Diese Liste enthält alle Antworten von purushajan, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.

schau dir diese kreidebilder an, die frau wohnt in st. gallen und gibt malkurse in der schweiz: http://www.beatelier.ch/ct/ du brauchst für pastellkreide ein möglichst körniges papier, damit die kreide sich abreibt und im papier hält, gut ist caslon karton, den es im schreibwaren und künstlerladen in vielen farben gibt. mit weicher kreide kannst du große flächen mit dem wattebausch verwischen oder auch mit den fingern, aber finger haben fett, das die zeichnung beschädigen kann, deswegen besser mit handschuh oder einem taschentuch vor der fingerspitze. wenn du fertig bist und das bild in eine mappe legen willst, musst du es fixieren, sonst staubt und verwischt es. dazu am besten ein fixativ kaufen und an einer ecke proboieren, ob es farbecht ist oder die kreidefarben verdunkelt. gutes fixtiv sollte die farben nicht verändern. noch fragen?

generell lässt sich flüssige farbe (aquarell, tusche u.ä.) nur auf entsprechend festem untergrund verwenden, denn dünnes (zeichen)papier wellt sich durch flüssigkeit. natürlich kann man auf aquarellpapier mit bleistift oder buntstift oder tuschefeder vorzeichnen, aber nicht mit kohle oder wasserlöslichen filzis, die durch flüssige farbe verschmieren. kreide und kohle wiederum brauchen am besten ein körniges papier als malgrund. beim mischen verschiedener materialien kommt es also vor allem darauf an, die techniken zu kombinieren, die sich auf demselben malgrund (papier, karton, leinwand, holz) ohne schaden auftragen lassen, wobei die grundeinteilung hilfreich ist: flüssig oder trocken, glatte oder körnige unterlage, wasserlöslich oder mit lösungsmittel, saugfähige unterlage oder glänzende. mit diesen grundgedanken kannst du experimentieren und findest schnell die geeigneten kombinationen.

für lockere skizzen und saubere zeichnungen sind 2-3B angenehm. für dunklere grauflächen oder fettere striche am besten einen 4 oder 5 B stift und für ganz fette weiche schwarze linien eine 9B grafitmine ohne holzverschalung. bei allen B-Stiften am besten immer ein Papier unter den Handballen legen, damit die Zeichnung nicht verschmiert. und die zeichnungen mit weichem stift können auch, wenn sie gelungen sind und erhalten bleiben sollen und öfters in die hand genommen werden, am besten fixiert werden, damit sie nicht von mal zu mal verschwommener und verwaschener werden. aber auch mit einem einfachen HB-Bleistift kann man schon sehr gut zeichnen, das gefühl ist nur nicht so geschmeidig und weich. mehr als auf den stift kommt es auf die handbewegung an, auf den strich des zeichners, der frisch und selbstbewusst sein sollte. und je weicher der stift, desto körniger sollte das papier sein, ein skizzenblock oder zeichenblock sieht schöner aus als schreibmaschinenpapier, nur aufpassen, dass das papier nicht zu teuer ist, das blockiert sonst das schwungvolle zeichnen, weil man teueres papier nicht "versauen" will und dadurch ängstliche striche macht.

meinst du den, der auf dem esel reitet, und jeder passant beschwert sich bei ihm über sein verhalten zum esel, bis er neben dem esel herläuft oder ihn zum schluss sogar trägt?