http://www.marktforschung.de/de/ihrportalzurmarktforschungiminternet/lexikon/verbaendederwerbewirtschaftund_werbeforschung Guck mal, ob Dir das weiter hilft.
ich versuche eine erklärung aus meiner sicht und mit meinen erfahrungen. ich leide zwar nicht unter platzangst (egal, wie die nun heißt), also angst in engen räumen. aber ich kenne das gefühl in der innenkabine (seinerzeit sogar unter der wasserlinie im bug des schiffes). problem war für mich, daß das schiff zu rollen anfing. also nicht nur hin und her sondern ringsherum geschaukelt hat. ich hatte ein komisches gefühl in der magengegend. also bin ich hoch an deck gegangen und habe mich nach vorn zum bug begeben und habe die bewegungen des schiffes auf mich wirken lassen. ich merkte, daß das rollen gar nicht so schlimm oder gefährlich war. zudem spürte ich den wind (stärke 10, also schon sturm). nach einer halben stunde bin ich wieder in die kabine gegangen. mir kamen die bewegungen des schiffes nun sehr bekannt vor. sie haben mich nicht mehr beunruhigt.
wo man so etwas ausprobieren kann, ohne gleich abzulegen, weiß ich nicht. vielleicht sollte man es erst auf kürzeren fährstrecken versuchen? keine ahnung...
Mit Platzangst, sprich Agoraphobie, hätte man wohl eher Angst oben auf Deck beim Anblick des weiten, offenen Meers.
Zurück zur Klaustrophobie: ja, das kann schon sein - die Motoren klopfen, je nach Seegang stampft das Schiff, es ist alles ziemlich beengt, dazu noch meistens sehr warm, und ohne Fenster und entsprechenden Ausblick kann es bei entsprechend disponierten Menschen schon einen Angstanfall auslösen.
Ausprobieren: versuchs doch zunächst einmal mit einer längeren Überfahrt per Fähre mit einer einzigen Übernachtung, z.B. von Rotterdamm nach Hull. Die eine Nacht kann man zur Not auch an Deck oder im Speisesaal mit Aussicht überstehen.
sicher kann man es testen indem du einfach mal ne Schifffahrt buchst