Diese Aussicht müssen Sie sich erst erarbeiten: 136 Stufen führen zur Terrasse auf dem Dach des Dockland. Beim Aufstieg über die hölzerne Freitreppe geraten die meisten Besucher aus der Puste.
Ehrgeizige Jogger nutzen diese Strecke deshalb gerne als wortwörtlichen Höhepunkt ihrer Sportstunde. Mitunter schleppen auch Schwerbepackte ihre Kamera-Ausrüstung hinauf, denn in Fotoblogs wird dieser Ort als Top-Spot für spektakuläre Hafenaufnahmen gehandelt.
Allerdings gibt es schon viel zu sehen, bevor der Aussichtsplatz erreicht ist: Der gläserne 30-Millionen-Euro-Bau ist das spektakulärste Kontorhaus der Stadt. Er liegt am Ufer der Elbe wie ein Ozeanriese, mit einem Bug, der 40 Meter über dem Wasser aufragt.
Das Projekt, entworfen vom Architektenbüro Bothe Richter Teherani, erhebt sich mitten im Wasser, auf einem Grundstück, das eigens dafür aufgeschüttet wurde. Bauherrin ist die Robert Vogel KG aus Hamburg. Sie kaufte erst einen Abschnitt im Hafenbecken, der an einen kleinen Kai grenzt. Zusätzlich musste sie den Luftraum darüber vom Bund erwerben. Wer oben anlangt, kann Richtung Osten die Türme des Mahnmals St. Nikolai und der Katharinenkirche sehen. Richtung Süden haben Sie freie Sicht auf die Köhlbrandbrücke, das Containerterminal Tollerort und zur Süderelbe.
Besonders gut lassen sich hier übrigens die Fähren der Linie 61 und 62 beobachten. Sie legen direkt am Gelände des Dockland an. Weitblick trifft Wellenritt - das gibt's nur in Hamburg.
Aussicht
Dockland , Van-der-Smissen-Straße 9, 22767 Hamburg
040/68 98 76 92 00
Öffnungszeiten (Aussichtsterrasse): Mo-So 14.00-20.00 Uhr (April bis September)
Mo-So 12.00-18.00 Uhr (Oktober bis März)
ÖPNV: S 1/S 2/S 3, Haltestelle Königstraße; Elbfähre 61, 62, Haltestelle Dockland, Buslinie 383, Haltestelle Van-der-Smissen-Straße
Geeignet für ambitionierte Jogger, Fotografen und Touristen, die schon immer mal ein Schiff an Land besteigen wollten.
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