Die Aronia kam erst in letzter Zeit ins Gespräch und in die Gärten, weil man ihre Qualitäten (wieder) entdeckte. Bisher war sie eher als Apfelbeere bekannt und man kannte sie allenfalls aus Parks und Grünanlagen. Doch dass sie sich auch ganz problemlos im Garten halten lässt und sogar als Heckenpflanze geeignet ist, war wenig bekannt. Die Früchte schmecken herb und etwas säuerlich- es ist pure Geschmackssache, ob man sie mag. Jedenfalls kann man sie gut zu Konfitüre, Gelee oder Aronia-Wein verarbeiten. Oder getrocknet fürs Müsli verwenden. Die Früchte sind mineralstoff- und vitaminreich und enthalten reichlich Anthozyane, welche gegen Entzündungen wirksam sein sollen. Wenn man im Gartencenter eine oder mehrere Pflanzen kauft, ist es am besten, mehrjährige zu nehmen, weil sie dann schon in der ersten Saison blühen. Gestaltet man eine Hecke mit ihr, sollte der Abstand mindestens einen Meter betragen- eher ein wenig mehr. Die Aronia ist frosthart und sehr robust- also praktisch für jeden Garten oder für jede Terrasse geeignet.
Tipp-Ergänzungen (1)
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1Tipp-Ergänzung
murmeltier7murmeltier7
Meine Aroniasträucher wurden, kaum dass die Beeren reif waren, ruckzuck von den Vögeln abgeerntet. Es ist ratsam, die Sträucher kurz vor dem Reifwerden der Beeren mit Vogelnetzen zu schützen, damit die Beeren richtig ausreifen können bevor man sie selbst erntet. Roh sind sie so sauer, dass es den ganzen Mund zusammenzieht, aber Saft oder Gelee schmeckt hervorragend und ist äußerst gesund.
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