Schmeckt nicht besser ist nur Einbildung ,das Auge ißt halt mit lg
Ich würde sagen er braucht wahrscheinlich einen Spielgefährten. Und haufenweise forderndes Spielzeug. Also nicht einfach nur ne Katzenangel, sondern was womit sich die Katze richtig dauerhaft beschäftigen kann. Am besten dann noch täglich das Spielzeug wechseln, damit es nicht langweilig wird.
Zum Thema Abwechslung für Wohnungskatzen kannst du auch mal hier nachlesen: http://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-ich-meiner-wohnungskatze-mehr-abwechslung-bieten
Natürlich kann deine Freundin ihn auch vorsichtshalber mal beim Tierarzt durchchecken lassen.
Die Aggressivität könnte natürlich mehrere Ursachen haben, aber eine Katze ausschließlich in der Wohnung zu halten ist schon mal ganz und gar nicht artgerecht. Katzen sind Jäger, sie brauchen viel Auslauf und viele Reize. Schwierig ist es natürlich, wenn man in der Stadt lebt wo viele Autos rumfahren. In dem Fall sollte man sich aber gar nicht erst eine Katze zulegen. Leider sind da viele Menschen ziemlich egoitisch. Katzen sind ja sooo süß. Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall mal mit deiner Freundin darüber reden, ob es nicht möglich ist der Katze Auslauf zu geben bzw. wenn nein, sie an einen anderen Besitzer zu überführen; auch wenn ihr das nicht passen wird.
wuschel55 am 17. Juni 2008 15:27 Sorry, dass ich erst heute meinen Kommentar zu deiner Antwort gebe. Aber hast du schon mal Katzen oder andere Haustiere gehabt? Wenn ja, dann wüsstest du, dass man ein solches Tier nicht einfach so hergibt, ist kein Stück Holz oder ne alte Handtasche die keiner mehr braucht - ist ein Lebewesen - und nicht nur meine Freundin hat sich an das Tier gewöhnt, sondern das Tier sich auch an sie. Man kann Katzen durchaus als reine Wohnungskatzen halten, aber man sollte sie, wie schon Marah und Wieselchen geschrieben haben, dann zu zweit halten. Es wird auch immer wieder geschrieben, dass es für einsame nicht mehr ganz junge Menschen sehr gut ist, nicht mehr alleine zu sein, eben ein Haustier zu haben. Und meine Freundin käme um vor Sorge um das Tier, wenn sie es denn als Freigänger halten würde und es mal eine Nacht nicht nach Hause käme! Deshalb kommt für sie nur die Möglichkeit in Frage noch eine zweite Katze dazu zu nehmen! Und den Kater weggeben, würde ihr das Herz brechen und dem Kater mit Sicherheit ein Verlust – Trauma bescheren, von dem sich auch ein Kater nicht so leicht erholt!
Hallo wuschel,
erstmal zu deiner Frage, ja, ich bin mit Katzen aufgewachsen, bzw. hatten wir immer eine Katze und - wie das auf dem Dorf so ist - viele Streuner, die mitfressen wollten ;-) Ich weiß, dass die Haltung von Katzen in der Wohnung eine streitbare Sache ist, aber ich denke eben, dass nur eine artgerechte Haltung gut ist, und Katzen sind eben Jäger mit einem großen Radius. Wenn deine Freundin die Katze schon lange hat, dann gebe ich dir Recht, dass eine Trennung wohl auch für die Katze unschön wäre. Das habe ich aber anders verstanden. Ich habe nicht das Recht, hier rumzutönen, aber obiges ist meine Meinung zu dem Thema bzw. beschreibt das, was ich für eine Katze für das Beste halte. Dass man bei einer Wohnungskatze noch eine zweite Katze hinzuholen sollte, stimmt natürlich auch. Zu dem Zweck würde ich dann aber im Tierheim gucken, weil dort oft Katzen sind, die bereits aus langjähriger Wohnungshaltung kommen und sich sogar gegen Freigang sträuben, weil es ihnen Angst macht.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Kater unterfordert ist! Deine Freundin sollte sich unbedingt eine zweite Katze anschaffen. Am besten eine Katze die ungefähr ein halbes Jahr alt ist. Sie kann den Spielattacken des Katers besser standhalten als ein Katzenbaby und ist trotzdem noch sehr anpassungsfähig. Eine reine Wohnungskatze alleine zu halten, ist in meinen Augen Tierquälerei- da sind Verhaltensauffälligkeiten vorprogrammiert! Ich hatte auch eine Katze die alleine in der Wohnung leben mußte und nach kurzer Zeit, zeigte sie ähnliches Verhalten. Ich habe dann eine Zweitktze geholt und seitdem ist das Tier super ausgeglichen. Das Tier muss ständig im selben Lebensraum ohne einen artgerechten Spielkameraden leben- das ist nicht gut für die Psyche des Tieres und durchaus nachvollziehbar ist es auch, dass dieses einsame Tier irgendwann einen Koller bekommt. Es würde einem Menschen nicht anders ergehen und Deine Freundin ist, sogut wie sie auch mit dem Tier umgeht, kein Ersatz für einen Artgenossen. Wir kennen dieses Verhalten aus Einsamkeit auch von anderen Tieren, die alleine leben müssen. Das ist kein schönes Leben! Wenn deine Freundin so ein Katzenfreund ist, hätte sie sicherlich auch Spaß an einer zweiten Katze und könnte auch ohne schlechtes Gewissen ein paar Stunden ausser Haus gehen. LG
wuschel55 am 14. Juni 2008 22:26 Danke für deine ausführliche Antwort!! Werde alle Antworten morgen meiner Freundin zeigen. Bin mal gespannt, was sie dazu meint!
Ich danke Euch allen für Eure Antworten! Ihr habt uns sehr gut weitergeholfen!!!!!!!!!!!!!!
Marah am 14. Juni 2008 22:33 Immer gern! Ich stehe auch gerne für weitere Fragen zur Verfügung! Ich lerne gerade Tierheilpraktikerin für Katzen und bin ganz fit auf dem Gebiet! Habe auch seit 17 Jahren selbst Katzen und da häuft sich so einiges an Erfahrung an.LG
wuschel55 am 14. Juni 2008 22:47 Mann oh Mann, wie viele Antworten!!! Wollte eigentlich alles rauskopieren - aber jetzt mache ich doch morgen früh zum Frühstück den Rechner an, da meine Freundin immer bei uns zum Frühstück ist!
Nochmal vielen, vielen Dank an ALLE!!!!
Marah am 14. Juni 2008 23:26 Dann wünsche Ich viel Spaß und bestell mal Liebe Grüße! :o)
Die bislang erbrachten Ratschläge sind gut... Es könnte ferner nen neurologischer Defekt sein... Tumor / WS Syndrom aufgrund von Verletzung usw... Hmm...
Marah am 14. Juni 2008 22:26 Feline Hyperästhesie käme auch noch in Frage aber da würde sich die Katze wahrscheinlich noch zusätzlich selbst verletzen, da die Schmerzen im Kreuzbeinbereich überwältigend sind. Das umschriebene Verhalten ist allerdings typisch für unterforderte Wohnungskatzen in Einzelhaltung.
Pestopappa am 14. Juni 2008 22:38 Ja, ist möglich... Ich kriege meinen Neurochirurgen gerade nicht ans Rohr... Aber Manno... Man muss auch nicht alles wissen können ;oo)))
Marah am 14. Juni 2008 23:25 ;oD Ich bin beruhigt, dass Du nicht alles weißt...ich krieg schon langsam Panik ;o) LG
Wißt ihr wie er die 4 Jahre vorher verbracht hat,unbedingt genau erkundigen!!LG
wuschel55 am 14. Juni 2008 21:50 Eben das ist der springende Punkt, sie hat ihn direkt vom Vorbesitzer bekommen, aber angeblich war er nur eifersüchtig aufs Baby - wir aber haben den Eindruck, dass er geschlagen worden sein muss - möglicherweise aus den uns jetzt bekannten Gründen, nämlich weil er kratzt und beißt!!
Und da er oft Katzenbaby spielt, also bei meiner Freundin am Pulli saugt, ist er sicher auch zu früh von der Mutter weg gekommen!
vollimleben am 14. Juni 2008 22:09 Das ist echt traurig alles,aber das habe ich mir schon gedacht!Der braucht jetzt sehr viel Geduld,wird nicht einfach aber der kann ja auch nichts dafür und es wird lange dauern bis er Vertrauen hat!Angst hat er auch!Alles gute!
Marah am 14. Juni 2008 22:29 Das Nuckeln an Wollpullovern ist typisch für verhaltensgstörte Katzen, die zu früh von der Mutter getrennt wurden- da hast Du völlig recht! Aber auch dem kann eine Zweitkatze entgegenwirken und einiges an Haltungsfehlern wieder gutmachen.
Ich würde ihn beim Tierarzt untersuchen lassen. Häufig werden solche Aggressionen durch Schmerzen ausgelöst.
wuschel55 am 14. Juni 2008 21:44 Habe ich auch schon daran gedacht, aber dann würde er doch nicht so ausgelassen toben, beim spielen???
Er braucht einen Sparringspartner. War bei unserem auch so. Erst, als wir eine zweite Katze hinzunahmen, wurde er ruhiger.
LG
Wieselchen
wuschel55 am 14. Juni 2008 21:45 Diese Idee hatte ich auch schon, meine Freundin wollte aber eigentlich keine zweite Katze haben! Kann mir schon vorstellen, dass du da sehr recht hast! Danke!
Wieselchen1 am 14. Juni 2008 21:50 Katzen brauchen Gesellschaft von ihren Artgenossen. Die Kämpfe, die sie sich liefern, können wir nicht bieten. Besonders wenn der Kater eine Führungspersönlichkeit ist (und das ist unserer unbedingt smile), brauchen sie eine andere Katze, mit der sie sich reiben können. Wenn deine Freundin jetzt eine kleine Katze noch mit dazunimmt, werden die beiden dicke Freunde und schmusen tun sie dennoch mit ihr, meine Garantie darauf. Und wo eine Katze satt wird, wirds auch noch eine zweite.
LG
Wieselchen
Marah am 14. Juni 2008 22:23 Da hast Du völlig Recht Wieselchen! Eine Zweitkatze ist wirklich keine großartige Zusatzbelastung und aus Egoismus sollte man kein Tier leiden lassen. Ich bin mir sicher, dass die Freundin an einer Zweitkatze auch sehr viel Spaß hätte! Es gibt nichts schöneres als Katzen beim Toben zu beobachten. Ich habe schon oft herzhaft gelacht und freue mich jeden Tag über meine ausgeglichene Katzenmeute :o)LG
wuschel55 am 14. Juni 2008 22:52 Nun Mahra, meine Freundin schreckte bisher davor zurück sich noch eine zweite Katze zu holen, weil sie nicht mehr so ganz jung ist (73) - das ist der einzige Grund! Hat weder mit Egoismus, noch damit zu tun, dass sie das Geld nicht aufbringen könnte! Und am allerwenigsten würde sie eine Katze leiden lassen wollen, dafür liebt sie Katzen zu sehr!!
Marah am 14. Juni 2008 23:22 Das ist natürlich was anderes! Aber da der Kater auch erst vier ist, halte ich das für nicht tragisch! Vielleicht hilfst Du ihr ab und zu mal Katzenstreu einzukaufen- dann sehe ich da kein Problem. Falls Deiner Freundin mal was zustoßen sollte (Gott bewahre!) kann man die Katzen auch zu zweit weitervermitteln. Sie leiden dann auch weniger...Die Lebensfreude zweier Katzen steckt auch immer wieder an und ist Balsam für die Seele. Gerade wenn man nicht so oft unterwegs sein kann, ist das eine unterhaltsame Sache. Eine junge Katze aus dem Tierheim ist für jedes Jahr, dass sie in einem schönen Zuhause verbringen kann dankbar. Vielleicht geht Ihr mal zusammen ins Tierheim und laßt Euch dort beraten...die Leute dort kennen sich super aus und haben vielleicht ein paar Ideen. Wenn man alle Möglichkeiten kennt, kann man ja immer noch in Ruhe eine Entscheidung treffen. :o) LG
Du sprichst mir aus dem Herzen. Wir haben 3 von dieser Sorte. Da ist immer Leben in der Bude.
Marah am 14. Juni 2008 22:30 Habe auch 3 Katzen und ich könnte mich rollen vor Lachen, was die sich alles so einfallen lassen...herrlich ;oD
Wieselchen1 am 14. Juni 2008 22:35 In unseren wildesten Zeiten hatten wir 5 große und 5 Babykatzen....
LG
Wieselchen
Vielleicht entfaltet sich der Geschmack erst in Reaktion mit Sauerstoff - ähnlich dem Dekantieren von Wein. Große Oberfläche wird sein weiteres tun.
wuschel55 am 7. März 2008 13:21 Hört sich gut an, deine These - und möglich ist ja alles!
Bist Du Dir da wirklich sicher? Ich liebe es, in einen richtig saftigen Apfel hineinzubeissen und esse ihn am Stück. Schmeckt mir persönlich besser als aufgeschnitten.
wuschel55 am 10. Februar 2008 18:24 Ja, da bin ich mir sicher. Weil ich mir aus zahntechnischen Gründen die Äpfel schneiden darf! Aber ich meine wirklich sehr dünne Spalten, die da so lecker und meiner Meinung nach viel aromatischer schmecken! Was "raubkatze"schreibt, scheint mir sehr logisch zu sein!
Du Arme - komme die Woche auch dran. Zurück zum Apfel - Gott sei Dank - sind Geschmäcker verschieden.
wuschel55 am 10. Februar 2008 18:32 Was kommt dran? Darfst du dann die Äpfel auch aufschneiden? Bei mir ist das schon nahezu 30 Jahre her, die Sachen mit den Zähnen - und ich würde die Äpfel auch liebend gerne am Stück essen, wenn ich es noch könnte!
Reissen und bohren ist angesagt und ich bin ein solcher Feigling. Ja, die Äpfel werd ich dann auch schneiden müssen. Wenn ich daran denke .... sind ja nicht nur die Äpfel.
wuschel55 am 10. Februar 2008 18:56 Mit viel Geduld kriegst du das auch in den Griff, was auch immer ansteht bzw. dabei herauskommt - das wichtigste dabei ist: Du mußt dich mit dem Neuen selbst akzeptieren, dann klappts auch!