Diese Liste enthält alle Antworten von spiritsoul, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.
Unseren Wert beziehen wir nicht aus äußeren Erfolgen wie Job oder Partnerschaft- der Wert lag bereits in der Wiege mit dabei :-) Die Frage ist nur, womit man sich identifiziert: tust du es mit deiner Geschichte (Arbeit, Familienbetrieb, kein Partner usw.), dann gerätst du stimmungsmäßig natürlich leicht in Schieflage. Sobald du aber das (dein) Leben selbst als Zweck erkennst und die Fähigkeit, unendlich viel sehen, genießen und erleben zu können, auch anderen helfen zu können usw., dann rückt dein vermeintliches 'persönliches Drama' in den Hintergrund...Erst dann lässt du auch locker und willst nicht immer 'unbedingt etwas (für dich) erreichen und 'deine Lage kontrollieren'...und dann, auf wundersame Weise, ergeben sich Möglichkeiten und Gelegenheiten, deine Anlagen auch wirklich in die Welt zu bringen. Alles Gute!
Was Angst beschreibt: Angst entsteht, wenn man befürchtet, die Kontrolle über etwas zu verlieren. Dabei ist jegliche Kontrolle über irgend etwas ein reines Fantasieprodukt. Wir haben keine Kontrolle- über nichts. Nicht darüber, wann wir zur Welt kommen, wann wir sterben (das kann jeden Moment sein), wem wir im Leben begegnen...Wenn man die Illusion der Kontrolle aufgibt, hat man keine Angst mehr. Das nennt sich dann Hingabe. Etwas anderes im Alltag ist natürlich die Angst, wenn ein Tiger hinter uns her ist. Da rennen wir, und das ist auch gut so. Nur, dass und ob überhaupt jemals ein Tiger hinter uns her rennt, können wir nicht kontrollieren. Insofern ist es sinnlos, Angst davor zu haben, dass jemals im Leben ein Tiger uns verfolgen könnte- in dem Moment reagieren wir dann schon richtig.
heureka47 am 23. September 2009 01:14 Das Tier kennt zwei grundsätzliche Verhaltensweisen bei Bedrohung/Angst: Kämpfen oder Flüchten. Was den Menschen zum Menschen macht, ist das Potenzial des "Dritten Weges": Anwenden der - universellen - Liebe.
Ganz unter uns, Trudel: das Schlimmste ist, sich auf etwas wie 'Einsamkeit' zu konzentrieren und diesem (mehr gedachten) Gefühl dadurch noch mehr Nahrung zu geben und es zu füttern. Schau nach draußen, schau den Himmel an, schau auf deinen Mann, schau auf dich: womit könntest du dir und euch eine Freude machen? Auch wenn er krank ist und du ihm helfen 'musst': ihr seid am Leben, das Blut pulsiert, ihr könnte hören, sehen, schauen, fühlen, denken, lesen, sprechen. Das alles ist Leben. Und es ist da, jetzt. Schau nicht auf den Mangel- schau auf das, was da ist. Und das ist sehr viel! Man muss es nur entdecken. Dann kommen die Dankbarkeit und das Glück von allein. Ich wünsche Euch ein schönes Fest!
Trudel1402 am 23. Dezember 2008 22:51 das hast du schön geschrieben,aber ob es hilft?
Liebe Trudel, ob es hilft, liegt allein an dir. Vergiss niemals deine Macht, die du mit dem Leben mitbekommen hast: deine Aufgaben werden nie das übersteigen, was du kannst. Und am Ende wächst du daran und sagst dir "Hey, und das hab ich alles gemanagt? Ich muss ja ein tolles Wesen sein!!" Und das bist du. Nur Mut :-) Und Freude!