
Ich finde, Menschen zu guessen ist eine Form des Respekts, andern gegenueber, aber auch sich selbst gegenueber, Ich wuerde mich durch solche Reaktionen nicht beirren lassen. Falls es Dir guttut: Danke dafuer, dass Du anderen mit positiver Energie entgegenkommst! Vielleicht hilft es Dir, Dir selber dafuer auf die Schultern zu klopfen. Und: Am Ende klappts dann sogar mit dem Nachb... aeh, mit dem Nächsten im Wartezimmer!

Da jeder Mensch an irgendetwas glaubt, hat auch jeder Mensch Gott in sich - der Atheist glaubt dann eben an etwas anderes, das fuer ihn "Gott" ist, vielleicht an Selbstverwirklichung (ist im Grunde nicht schlecht), oder dass Geld&Gut usw. gluecklich machen (na ja) oder von mir aus auch an die Liebe (grossartig!). Und manche glauben daran, dass ueber andere Macht auszuueben, das Wahre ist. Ich finde, spaetestens dann wirds echt bedenklich. Wir, die wir religioes sind, glauben meist an einen persoenlichen Gott. Und das ist ein Gott der Liebe, der uns auffordert, nicht blind zu glauben, sondern das Wissen hinter dem Glauben zu suchen. Kann man in den Heiligen Schriften nachlesen. Aber auch bei Kant (& Co.), der so weit davon garnicht weg ist. Im Deutschen bedeutet "glauben" oft nur "vermuten", und da das mit Gottesbeweisen so eine Sache ist, waere der Koenigsweg die Gotteserfahrung. Jede Religion hat da ihren eigenen Weg. Und wenn ein Kind danach fragt, finde ich, dass es das Recht hat, die Moeglichkeit der eigenen ERfahrung zu machen, zumal Kinder in der Regel sehr viel naeher an der Wahrheit sind, wie jeder weiss. Durch allzu eifrige Aufklaerung kann man/frau da viel zerstoeren. Und zu Kinderfragen zum Thema gibts Buecher in JEDER TRadition, von Judentum ueber Christentum und Islam bis hin zu den oestlichen Traditionen. Deswegen finde ich es nicht schlecht, sich der eigenen Wurzeln zu besinnen und sich auch einmal zu erlauben, auf die STIMME DES KINDES ZU HOEREN. Vielleicht, dass sie ja da eigentlich unsere Lehrmeister sind... so wie es ja auch in den Evangelien steht: Lasset die Kinder zu mir kommen. Vielleicht, dass im kindlichen Herz die Vorstellung, dass "danach" noch etwas kommt, noch nicht vollstaendig ausgeloescht ist. Also: Nur Mut zur Aufklaerung, und zwar mal zur Abwechslung im theistischen Sinn. Wuensche ein frohes Erwachen dabei. Selbsterkenntnis inklusive.

wahrscheinlich ging es da um hatha-yoga. die meisten stellungen (asanas)usw. sind fuer europaer nicht unbedingt geeignet. muss aber nicht sein. es gibt alle moeglichen yoga-formen, auch ohne artistische stellungen. yoga ist eher eine lebensart: nicht-gewalt, reinheit leben (physisch wie psychisch), meditation u. konzentration ueben. vielleicht solltest du dir im klaren sein, ob du nur entspannen, oder dich mit einer religion wie buddhismus beschaeftigen willst. eben mal so ein bisschen zen-meditation ist sicher NICHT der richtige weg. ausserdem muss man da u.U. sehr lange regungslos sitzen. am besten: einfach mal in buchlaeden stoebern, internet rumschaun, chatten usw. ausserdem gibt es in jeder groesseren stadt yoga-schulen. ausserdem ist der markt voll mit "yoga-light" konzepten in buch-form. wenn es einem "nur" darum geht, ein besseres lebensgefuehl zu bekommen etc. (gesund, schlank, ausgeglichen sein/werden usw.) findet man/frau bestimmt etwas passendes. oder besser: ES findet DICH, wenn du weisst, was ich meine... viel erfolg!!!
Raimund1 am 6. Oktober 2007 03:01 DH gut eingefühlt und weitergegeben

Hoellenvorstellungen gibt es en masse, auch etwa im Buddhismus. Die Grausamkeiten dort aehneln denen, wie durch die christlichen Scholastiker beschrieben. Erziehungswert auesserst fraglich. Auch im islam gibt es ein ewiges Feuer, aber Gott der Barmherzige wird wohl kaum jemanden wirklich ewig darin verweilen lassen. (obwohl: bei gewissen Leuten wuerde ich meine Hand dafuer nicht ins Feuer legen) Ergo: Kinder brauchen Liebe und Grenzen, ohne Frage. Die Tore der Hoelle sind dafuer eindeutig nicht geeignet. Genausowenig, wie man mit Guantanamo (und den anderen derzeitigen Real-Life-Hoellen)bessere Menschen aus uns machen wird. aber das ist wieder ein ganz anderes Thema...

zu garkeinem amt, priester oder sonstwem. man/frau spricht die Basmallah, das glaubensbekenntnis vor Gott - und ab geht die post. insha'allah (so Gott will). allerdings waere es gut, sich vorher zu informieren, was da so alles auf einen zukommt: ramadan fasten, beten, almosen spenden, pilgerfahrt machen. das will gut ueberlegt sein. aber laut Qur'an ist es zwar empfehlenswert, muslim zu werden (sich fuer die nummer 1 zu halten, das tun halt alle, gell?), aber nicht zwingend notwendig. denn jeder der an den Einen Gott glaubt ist laut muslimischer Vorstellung ein Muslim. empfehlung: 10 gebote halten, den armen spenden und auf christliche weise beten etc. ist ok. wer jedoch glaubt, dass er Islam in sich spuert, der kann hilfe finden (internet, islam.infozentren, moscheen etc.)
danke für deine positive antwort aber schulterklopfen ist zuviel wofür ist doch nichts besonderes höflich zu sein
dafuer, dass es fuer Dich nichts besonderes ist, finde ich, kannste Dir das mal goennen.