ambiente am 15. Dezember 2009 20:36 hrhr :D
Die Bezeichnungen mit griechischen Buchstaben benennen den Trinkertyp. Delta-Typ bedeutet soviel wie Spiegeltrinker (nie völlig zugetütelt, aber auch nie nüchtern), und der Gamma-Typ ist der typische Kontrollverlust-Trinker (umgangssprachlich Quartalssäufer), der alle paar Wochen bis zur Bewußtlosigkeit trinkt und zwischendurch durchaus trockene Phasen hat, allerdings nie dauerhaft.
Es gibt noch Problemtrinker (Epsilon-Typ), die sich vor allem bei persönlichen Problemen (die durchs Trinken ja nicht weniger werden!) betrinken, und ein paar andere feine Nuancen.
Alkoholiker ist man nicht auf einmal; man "arbeitet" sich darauf hin. Das ist ein Weg vom Gebrauch über den Mißbrauch bis hin zur Abhängigkeit. Und das wären im Prinzip auch die "Stufen" der Alkoholkrankheit: Gebrauch, Mißbrauch und Abhängigkeit (seelisch wie körperlich).