Hier bezieht sich Luther unter anderem auf den Römerbrief; aber das Zitat ist völlig verdreht und verkürzt - nächstes Mal bitte erst genau lesen, dann abschreiben ...
Also: es muss heißen: "der Mensch wird gerecht durch den Glauben ohne des Gesetzes Werke" - also genau das Gegenteil von dem, was Du oben geschrieben hast. Luther hat erkannt, dass nicht die Werke das sind, das uns vor Gott gut und "gerecht" macht, sondern der Glaube, der das Angebot Gottes annimmt, dass ihm (durch Christus) alles vergeben wird, was er in seinem Leben "verbockt" hat. Erst aus dem Glauben und Vertrauen wachsen die guten Werke!!
Ich hoffe, das ist verständlich - die Ausdrücke Luthers sind heute einfach etwas schwierig zu verstehen, besonders das Wort "Gesetz", das einfach die Gebote und religiösen Vorschriften meint...
Die meisten Darstellung biblischer Themen stellen eine Art "Inkulturation" dar, die Themen werden so dargestellt, dass der Betrachter der jeweiligen Zeit und des jeweiligen Ortes sie als vertraut und nah empfindet und sich dadurch ihrer Botschaft öffnet.
Adam und Eva gelten als Vertreter "des Menschen" schlechthin, also sollen typische menschliche Eigenschaften deutlch dargestellt werden.
Es gibt auch Abbildungen von Jesus, die ihn mit afrikanischen Gesichtszügen darstellen, denn dadurch wird deutlich, dass er "einer von uns" und Bruder aller Menschen wurde, unabhängig von ihrer Kultur und Rasse. Die Malweise ist dann nicht historisch korrekt, wird aber der Botschaft der Bibel dennoch oder gerade deswegen gerecht.
Liebe Grüße, Maria
Es geht um soziale Rollen, die unausgesprochene Abmachungen einer Gesellschaft bezüglich Verhalten, Kleidung etc. sind. Du durchbrichst das Rollenmuster der Mehrheit, gleichzeitig bedienst Du Dich der Accesoires von Mitgliedern einer sozialen Gruppe, die auch eine besondere soziale Rolle übernehmen, die Rolle der Provokation, also Angriff auf die "selbstverständlichen" Normen einer Gesellschaft.
Da durch Deine Kleidung diese Auflehnung gegen die sozialen Normen signalisiert wird, wird auch assoziiert, dass Du eventuell auch d i e Normen infragestellst und brechen könntest, die das soziale Zusammenleben sichern: Rücksicht, Achtung des Eigentums des anderen, Höflichkeit etc. Dadurch wird Dir vielleicht auch manches unterstellt, was bei Dir so nicht zutrifft.
Aber in einer Gesellschaft gibt es Signale, die das eine oder andere "bedeuten" (weil die Erfahrung und die Tradition bestimtte Signale mit bestimmtem Verhalten oder bestimmten Einstellungen verknüpft hat), und Du löst durch Deine Kleidung diese Assoziationen automatisch aus - so wie andere durch ihre Kleidung von Dir vielleicht als "bieder", spießig" oder "Püppchen" assoziiert werden...
Lieben Gruß, Maria
Viele Christen lehnen Homöopathie ab, weil sie an Gott glauben und nicht an eine diffuse Geisterwelt...
Gar nichts; genauso kann ein Christ politisch links engagiert sein aus der Überzeugung heraus, dass die Asylgesetzgebung der Forderung nach Nächstenliebe gehorchen muss oder die Bewahrung der Schöpfung nur ohne Atomkraft erfolgen kann ...
Ab der Zeugung entwickelt sich der eine einzigartige Mensch, der identisch bleibt mit sich selbst bis zum Tod - nur verändert er sich im Aussehen, in seinen Fähigkeiten, in seiner Entwicklung - und auch das von der Zeugung bis zum Tod.
Es ist alles eine allmähliche Entwicklung. Wo kann man da einen "Quantensprung" erkennen, der das menschliche Leben zum Menschen machen soll????
Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod - aber nicht an eine Wiedergeburt in einem anderen Menschen. Das halte ich für eine Illusion.
Vielleicht kann man es als "Bildungsslogan" oder "pseudowissenschaftlcihe Sprache" bezeichnen?
Oder geht es eher in die Richtung "sinnentleerte Phrasen und sinnverfälschenden Gebrauch von Fachbegriffen"?
Die beste Antwort bisher. Sie geht nicht in die Richtung von dem, was ich mir vorstellte, aber trotzdem Danke. :)
Danke für das Kompliment :-)
Vielleicht fällt mir ja noch etwas anderes dazu ein ...
Es kann sein, dass Dein Freund getauft und konfirmiert wird in diesem Gottesdienst; vielleicht ist er als Kind nicht getauft worden...
Mach Dir keine Sorgen, der genaue Ablauf ist ja von " Sachse1" bestens beschrieben worden. Du solltest nur auf angemessene Kleidung achten ;-)
Liebe Grüße, Maria
"Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, und schuf sie als Mann und als Frau" - also sind beide zusammen erst das Abbild Gottes.
Fazit: Gott ist beides, männlich und weiblich in einem, als Ganzheit. (Hier zitiere ich Eldor, weil ich die Formulierung einfach super finde)
Achtung: das ist keine Aussage über das "Aussehen" Gottes, sondern über sein Wesen:
er ist mütterlich und väterlich zugleich.