht. unsachgemäß mit gefährlichen Gegenständen oder potenziell gefährdenden Substanzen umgeht. sich tätlich oder verbal aggressiv in Verkennung der Situation verhält. sich im situativen Kontext inadäquat verhält. unfähig ist, eigene körperliche und seelische Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen. nicht kooperiert bei therapeutischen oder schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung. in ihren höheren Hirnfunktionen so gestört ist (Beeinträchtigung des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen), dass diese zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen geführt haben. einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus hat. nicht eigenständig ihren Tagesablauf planen und strukturieren kann. Alltagssituationen missdeutet und inadäquat reagiert. sich emotional ausgeprägt labil oder unkontrolliert verhält. sich überwiegend niedergeschlagen, verzagt, hilflos oder hoffnungslos zeigt aufgrund einer therapieresistenten Depression. Treffen zwei dieser Kriterien zu, davon mindestens einmal bei Punkt 1 bis 9, dann kann man von erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz sprechen. Eine in erhöhtem Maße eingeschränkte Alltagskompetenz liegt dann vor, wenn noch ein weiteres Kriterium aus einem der Punkte 1 bis 5 sowie 9, 11 zutrifft.

Weitere Informationen unter:

Read more: http://generation-50-plus.suite101.de/article.cfm/leistungenauchbeipflegestufe0#ixzz0RdkY1Nh1

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