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Was kann man gegen einen nassen Rücken beim Autofahren auf Stoffsitzen machen?

anonym
beantwortet von raceman am 7. August 2007 21:33
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Ein verschwitzter Rücken beim Autofahren ist nichts ungewöhnliches, spez. bei hohen Aussentemperaturen und längeren Zeiten hinter dem Steuer. Einen besonderen Einfluss hat hier die Art des Stoffes und die Konstruktion des Sitzes, d.h. gestatten sie eine gute Durchlüftung. Wie ernst dieses Thema von Herstellerseite genommen wird zeigen Sitze von Mercedes-Benz, die aktiv entlüftet sind, d.h. die Feuchtigkeit wird mittels Ventilatoren im Sitz und zig tausenden kleiner Löcher von der Oberfläche abgezogen. Solltest Du ein Fahrzeug haben, dessen Sitze mit Stoffen ohne Membranwirkung ausgestattet ist, gibt es nur schwerlich eine Lösung. Die Kugelauflagen gestatten zwar einen geringen Abstand zwischen Körper und Sitz, jedoch finden die meisten daran kein Gefallen. Eine andere Möglichkeit wäre ein Lammfell oder der Einbau eines anderen Fahrersitzes, z.B. von Recaro.


Einer meiner Brüder will nach Brasilien und dort Karriere machen- wie sind die Chancen?

anonym
beantwortet von raceman am 4. August 2007 03:07
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Hallo Teilzeithexe, ob er gute Chancen hat, hängt nicht nur von seiner beruflichen, sondern vor allem auch von seiner sozialen Qualifikation ab. Denn Brasilien ist von der Mentalität her ein Land, wo viele Deutsche auf Dauer Schwierigkeiten haben. Kennt er Brasilien schon gut? Wie spricht er portugiesisch (wichtige Grundvoraussetzung)? Hat er dort schon gearbeitet? Es gibt durchaus noch Chancen für ausländische Ingenieure, speziell im Chemieanlagenbau. Andererseits gibt es mittlerweile auch in Brasilien viele (auch gute) Ingenieure, so dass es nicht mehr grundsätzlich so einfach ist, wie vielleicht vor 20 oder 30 Jahren. Spezielle Fachkenntnisse sind gefragt, ansonsten wird es auch schwierig mit dem Visum (oder will er eine Brasilianerin heiraten?). Ein Arbeitsvisum bekommt er nur, wenn der brasilianische Arbeitgeber nachweisen kann, dass er auf dem nationalen Arbeitsmarkt keinen vergleichbaren Mitarbeiter finden kann. Andererseits: wenn ihn der Arbeitgeber unbedingt haben will, dann schafft der es auch ein Visum zu organisieren. Es boomt heute in Brasilien alles, was mit Landwirtschaft, Zuckerrohr- und Ölpflanzenanbau zu tun hat. Also speziell alles im Bereich regenerative Energiegewinnung. Derzeit werden sind fast hundert Alkoholdestillerien in Planung oder im Bau. Einer der größten Chemieanlagenbauer in Brasilien ist z.B. DEDINI in Sao Paulo. Wenn er aus dem Bereich Verfahrenstechnik kommt und ein guter Projektierer ist, dann hat er da gewiss gute Chancen. Auch in der Automobilindustrie arbeiten relativ viele ausländische Ingenieure. Die meisten Firmen sind ohne Zweifel in Sao Paulo angesiedelt, so dass dort wohl die besten Chancen bestehen. Übrigens habe ich ein Buch über das Auswandern nach Brasilien geschrieben, mit dem Titel "Wilder Westen Brasilien" (aus dem Tagebuch eines Auswanderers). Du findest es z.B. bei Amazon. Wenn er das liest, ist er schon ein bisschen schlauer. Falls Du weitere Fragen hast, beantworte ich sie gern.

mit den besten Grüßen Steffen



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