Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man sich rasch an gewisse Lebensmittel oder Speisen gewöhnt und die ständig auf dem Speiseplan hat, obwohl andere vielleicht viel besser für einen wären- nur, man weiß es nicht. Wie wäre es, mal das Essen nach Yogi-Art auszuprobieren? Mache ich seit ein paar Wochen und fühle mich sehr wohl damit: Zucker wird durch Honig ersetzt, denn Zucker macht nach dieser Theorie träge. Ich süße also Desserts und Tee mit Honig...etwas teurer, aber viel mehr Genuss! Rotes Fleisch kommt bei mir eh nicht auf denTisch, aber Fleischesser sollten das mal spasseshalber durch Tofu-Bolognese ersetzen- schmeckt richtig lecker! Ebenfalls träge macht nach dieser Theorie Kuhmilch und es ist sehr leicht, diese durch Sojamilch zu ersetzen. Sogar den Cappuccino bei Starbucks kann man mit Sojamilch machen lassen. Mir geht es dabei vor allem darum, mal eine andere Perspektive einzunehmen und bewusster mit dem umzugehen, womit ich mich so füttere. Kann sehr interessant sein!
Ich habe wegen eines dringenden Verdachts auf Glutenallergie meine Ernährung komplett umgestellt und gleich eine Diät mit eingebunden, weil ich mal wieder 20 kg über Wunschgewicht lag. Um keine Mangelerscheinungen zu bekommen, war ich praktisch gezwungen, nicht nur Lebensmittel zu probieren, die ich sonst gar nicht auf dem Speiseplan habe, sondern auch Zutaten und Zubereitungsarten. Ich habe z.B. klein geschnittene Mandeln und Rosinen in manche Gerichte gemischt, auch Sesamsaat und Leinsamen. Ich esse regelmäßig frischen Knoblauch und frischen Ingwer, was ich vorher nicht gemacht habe. Ich kann nur sagen, es hat immer fantastisch geschmeckt - und das tut es immer noch - und macht Spaß beim Kochen.