Wenn es im Lauf der Automobilgeschichte wirkliche Fortschritte zu verzeichnen gab, dann auf dem Gebiet der Beleuchtungstechnik. Sowohl die Umstellung von Bilux- auf Halogenlampen als auch die Erhöhung der Bordspannung von 6 auf 12 Volt hat den Fahrern im Dunkeln ein Licht aufgehen lassen.
Aus Sicherheitsaspekten spricht nichts gegen den Austausch betagter Leuchtmittel durch moderne und effizientere Birnen und auch die Gutachter für das H-Kennzeichen legen dem Wunsch nach mehr Licht keine Steine in den Weg.
Einzig die ehernen Wächter der Tradition und die Originalitäts-Fetischisten wenden sich mit Grausen ab.
Folgende Möglichkeiten für eine bessere Beleuchtung gibt es:
die betagten Bilux-Birnen durch H4-Lampen mit Bilux-Sockel ersetzen (eine einfache Sache mit überschaubarem Arbeitsaufwand wird mit bis zu 40% höherer Lichtausbeute belohnt)
Der Ersatz der Blinker-, Rückfahr- und Heckleuchtenbirnen durch passende LED-Einsätze (Auch hier steht geringer Arbeitsaufwand einer hohen Lichtausbeute und zusätzlich einer Stromersparnis und damit einer Entlastung des Bordnetzes gegenüber)
Mittlerweile sind Ersatzlampen mit Halogen und LED-Innenleben auch schon für Klassiker mit 6 Volt-Anlagen im Angebot.
Auf die Einführung von Xenon-Austauschlampen werden wir allerdings vergeblich warten, denn dafür sieht der Gesetzgeber zwingend den Einbau einer Scheinwerfer-Reinigungsanlage und eine automatische Höhenanpassung vor.
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