Bei der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main laufen alle Anzeigen der User für unberechtigt geforderte Kosten der angeblich kostenlosen Internetseiten zusammen.
Generell nochmal: Nie auf diese Rechnungen und anschliessende Mahnungen reagieren, auch nicht wenn irgendein Anwalt schreibt. Falls tatsächlich ein Mahnbescheid kommen sollte (äusserst unwahrscheinlich weil der Gld kostet im Vorfeld) Widerspruch einlegen. Es ist noch kein Fall bekannt wo es dann zur Klage gekommen ist (kostet die Verbrecher nämlich Geld). Keinen eigenen Anwalt einschalten (kostet nur eigenes Geld).
Wer will kann bei der o.a. Staatsanwaltschaft Anzeige erstatten. Dringend anzuraten ist eine Anzeige, wenn es sich um neue , bisher hier bei GF noch nicht genannte Internetseiten handelt.

Hier noch ein Artikel dazu.
Die Berliner Schülerin Silke G. war weder auf der Internetseite 99downloads aus Hamburg noch auf der Seite Opendownload aus Mannheim (Baden-Württemberg), auf denen man eigentlich Kostenlosprogramme für eine Jahresgebühr von 60 oder 96 Euro herunterladen kann. Dennoch verlangen die Betreiber über ihre Anwälte Sven Schulze (99.downloads, Liebestest) und Olaf Wolfgang Tank (opendownload, Win-Loads, Redcio OHG, vormals Gebrüder Schmidtlein) die jeweilige Abogebühr plus 44 Euro pro Anwalt.
Silke G. fragt: "Wie kommen die Inkassoanwälte an meine Adresse?"
Die Antwort finden man bei der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main in Hessen. Dort laufen alle Anzeigen gegen Kostenlosfallen im Internet ein. Das Anzeigenaufkommen hat sich seit dem Vorjahr nicht nur verzweieinhalbfacht. Der Staatsanwaltschaft fiel dabei noch etwas inhaltlich Neues auf.
Pressesprecherin
der Staatsanwaltschaft Doris Möller-Scheu sagt: "Waren es 2008 noch 6.000 Betrugsanzeigen, sind es inzwischen 15.000. Dabei fiel uns auf, dass sehr viele Anzeigen glaubhaft versicherten, nie auf einer der Abofallenseite gewesen zu sein."
Wie kommen die Betreiber und ihre Anwälte an die Kundendaten?
Staatsanwältin Möller-Scheu: "Wir haben den dringenden Verdacht, dass Daten von Surfern durch Tricks erlangt und dann unberechtigterweise weitergegeben worden sind. Im Fall der doppelten Inkassopost haben die Inkassoanwälte oder die dazugehörenden Firmen offenbar dieselbe Adressendatei gekauft."
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat am 17. März 2009 in Frankfurt und Umgebung zehn Objekte und Wohnungen der Abofallenbetreiber Michael Burat und Villiam und Robert Adamca durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Auf der Seite My-download.de verlangte Villiam Adamca 96 Euro Jahresgebühr für nichts. Möller-Scheu: "Ergebnisse liegen noch nicht vor."
Um in großem Stil an Adressdaten für ihre Inkassoanwälte zu gelangen, werben die Abofallenseitenbetreiber für ein Taschengeld bedürftige Frauen und Männer als Lockvögel an. Diese melden beinahe jeden Tag auf ihre Namen zu den meistgesuchten Begriffen neutrale Seiten im Internet und schalten bei der Suchmaschine Google bezahlte Anzeigen.
Über Adsense bzw. Adwords landen diese Ergebnisse, zum Beispiel Hausaufgaben-Land.com, stets auf den ersten bezahlten Eintrag und lassen bei den beliebtesten Begriffen viele Millionen Links hinter sich.
Macht man den Test und gibt in die Google-Suchmaske den Begriff Openoffice ein. Ein kostenloses Schreibprogramm. Google zeigt 29 Millionen Links an. Testet man die Anzeigen 1 bis 5 von den 29 Millionen Links. Das Ergebnis war erschreckend. Alle führten zuerst auf eine neutrale Seite. Klickt man dort auf den Button Download, wird man zu einer Abzock-Falle umgeleitet. Gibt man da seine Adresse ein, hat man in den nächsten Tagen prompt eine Mahnung über eine saftige Jahresgebühr im Briefkasten.
Behörden und Verbraucherverbände raten einhellig: Niemals zahlen! Sollte gar ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen, innerhalb von 14 Tagen widersprechen.
Hier noch ein Link zum informieren: http://www.abzocknews.de/
Anzeigen wegen arglistiger Täuschung und Betruges nehmen natürlich auch alle Polizeidienststellen entgegen. Möglich auch im Internet unter w w w.berlin.de/polizei/internetwache/ Service aufrufen und dann Internetwache
so lange bis ein echter Mahnbescheid vonn einem Amtsgericht per Post kommt ( ist ein gelber Schein ) braucht man gar nix zu tun weil es einfach vertane Zeit ist sich mit Abzockern rumzuärgern.
Ganz tolle Tipps hierzu habe ich hier gesehen: http://onlinedetektiv.com/46401.html die haben auch kostenlose Musterbriefe wenn jemand unbedingt schreiben möchte