gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Diese Liste enthält alle Antworten von oldpaed, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.

Gibt es eine Regel für "sein" und "haben"?

anonym
beantwortet von oldpaed am 4. Juni 2007 17:30
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

Transitive Verben ( =Verben mit Akkusativobjekt) bilden das Perfekt mit "haben": Ich habe den Wagen gefahren. Ebenso reflexive (auf das Subjekt sich zurückbeziehende) Verben: Ich habe mich geschämt. Intransitive Verben, die ein Geschehen in seinem unvollendeten Verlauf, in seiner Dauer ausdrücken, bilden es ebenfalls mit "haben": Wir haben gut geschlafen. Die Rose hat kurz geblüht. Intransitive Verben,die einen neuen, erreichten Stand bezeichnen, bilden das Perfekt mit "sein": Ich bin mit dem Auto nach München gefahren. Die Rose ist verblüht. Das wäre die Grundregel; es gibt allerdings Schwankungen, z. B. im Norden Deutschlands wird anders verfahren als im Süden. Er ist gealtert. Er hat gealtert. (Schwankung, je nach dem, wie man den Vorgang betrachtet.) Bei "sitzen, stehen,liegen" ist der Nord-Süd Unterschied besonders deutlich. Bei den Verben der Bewegung ist die Bildung vom Standpunkt des Sprechers abhängig. Sieht er den Vorgang, die Dauer der Bewegung, dann heißt es: Ich habe früher sehr viel getanzt. Sieht er die Ortsveränderung, dann heißt es: Ich bin durch den ganzen Saal getanzt. Der Gebrauch von "sein" nimmt bei den Bewegungsverben immer mehr zu. Insgesamt ist das eine auch für Deutsche manchmal nicht ganz durchschaubare Sache.- Es ist klar, dass die Bildung dann auch in Plusquamperfekt und Futur 2 entsprechend anders lautet: Ich war.../werde sein oder: Ich hatte.../werde haben. "lachen" ist intransitiv, aber drückt ein Geschehen in seiner Dauer aus, also: Ich habe gelacht. Bei "laufen" ist der Gebrauch schwankend. Die ältere Form wäre: "ich bin gelaufen". Aber: auch die Form "ich habe gelaufen" ist akzeptabel. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich der "Duden", der jeweils die Perfektbildung angibt.


Kann ein Kind auch noch nach der 4. Klasse später aufs Gymnasium wechseln?

anonym
beantwortet von oldpaed am 9. Mai 2008 06:48
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

Das ist selbstverständlich grundsätzlich möglich. So böte sich ein Wechsel nach erfolgreichem Abschluss der Sekundarstufe 1 (nach Klasse 10) an. Aber: Es müsste zum Beispiel die Sprachenfolge beachtet werden (Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache müssten in der Sek 1 gewählt werden). I n n e r h a l b der Sek 1 zu wechseln, halte ich für eine unnötige Erschwerung der Schullaufbahn; und das sollte nur in Ausnahmefällen geschehen. Beachten Sie bitte auch: G 8 ! Das gilt für Schül. des jetzigen 7. Jgs., und Erfahrungen dazu liegen selbstverständlich noch nicht vor! Im Zweifelsfalle empfehle ich trotz allen Unkenrufen den sofortigen Übergang auf ein Gymnasium nach Klasse 4, wenn entsprechende Leistungen und ein starker Lernwille vorhanden sind. Wie ich in einem Kommentar bereits gesagt habe, wird auch auf den Gymnasien "nur mit Wasser gekocht".


Gabriele Pauli.....wie findet Ihr diese Idee ?

anonym
beantwortet von oldpaed am 20. September 2007 18:27
7x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

Es fällt mir schwer, bei der Beurteilung dieses Vorschlages fair zu bleiben. Will Frau Pauli sich wichtig machen, sich ins Gespräch bringen, die Linken links überholen...? Bei der Meldung gestern Abend fiel mir spontan ein Satz mit den Tassen im Schrank ein, die fehlen... Und dann noch nach sieben Jahren, sie hat also die "Volksweisheit" des "verflixten siebten Jahres" als Begründung im Kopf... Lächerlich! Dann sollte sie doch konsequent sein und die Ehe ganz abschaffen wollen (das gab`s gedanklich ja auch schon mal!). Aber: Hat Frau Pauli das GG nicht gelesen? § 6 stellt Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Wie sagte doch Heine so treffend: Denk ich an Deutschland... S o l c h e Politiker(innen) rechtfertigen die Aktualität dieses Dichterworts!

abgestimmt für: Ich halte gar nichts davon

Wie lange sollte ein Kind im 2.Schuljahr an den Hausaufgaben sitzen?

anonym
beantwortet von oldpaed am 30. Oktober 2007 16:03
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

Schule soll gerade in der Grundschule den Kindern Spaß machen und sie nicht entmutigen. Sie soll auch den Eltern nicht übermäßigen Stress bereiten, denn den haben sie ohnehin schon genug! Es gibt in NRW einen Erlass zu Hausaufgaben, ich vermute, das ist in anderen Bundesländern ähnlich. Für NRW gilt z. B., dass die Hausaufgaben für die Klassen 1 und 2 in 30 Minuten, für die Klassen 3 und 4 in 60 Minuten, für die Klassen 5 und 6 in 90 Minuten und für 7 bis 10 in 120 Minuten (für alle Fächer, also insgesamt!) erledigt werden können. Im Erlass ist auch klar geregelt, wozu Hausaufgaben dienen und dass eine selbständige Lösung möglich sein muss. Es kann doch nicht angehen, dass Eltern oder ältere Geschwister als "Hilfslehrer" fungieren müssen! Punkt 2.2.2 lautet: "Hausaufgaben müssen in ihrem Schwierigkeitsgrad und Umfang die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und von diesen selbständig, d.h. ohne fremde Hilfe, in angemessener Zeit gelöst werden können." Sie müssen -sinngemäß zitiert- eindeutig und klar, ggf. schriftlich formuliert werden; es müssen entsprechend der jeweiligen Altersstufe Ratschläge zur Durchführung gegeben werden, die Schül. müssen (!) mit den Arbeitstechniken und den zur Verfügungstehenden Hilfsmitteln vertraut gemacht werden. Also: es bedeutet auch für die Lehrperson ein Stück Arbeit, s i n n v o l l e Hausaufgaben zu stellen. Also: Das ist nicht zumutbar, 2- 3 Stunden für Rechnen, und dann kommen ja möglicherweise andere Fächer hinzu. Ich rate, mit der Lehrperson ein freundlich-nachfragendes Gespräch zu führen. Selbst wenn Dein Kind etwas "langsamer" sein sollte, dann hätte es Anspruch auf differenzierte Behandlung. Punkt 2.3.:"Es empfiehlt sich, die gestellten Aufgaben nach der Leistungsfähigkeit, der Belastbarkeit und den Neigungen der Schülerinnen und Schüler zu differenzieren." Wenn das Gespräch nicht möglich ist, mit anderen Eltern, die die gleichen Sorgen haben, eine Pflegschaftssitzung organisieren. Wenn mehr als die Hälfte der Eltern (jeweils e i n e Stimme pro Kind!) das fordern, muss die Schule diese durchführen. Dann solltest Du auf dieser Sitzung das Problem zur Sprache bringen, gemeinsam mit den Dich unterstützenden Eltern. Gegen faule Schül. ist nichts zu machen, aber eine solche Belastung halte ich aus menschlichen und pädagogischen Gründen für nicht vertrebar!!! Es ist total sinnlos, wenn der "Numerus clausus" schon in den Grundschulen "durchschlägt"! Leistung: Ja! Übermäßige Belastung, die letztlich zur Schulunlust führt und später zur Schulverweigerung führen kann: Niemals und "gar nie nicht"!

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 30. Oktober 2007 21:03

Herzlichen Dank für deine umfassende Antwort, die mir doch sehr hilfreich ist.Kann ich das irgendwo auf einer "offiziellen"Seite nachlesen?Wie du schon richtig erwähnst, verliert meine Tochter wirklich die Lust an der Schule.Bei uns gibts oft Tränen.Oft bleibt ihr keine Zeit mehr, sich zu verabreden.Habe gestern u. heute mal die Zeit gestoppt wie lange sie an den Hausaufgaben sitzt, obwohl sie zügig (ich habe mich dazugesetzt)durchgearbeitet hat:gestern brauchte sie z.B. für 1/2 DIN A 4 Blatt rechnen 30 Min.,danach habe ich sie damit aufhören lassen.Sie mußte danach noch einen Text abschreiben, ein Diktat üben u. im Übungsheft für Deutsch noch eine Seite u. auf einem Arbeitsblatt Lernwörter schreiben.Insgesamt hat sie 1,5 Std gebraucht. Heute musste sie dann die Rechenaufgaben, die sie gestern nicht gemacht hatte, nachholen,danach noch einen Aufsatz schreiben,eine DIN A4 Seite im Deutsch-Übungsheft schreiben u. einen kleinen Text ins Hausheft schreiben.Damit war sie relativ schnell fertig, nach einer guten Stunde.Das ging von der Zeit her-aber ich habe auch dabei gesessen. Das geht aber nicht jeden Tag u. ich frage mich, was machen Eltern die berufstätig sind?

Kommentar von oldpaed am 30. Oktober 2007 23:31

Mit Sicherheit haben die Kinder ein "Mitteilungsheft", das die Schule nutzt, um die Eltern zu informieren. Nutze den Weg auch umgekehrt und informiere die Lehrperson(en), dass Dein Kind die bestimmte Zeit für HAG benötigt hat oder mit der Zeit nicht auskommt. Der Hausaufgabenerlass dürfte auf der Seite des Schulministeriums zu finden sein. Ansonsten ist auch die Schule verpflichtet, auf Wunsch die Eltern bzw. die Mitwirkungsorgane umfassend zu informieren.- Danke für Deine Rückmeldung.- Berufstätige Eltern haben da fast keine Chance, und Alleinerziehende vielleicht noch weniger. Die Schule sollte schon die Lebensumstände der Kinder kennen und berücksichtigen. Für eine sinnvolle Aufteilung der Hausaufgaben und für das Augenmerk, darauf zu achten, dass die Kinder nicht überlastet werden, ist die Klassenleiterin zuständig und verpflichtet. Schule soll Freude bereiten, Lerneifer wecken und nicht (nur) Stress bereiten!

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 31. Oktober 2007 12:24

Vielen Dank für deine Rückmeldung.


Was sind die Kriterien für die "Gute Fragen"-Rangliste?

anonym
beantwortet von oldpaed am 28. September 2007 09:07
8x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

Danke für Deine Frage. Ich schließe mich Deiner Frage an und stelle fest, dass qualitativ "gute" Antworten in der Regel wenig oder gar nicht beachtet werden; dass sogear unrichtige Antworten besser bewertet werden als "objektiv" richtige; dass augenfällige "fake"-Fragen wie "srfbnrzhnh" nicht sofort gelöscht werden; dass Fragen wie gestern nach dem Kaloriengehalt des männl. Samens oder der Prostatareizung erst nach Einsprüchen viel zu spät gelöscht werden; dass das Punktesystem intransparent ist; dass hier einerseits Menschen sind, die die Sache ernst nehmen, andererseits auch sonderliche Spaßvögel, auf die man durchaus verzichten könnte; dass ich mich langsam frage, ob der Zeitaufwand bei der Beantwortung von Fragen tatsächlich lohnt, zumal jede(r) mit der Antwort auch Persönlichkeitsmerkmale von sich preisgibt, und das einer undefinierbaren Öffentlichkeit. Vielleicht gehört diese Frage eher in das "Forum", aber es ist auch verständlich,dass die Frage hier in aller "Öffentlichkeit" erscheint. Ich jedenfalls erwäge, falls an der Transparenz sich nichts ändert, den Ausstieg. Und wenn jetzt diese Frage und diese Antwort(en) gelöscht werden, dann weiß ich Bescheid.

Kommentar von 123454321 am 28. September 2007 09:34

alles die schuld vom nörgelnden Support.

Kommentar von oldpaed am 28. September 2007 10:15

Das halte ich für unrichtig!

Kommentar von Simple_avatar4smallFabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 28. September 2007 09:40

Bleib locker, ist doch nur ein Spiel.

Kommentar von oldpaed am 28. September 2007 10:19

Für Spiele gibt es andere Webseiten.

Kommentar von Simple_avatar4smallFabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 28. September 2007 10:50

Du willst mir doch nicht allen Ernstes erklären, dass Du diesen 'Ratgeber' ernst nimmst? Würdest Du Dich auf eine hier erhaltene Antwort verlassen, wenn es um wichtige Dinge geht? Doch nicht ernsthaft. So verrückt ist ( hoffentlich ) niemand.

Kommentar von oldpaed am 28. September 2007 11:19

Vielleicht bin ich etwas naiv; aber ich habe eigentlich diese Sache "ernst" genommen und eigentlich immer auch "ernsthaft" geantwortet. Natürlich nehme ich Rat an, überprüfe bei wichtigen Dingen und übernehme für mich oder andere nichts "ungeprüft", sowohl in dieser Plattform als auch in persönlichen Gesprächen. Da wäre für mich zunächst einmal kein Unterschied. Ich habe da wohl etwas falsch verstanden?

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 28. September 2007 13:43

@FabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe

Ich möchte oldpaed recht geben.

Wenn ich hier eine Frage stelle, dann auch nicht aus Langeweile, sondern weil ich die Antwort wissen und vielleicht umsetzen möchte.

Deshalb werde ich auch mal sauer, wenn hier irgendwelche Schrottantworten gegeben werden, die erkennbar falsch und potentiell gefährlich sind.

Und wenn ich selbst hier Antworten gebe, dann gebe ich mir auch damit alle erdenkliche Mühe, weil ich es im Gegesatz zu Dir nicht nur als "ein Spiel" betrachte - dafür gibt es wirklich andere Seiten.

Kommentar von oldpaed am 28. September 2007 14:41

Danke für die Unterstützung!

Kommentar von Simple_avatar4smallFabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 28. September 2007 15:44

Meine Antworten müssen andere beurteilen. Ich gebe zu, dass es mir manchmal am sittlichen Ernst mangelt, aber es gibt Antworten anderer User deren Qualität ich beurteilen kann und viele davon sind wirklich 'erkennbar falsch und potentiell gefährlich'. Allgemein sehe ich das so: Wenn ich eine ernst gemeinte Frage stelle, kann ich die Qualität der Antwort nicht beurteilen, sonst wäre es keine ernst gemeinte Frage. Ich kenne nicht einmal die antwortende Person, also muss ich die Antwort schon aus Gründen des Selbstschutzes sehr argwöhnisch beurteilen und darf mich auf keinen Fall darauf verlassen. Also haben ernst gemeinte Fragen für mich keinen Sinn, folglich betrachte ich die Sache als Spiel. Ich möchte Eure Ernsthaftigkeit weder in Frage stellen, noch lächerlich machen, kann sie aber nicht teilen. Trotzdem schön, dass wir mal drüber geredet haben.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 29. September 2007 14:38

@FabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe:

...und darf mich auf keinen Fall darauf verlassen

Das hängt ja auch von der Art der Frage ab.

Wenn ich Probleme mit meinem PC habe und hier widersprüchliche Antworten kommen, dann kann ich meist aufgrund eigener Erfahrungen einige gleich aussortieren und vom Rest probiere ich zuerst diejenige aus, die mir am plausibelsten erscheint.

Klappt das - prima!

Klappt es nicht, dann probiere ich die nächstplausible.

Und bei etwa medizinischen Fragen und Antworten werde ich die Antworten häufig als Vorlagen nutzen, um im Netz weiter zu recherchieren, sicher nicht, um sofort mit der Selbstbehandlung zu starten.

Ich kenne nicht einmal die antwortende Person...

Sicher kenne ich die nicht, aber von etlichen Usern habe ich inzwischen schon einen Eindruck, ob sie eher wissen, was sie hier schreiben oder ob sie eher irgendwelchen Mist raushauen, in manchen Fällen weiss ich inzwischen auch, in welchem Beruf sie tätig sind und das hilft sicher bei der Bewertung der möglichen Richtigkeit einer Antwort.

Kommentar von didiz am 28. September 2007 18:37

Also, wenn ich hier eine Frage beantworte, tue ich dieses in dem Glauben, der Fragende möchte eine ehrliche Antwort haben. Blödsinn kann man auf Gaudi-Seiten machen.



Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.