Ich weiß, das widerspricht sich, aber lest selbst.
Zutaten:
500g Rinderhack (man kann auch gemischtes Hackfleisch nehmen, Rinderhack finde ich persönlich besser)
2 Karotten
1 Scheibe Sellerie (ca 1 cm dick)
1 Zwiebel
3 - 4 Knoblauchzehen
2 Dosen Tomaten (s.u.)
Tomatenmark, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer, Kräuter (s.u.)
Zwiebel schälen und Klein würfeln, da es eine Blitzsoße ist, kann man sie geviertelt in einem Multizerkleinerer geben und schnell zerkleinern. (Nicht zu lang, sonst wird sie bitter) Die Zwiebeln herausnehmen und in heißem Olivenöl (mittlerer Topf) andünsten.
Wenn sie glasig sind, das Hackfleisch dazugeben. So lange anbraten, bis es zerfällt. Mit Cayenne, Salz und Pfeffer würzen. Salz sparsam, Cayenne und Pfeffer darf ruhig mehr rein.
Karotten schälen und in mehrere Stücke zerteilen, Selleriescheibe ebenfalls in kleinere Stücke zerlegen. Knoblauch schälen. Alles in den Multizerkleinerer und gut zerkleinern.
Zum Hackfleisch geben und kurz andünsten. 1 EL Tomatenmark dazugeben
Die Tomaten (ich bevorzuge Oro di Parma oder Mutti, die haben wirklich einen sehr guten Geschmack) dazugeben, Die Dosen mit etwas Wasser ausspülen und das Wasser dazugeben. Mit frischen oder getrockneten Kräuter nachwürzen (Oregano, Basilikum, Petersilie, Thymian oder einfach italienische Kräuter). Auch hier nicht sparsam sein, wir setzen keine künstlichen Aromen zu.
Jetzt kommen wir zu der seltsamen Überschrift.
Eigentlich reicht es, die Soße aufzukochen, dann wäre sie fertig, aber ...
... wenn man sie ca 45 Minuten mit geschlossenen Deckel und danach etwa 1 Std. (oder länger) mit offenem Deckel weiter auf kleiner Flamme köcheln lässt, wird der Geschmack immer besser. Je länger man sie kocht, umso besser wird sie.
Zum Schluss etwas vom Nudelwasser dazugeben, fertig und guten Appetit
Dazu passen am besten Spaghetti und ein schöner Gurkensalat, z.B. der aus meinen anderen Rezepten.
Mit frisch geriebenen Parmesan oder Pecorino servieren.
Hallo Salzprinzessin. Ich koche ja gerne mit Wein, den kann man durchaus noch dazunehmen.
Mit Zucker wäre ich bei diesem Rezept (zumindest in dieser Jahreszeit) vorsichtig, denn die Zwiebeln, Karotten und besonders der Sellerie bringen schon eine gewisse Süße mit.
Im Winter sieht das anders aus.
Danke für deine Ergänzung!