
hier findest du eine reihe von übungen, die das richtige sehen und abbilden erleichtern: http://www.genial-zeichnen-lernen.de/


wenn du von natur aus stark aufdrücken willst, ist bleistift besser. wenn du lieber zarte grautöne und feine dünne linien machen willst, ist druckbleistift besser. ich selber drücke impulsiv und stark auf, also kann ich druckbleistift überhaupt nicht verwenden. aber zarte gemüter schwärmen davon. jan

hier findest du unter b. beispiele von bernhard schulz, wie wasser mit dünnen schwarzen linien oder schwarzen (pinsel)flecken gezeichnet werden kann: http://www.genial-zeichnen-lernen.de/landschaften/index.html

um zu erkennen, was du übertreiben solltest, musst du das portrait mit dem standarddurchschnittsgesicht vergleichen. alles, was abweicht (augenabstand enger oder breiter, stirn höher oder flacher, ohren abstehender oder größer, haar buschiger oder dünner etc.) am besten schriftlich neben dem portrait oder dem foto markieren mit + (verstärken, vergrößern, in die länge ziehen) oder - (verkleinern, verengen, kürzen). vor der karikatur kommt also zunächst eine portraitskizze und dann dazu die analyse der zu verändernden merkmale im vergleich zum durchschnitt. dann erst lohnt es sich, zum spitzen stift zu greifen. alles klar? und das ergebnis am besten in meinem zeichenforum vorzeigen für alle, dann kann ich evt. weitere ratschläge geben: http://www.carookee.com/forum/Genialis/36 jan

da feuer licht ins dunkel bringt, nimmst du am besten einen dunkel getönten zeichengrund und zeichnest mit weißem stift locker nach oben züngelnde flammen(striche) hinein. falls du farbig werden willst, kannst du die weißen flammen anschließend mit gelbem oder rotem buntstift leicht tönen. also: erst den dunkeln untergrund schaffen, dann lockere striche nach oben einfügen. jan

es kommt ganz auf deinen eigenen geschmack an. male den comic in dem stil, den du selber am liebsten anschaust. nimm deine lieblingscomics als vorbild und kopiere ein bild, bevor du deinen eigenen zeichnest.

bei feuchter farbe: nimm einen schwamm oder einen breiten pinsel und beginne mit verdünnter farbe zuerst den hintergrund. erst wenn der hintergrund trocken ist, beginnst du mit dem vordergrund in kräftigeren farbtönen.
bei trockener farbe: nimm weiche minen, z. b. ganz weiche bleistift (grafitminen B9) oder kohlestift oder am besten weiche pastellkreide, gehe ganz locker damit über das zeichenblatt und verreibe dann den hintergrund gleichmäßig mit einem wattebausch. mit weicher pastellkreide und watte kannst du riesige hintergrundflächen ziemlich schnell und ziemlich gleichmäßig tönen.
aus bundstiften kannst du mit dem spitzer oder einem scharfen messer (rasierklinge) einen farbstaub machen, den du mit dem wattebausch auftupfen und auf dem zeichenblatt verreiben kannst.

falls du englisch kannst, empfehle ich ein buch, das sogar ohne englischkenntnisse nützlich ist, auf jeder seite sind ganz viele systematisch nach thema geordnete bilder zur abzeichnen oder üben: http://www.amazon.de/gp/product/0399508031?ie=UTF8&tag=genialischzei-21

als ich auf der krim in einem museum ein bild abzeichnen wollte, kam der museumswärter und sagte, das sei verboten. es ist also unterschiedlich von land zu land und von museum zu museum. einfach hinsetzen und zeichnen, und wenn keiner kommt und meckert, ist alles okay.