Viele frischgebackene Oldtimer-Besitzer kommen um ein Wertgutachten nicht herum, weil die Versicherungen eins verlangen oder das H-Kennzeichen beantragt wurde. Aber auch wenn es nicht verlangt wird, kann es bei Verlust oder Beschädigung des Schätzchens bares Geld wert sein. Denn erst wenn der Versicherung ein anerkanntes Gutachten präsentiert werden kann, ist der Oldtimer-Halter vor dem finanziellen Risiko einer nachträglichen und ungünstigen Begutachtung seines Fahrzeugs geschützt.
Bei der richtigen Auswahl eines Gutachters sind einige Punkte zu beachten:
In Deutschland hat sich Classic-Data als dominierendes Unternehmen für Oldtimer-Gutachten durchgesetzt, deren Bewertungen bei den Versicherungen anerkannt werden.
Auch TÜV und DEKRA bieten Wertgutachten für Oldtimer an, es empfiehlt sich aber, vorher mit der Versicherung über die Anerkennung von deren Gutachten zu sprechen.
Im Zweifel lässt man sich von der Versicherung einen Gutachter vorschlagen.
Je geringer der Recherche-Aufwand zum speziellen Fahrzeug ist, desto günstiger wird auch das Gutachten ausfallen, im günstigsten Fall um 100,00 bis 160,00 €.
Ist der Wagen selten oder aufwändig restauriert oder umgebaut worden, fallen Gutachten etwas umfangreicher und damit teurer aus; nach oben gibt es, wie fast überall, keine Grenzen.
Eine gute Dokumentation des Wagens sowie aller durchgeführter Arbeiten samt Rechnungskopien erleichtert die genaue Bestimmung des Wertes.
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