Ich studiere auch Tiermedizin und würde dir raten, wenn du wirklich beruflich mit Tierverhalten zu tun haben willst, Tierarzt zu werden und dann einen Fachtierarzt für Verhalten zu machen. Ansonsten könntest du auch Lehrgänge zur Hundeerziehung machen und dich mit einer Hundeschule selbstständig machen, aber da braucht man schon viel Geld, um sich das Wissen dazu anzueignen durch Fachbücher etc. Außerdem habe ich mal gehört, dass man in Wien Tierpsychologie studieren kann, aber da müsstest du mal nach googlen, wie da die Voraussetzungen sind. Viel Erfolg bei deiner Berufswahl!
Ich studiere Tiermedizin und überlege ob ich noch ein Fernstudium machen soll. Entweder Homöopathie oder Ethologie.
Durch Ethologie alleine wirst du nicht reich.
pecudis am 24. November 2009 18:49 Mach Homöopathie (klassische Homöopathie), das ergänzt sich gut zu Tiermedizin. Sollte es aber auch an jeder gute Med-Vet-Uni geben, und ist dann a) billiger und b) besser als in einem Fernstudium.
Tierpsychiologe und THP hab ich mir nach meinem Studium (Tierzucht und -Haltung) mal schicken lassen - das ist bitterste Verarsche, was da "gelehrt" wird und sein Geld nicht wert.
Also ich kenne es als Fernstudium:
pecudis am 25. November 2009 13:16 Das ist das was wir oben schon meinten: eben kein Studium, sondern nur dem Namen nach eine Pseudo-Ausbildung, die nirgends anerkannt (=geregelt und geprüft) ist, und deren "Prüfung" auch nichts wert ist.
Siehst Du doch schon an den Inhalten!! Nur Geldbringende Tiere drin (keine Nutztiere), kein Wissen über Ernährung, nix. Da bist Du nachher "Tier-Homöopath" und kannst ein fehlernährtes Tier nicht von einem Kranken unterscheiden. SOWAS kannst Du auch einfach mit Büchern auswendiglernen, ziehst Du Dir die Arzneimittelbilder rein, fertig. Oder besorgst Dir zB Hans Wolter, Kompendium der tierärztlichen Homöopathie, das hat wenigstens Hand und Fuß, und Ethologie hast Du ja im Studium auch schon. Gerade als MedVet Studentin solltest Du das aber wissen?!
pecudis am 25. November 2009 13:20 oh man ey - da sind für über 3000 Euro nicht mal Vögel dabei ^^
Ethologie wird im Rahmen der Zoologie kurz angeschnitten im Studium. Ich tendiere trotzdem mehr zur Homöopathie- zumal macht es mehr Sinn als angehender Tierarzt seine homöopathischen Kenntnissen aufzubessern.Das heisst nicht das ich ausschliesslich als Homöopath arbeiten werde. Ich glaube schon daran dass Homöopathie in gewissen Fällen helfen kann, das lernen wir ja auch.Ich weiß aber auch das es nicht immer mit Homöopathie geht. So ein gesundes Mittelding sollte es sein.
pecudis am 25. November 2009 16:08 Jaaaaa - das bezweifele ich nicht, ich nutze nach Absprache mit meiner TÄ sowas ja auch, es gibt da auch ausreichens seriöse Infos und Versuche, zB von der Carstens-Stiftung (Schweine), bei Rindern (Mastitis etc) jeeeeeeede Menge, auch für Hühner, und Pferd, Hund und Katze sowieso.
Ich weiß ja nicht, wo Du studierst, aber ich könnte meine TÄ mal fragen, wo sie studiert hat, da gabs das jedenfalls gratis zum Studium dazu!
Das Problem ist meiner persönlichen Meinung nach eher folgendes: um das RICHTIGE Mittel rauszusuchen, mußt Du
a) die Arzneimittelbilder und Typenmittel auf die die verschiedenen Tierarten bezogen "einfach nur" auswendig wissen, bzw schon mal wissen, in welcher Ecke Du nachguckst - DAS kann Dir aber keiner "für Geld beibringen", das ist pure Lernarbeit, Fakten raufschaffen - das kann man sowieso nur selber.
b) mußt Du das jeweilige Tier kennen und einschätzen (f. ggf Typenmittel), und dabei kann Dir auch wieder kein "Studium" helfen, sondern "nur" die intensive Kommunikation mit dem Besitzer und genaue Beobachtung, die von Fall zu Fall verschieden ist.
Also insgesamt eine tolle Zusatzausbildung, aber eben kaum als Fernstudium zu lernen, und schon gar nicht für das Geld so ein bißchen.
Wenn Du noch Buchtipps brauchst, schreib mir eine PM
pecudis am 25. November 2009 16:12 PS - nur mal so am Rande: Ethologie wird bei den TÄ "nur angeschnitten" ??? Das war bei uns (Agrar / Tierhaltung) Prüfungsfach ^^, zwar Wahlfrei (zu Tierhygiene zB ), aber nix mit "mal eben so am Rande" ^^
Kann mich nur anschließen - das, was als "Studium der Tierpsychologie", auch ohne Abitur, angeboten wird, ist zum großén Teil Scharlatanerie, genau wie Tierheilpraktiker, Tierkommunikator und wie sie alle heißen, da wird mit der Tierliebe anderer Leute Geld verdient, und nachher sitzt Du auf der Straße ohne anerkannte Ausbildung. Wobei Tierpsychologie als anständiges Nebenfach immerhin anerkannt ist, der Rest ist so gut wie ausschließlich Bambi-Syndrom.
Tierarzt, Tierwirt, Tierpfleger, Landwirtschaft Fachrichtung Tierzucht- und Haltung, da ist überall Tierpsychologie als Nebenfach dabei, aber
Ohne anständiges Wissen in Anatomie, Physiologie, Tierernährung und Ethologie kannst Du nämlich nicht davon ausgehen, daß ein Tier mit "traurigem Blick" nicht ggf einfach "psychisch krank" ist!
CrazyDaisy am 24. November 2009 18:23 DH!!! Bambi-Syndrom - ja, weiß Gott...
tierpsychologie kann man nicht studieren. entweder veterinärmedizin mit schwerpunkt verhalten oder biologie und in diese richtung gehen.
vielleicht sowas? http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltensbiologie
Natürlich kann man Ethologie studieren.
pecudis am 24. November 2009 18:48 Das ist was anderes. Verhaltenskunde und Tier-Psychologie sind unterschiedliche Bereiche, und normalerwseise auch unterschiedliche Nebenfächer.
Und auch Ethologie gibt es imo nicht als einzelnen Studiengang - wenn ja, sag an, Wo? Wielang?
Neufiliebe am 24. November 2009 19:17 aber nicht als alleiniges studienfach. das was als tierpsychologie angeboten wird, ist kein studium, sondern ein fernlehrgang o.ä.
pecudis am 24. November 2009 19:50 Gemeint war, wo man "Ethologie" studieren kann. das man Tierpsychologie als Lehrgang machen kann, ist mir klar, nur hat das mit Ethologie eben nichts zu tun, das sind zwei verschiedene Fächer.
Neufiliebe am 24. November 2009 19:59 http://www.biologie-lk.de/showthread.php?t=16288
eben...tierpsychologie, kann man entgegen der behauptung einiger fernschulen eben nicht studieren. sondern entweder veterinärmedizin und dann die richtung einschlagen, was nicht gewünscvht war oder eben über die biologie.
Private Schulen in diesem Bereich sind eigentlich rausgeschmissenes Geld, vulgo Abzocke. Denn ein dort erworbener Titel ist nichts wert.
In Potsdam gibt immerhin den ersten IHK Lehrgang zum Hundetrainer. Das ist wenigstens ein bißchen offiziell.
pecudis am 24. November 2009 17:48 DH!
diese frage sollte dir jeder gute tiertarzt beantworten können.
Walnüsse werden in der Natur von vielen Tieren (sofern sie die Schale aufkriegen) genutzt, sind also als Futterbestandteil unter anderen Angeboten völlig o.k. Übrigens sind Rattenzähne so stabil, dass sie sogar eine ungeöffnete Nuss durchlöchern können.(Eigene Erfahrung). Nüsse, die Tumoren erzeugen, sind wahrscheinlich verschimmelte Exemplare (häufig bei Erdnüssen), und da wirken die Aflatoxine des Schimmelpilzes krebsauslösend. Lass knacken!
http://www.diebrain.de/ra-frischfutter.html
hier.. alles über rattenfutter
(dürfen sie fressen)
Auf jeden Fall haben sie sich im vorigen Winter bei uns kostenlos im Schuppen bedient.
Ofenfrische am 18. November 2009 20:46 heißt aber noch lange nicht dass alles für sie gesund ist ;D