Diese Liste enthält alle Antworten von wallenstein, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.
Hallo, in der Tat wurde das Entsorgungssystem, über das bisher die Altarzneimittelabholung in den Apotheken organisiert wurde, aufgelöst. Wie üblich in dieser Gesellschaft, spielten da auch finanzielle Aspekte eine Rolle. Nun obliegt es der einzelnen Apotheke, sich darum zu kümmern - und es gibt halt leider auch bei den Apothekern uninteressierte Pfeifen. Fakt ist, dass Altarznei mit ganz wenigen Ausnahmen KEIN Sondermüll ist, sondern eine "gesonderte Fraktion des Hausmülls". Dennoch freue ich mich immer, wenn unsere Kunden Ihre Altarznei zurückbringen, weil ich dann sicherstellen kann, dass Wertstoffe (Umkartons, Glasflaschen) in den Kreislauf zurückgeführt werden, und die übrig bleibenden Arzneimittel selbst gebe ich persönlich am Wertstoffhof ab, um zu vermeiden, dass auf dem Weg zur Müllverbrennung (zB beim Leeren der Tonnen) Medikamente auf die Strasse fallen und/oder in falsche Hände geraten. Das ist sicherlich Aufwand - aber das ist der Schutz der Umwelt und der Verbraucher durchaus wert ... und der Laie kann nunmal in der Regel nicht beurteilen, welche Arzneimittel wie entsorgt werden sollten.
Vermutlich meinen Sie das DIMDI-Siegel. Das sagt aber nur aus, dass die Apotheke behördlich erfasst ist - daraus aber Qualität abzuleiten, ist nicht möglich. Komplett vergessen können Sie das TÜV-Siegel. Das sagt nämlich nur aus, dass ein Qualitätsmanagement vorhanden ist, von dem Sie aber erstmal auch nix haben. Denn auch eine Versandapotheke mit 0900-Abzocke-Hotline kann problemlos das TÜV-Siegel bekommen. Bedenken müssen Sie auch, dass Sie im Falle von Problemen erhebliche Schwierigkeiten haben können, Ihre Rechte durchzusetzen, wenn Sie sich auf ausländische Versandapotheken einlassen. Solange alles glatt läuft, mag das ganz harmlos aussehen, aber in der Vergangenheit gab es schon Fälle, dass Urteile deutscher Gerichte "einfach" nicht zugestellt werden konnten.
Ganz einfach: Bei der Anmeldung "Selbstzahler" sagen. Sie werden überrascht sein, dass viele Behandlungen weit billiger sind, als Sie denken ...
Leider nein. Die Technologie, die hinter den ThermaCare steckt, ist derzeit einzigartig - daher auch die gesalzenen Preise.
Mit dem Quartal hat das (zumindest in Deutschland) überhaupt nichts zu tun. Entscheidend ist die Frage, ob es sich a) um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt oder ob b) das Medikament ohne Rezept erhältlich ist. Wenn a), dann ist die Gültigkeitsdauer DREI Monate nach Ausstellung, es sei denn, der Arzt hat ein explizites Datum angegeben (was selten ist). Wenn b), dann ist der Zettel sowieso nur eine Merkhilfe ;-)
PS: Und noch ein Tip ... bevor Sie wegen einer solchen Frage längere Zeit surfen, fragen Sie am besten gleich in einer Apotheke nach. Die haben die jeweils neuesten Rechtsvorschriften parat. Viele Antworten in den "Laienforen" sind geradezu grotesk ... wie man ja auch an all den Vermutungen und Behauptungen in den Antworten zu Ihrer Frage sieht :-(
Ihre Frage ist absolut berechtigt und richtig problematisch. Der Fall ist nämlich schlichtweg gesetzlich nicht geregelt. Leider. Dabei könnte der Gesetzgeber das in Analogie zum Alkohol schnell & unkompliziert tun. Was geregelt ist, ist die Verpflichtung des Apothekers, erkennbaren Medikamentenmissbrauch zu unterbinden. Aber das hilft uns hier in Ihrem Beispiel nicht weiter - denn Sie können mit 16 durchaus einen echten Bedarf für Aspirin Complex haben oder auch den Auftrag Ihrer Eltern, das Präparat zu besorgen. Hier bedarf es des Fingerspitzengefühls des Apothekers, und die Entscheidung ist manchmal recht schwer zu treffen.
Da es verschiedene Johanniskrautpräparate gibt, kann man die Frage nicht eindeutig beantworten.
FAKT ist: Johanniskraut IST ERSTATTUNGSFÄHIG, wenn der Arzt eine mittelschwere Depression diagnostiziert hat. Dann zahlen die Krankenkassen anstandslos, sofern der Arzt ein zugelassenes, verschreibungspflichtiges Präparat aussucht. Mit den "billigen" Supermarktpräparaten etc. sollten Sie aufpassen - es gibt da ein schönes Beispiel: 300 mg sind nicht 300 mg - einmal ist es Johanniskrautpulver ("billig") - und in der Apotheke EXTRAKT - und der ist 7-12x stärker wirksam ... und plötzlich ist die böse Apotheke viel billiger als der gute Drogeriemarkt. Von wegen "DM 40% billiger" ... nun ja, wenn nicht mal die Hälfte an Wirkstoff drin ist, ist der Patient der DEPP :-) Zudem ist wirksames Johanniskraut pharmakologisch nicht unproblematisch => siehe die gute Antwort von zinche weiter oben.
Bei dem von Ihnen gesuchten Stoff handelt es sich um Yohimbin aus Cortex Yohimbehe. War vor der Entwicklung von V iagra & Co das einzige wirklich wirksame (vergessen Sie die beiden bisherigen Antworten auf Ihre Frage, die sind beide falsch) Präparat auf dem Sektor. Allerdings durchaus Nebenwirkungs-behaftet und nicht für die Selbstmedikation geeignet.
aurata am 4. November 2009 17:22 Yohimbin ist ein Potenzmittel und kümmert sich nicht um die Penisgröße.
Ich habe den Fragesteller so verstanden, dass er mit seinen anatomischen Begebenheiten unzufrieden ist und dafür ein Medikament sucht.
Hmmm ... unter DEM Gesichtspunkt ist Ihre Antwort allerdings zutreffend :-) freundliche Grüsse
WELCHES Medikament ???
cefasinu heißt es
Oje ... da hat Ihnen aber jemand einen dicken Bären aufgebunden !!! Im Cefasinu sind zwar sogar zwei Quecksilberverbindungen enthalten - Zinnober und Mercurius solubilis. Beide aber in homöopathischer Verdünnung (D4 bzw. D5). Damit ist der messbare Anteil Quecksilber extrem gering und bei indikationsgerechter Anwendung des Präparates KEINERLEI Risiko vorhanden. Gute Besserung ;-)
Hallo, Sie haben Recht, Medinait IST stark. Die Müdigkeit ist eine beabsichtigte (!) Wechselwirkung zwischen dem Doxylamin und dem Dextromethorphan mit dem enthaltenen Alkohol. Doxylamin alleine kann schon sedieren, aber in der Kombi verhilft es umso zuverlässiger zu dem Schlaf, der dem akut Kranken ermöglicht, sich zu erholen, während seine Krankheitssymptome gedämpft werden (Achtung: Nur symptomorientiert, keine Heilung an sich) Die einmalige Einnahme ist soweit ok, aber als "Schlafmittel" würde ich den Sirup nicht öfter nehmen ... erstens haben Sie das geschilderte Problem des "Hangover" (Müdigkeit in den nächsten Tag hinein), und bei regelmässiger Einnahme kann sich leider eine Gewöhnung einstellen. mfg