Is nich zu teuer, die Kosten fallen an.-Du MUSST das ja nicht kaufen.--Is das selbe, wie beim Handwerker wenn da 35-40 € + Mwst auf der Rechnung stehen. Es gibt tatsächlich Leute die glauben der Handwerker hätte tatsächlich 10.000 € / Mon zum versaufen. --Ich will jetzt hier nicht das Rechnungswesen aufdröseln, aber alleine schön die Frage zeigt eine gehörige Portion Dreistigkeit u. Dummheit.
Man muss bedenken, dass ein Styropor-becher nie billig gewesen ist.
Na, bedenke doch bitte, dass sie Dir im Café einen Platz mit Tisch bereithalten müssen, Dich bedienen und sauberes Geschirr auftragen müssen. Außerdem müssen die elektrischen Geräte dauernd in Betrieb sein, um die Getränke schnell zubereiten zu können. Das alles kostet. Von Licht, Strom, Heizung, Miete usw. usf. gar nicht zu sprechen....
Dann schau doch bitte mal hier:
Kaffeepreis: Wo beginnt die Abzocke?
Nicht erst seit Erhöhung der Mehrwertsteuer sind die Preise für Kaffee, Cappuccino und Café Latte gestiegen: Drei Euro sind inzwischen keine Seltenheit. Was bitte, fragt markt, kostet so viel an einem simplen Kaffeegetränk mit Milch? Ein Preischeck.
Von Uta Angenvoort Der Kaffee selbst bedeckt gerade mal den Boden der Tasse, der Rest ist heiß gemachte Milch und fertig ist der Cappuccino. Das kann doch nicht so teuer sein, denken die meisten Kunden. Oder doch? In unserem Testcafé kostet der Cappuccino 2,30 Euro. Davon muss zunächst die Mehrwertsteuer von 19 Prozent abgezogen werden, denn erst ab da verdient der Gastronom. Bleiben also 1,93 Euro übrig, von denen noch alle Kosten abgezogen werden müssen. Da ist erst mal der Warenwert: Hierzu gehören neben den Kaffeebohnen auch die Milch, der Zucker und der kleine Keks. Der Kaffeepreis hängt von der Qualität und der Sorte ab. Ein gängiger Preis beim Händler liegt zwischen elf und 18 Euro pro Kilo. Aus einem Kilo Kaffee kann man rund 150 Tassen produzieren. Unser Beispielcafé kauft den Kaffee für 14 Euro das Kilo, umgerechnet auf eine Tasse sind das 0,11 Euro Warenwert für den Kaffee. Ein Zuckerbeutel kostet im Einkauf 0,02 Euro und ein Keks je nach Qualität 0,07 Euro. Für die Milch zahlt der Gastronom 0,60 Euro pro Liter. Für einen Cappuccino braucht man 0,1 Liter, was weitere 0,06 Euro ausmacht. Zusammengerechnet ergibt sich also ein Gesamtwarenwert von 0,26 Euro. Bei einer normalen Preiskalkulation macht der Warenwert 30 Prozent aus. Das hieße also, dass unser Cappuccino nicht einmal einen Euro kosten dürfte. Betriebskosten teurer als der Warenwert? „Das sind ja längst nicht alle Kosten“, verteidigt Cafébesitzer Kambis Gesseljay den Preis seines Cappuccinos. „Dazu kommen noch Personal-, Miet- und Stromkosten sowie Ausgaben für das Porzellan.“ Stimmt, die Tasse muss ja schließlich auch gekauft werden. Sie kostet um die fünf Euro und muss nach circa 1.000 Spülvorgängen ersetzt werden. Solche Zahlen sind Erfahrungswerte aus der Gastronomie und feste Größen, mit denen fast alle Cafés kalkulieren. Die Kosten für das Porzellan müssen also mit 0,02 Euro pro Tasse Cappuccino berechnet werden. Kaffee- und Spülmaschine sind in vielen Cafés gemietet, da die Anschaffung sehr teuer ist. Unser Cafébesitzer zahlt dafür 350 Euro im Monat. Geht man von einem durchschnittlichen Verkauf von 200 Tassen am Tag aus, sind das 0,07 Euro pro Tasse. Das Personal schlägt gleich doppelt zu Buche, denn in den meisten Cafés gibt es einen Spüler und einen Kellner. Der Spüler bekommt einen Stundenlohn von zehn Euro und braucht für das ein- und ausräumen von 200 Tassen über zwei Stunden. Umgerechnet auf eine Tasse müssen weitere 0,10 Euro fürs Spülen abgezogen werden. Der Kellner bekommt 15 Euro die Stunde und braucht alleine zwei Stunden, um 200 Tassen Cappuccino zu produzieren, denn der ist durch den Milchschaum das aufwendigste aller Kaffeegetränke. Servieren und abräumen dauert noch mal so lange, das macht 0,30 Euro pro Tasse aus. Dazu kommen noch Ladenmiete und Stromkosten mit weiteren 0,10 Euro. Die Betriebskosten belaufen sich dann auf insgesamt 0,59 Euro. Addiert man sie zu dem Warenwert dazu, belaufen sich die Herstellungskosten auf 0,85 Euro. Zieht man diese und die Mehrwertsteuer vom Ausgangspreis von 2,30 Euro ab, bleibt eine Gewinnspanne von 1,08 Euro. Wo beginnt die Abzocke? Ganz schön üppig! Aber gerechterweise muss man sagen, dass hier noch nicht die Kosten für die Einrichtung eingeflossen sind. Der Gast will ja schließlich auch auf einem Stuhl am Tisch sitzen, um sich wohlzufühlen. Und natürlich variieren die Ladenmieten je nach Lage enorm, sodass je nach Café die Herstellungskosten noch ein paar Cent teurer sein können. Dennoch sagt Kambis Gesseljay als Cafébesitzer: „Ein Cappuccino darf nicht mehr als 2,50 Euro kosten, alles darüber ist Abzocke!“ Und da es keine gesetzlich festgeschriebenen Gewinnspannen gibt, orientiert sich der Preis am Markt. „Wenn also ein Kaffeeanbieter einen hohen Preis durchsetzen kann, weil er eine tolle Lage hat, dann kann er das machen“, bestätigt Brigitte Rittmann-Bauer von der Verbraucherberatung. Fazit: Alles über einen Euro ist Gewinnspanne des Gastronomen - oder persönliche Spaßzulage für den Kunden. Letztendlich entscheidet der Verbraucher selbst, wie viel ihm der Spaß wert ist.
soust am 24. Oktober 2009 17:20 Du solltest bitte noch die Quelle angeben!
Biggi2000 am 24. Oktober 2009 17:23 Quelle; Infos rund um Kaffee Deutscher Kaffeeverband e. V.
Conquistador09 am 24. Oktober 2009 17:24 zeig mir einen kellner der 15 € die stunde verdient! Utopie!
wim50 am 24. Oktober 2009 17:30 Da tut man halt was für die Rechtfertigung der Preise.
wim50 am 24. Oktober 2009 17:26 Für den Spüler 10 und den Kellner 15 € Stundenlohn. Wo leben die denn? In Kaffeeland?
Wie blöd kann man sein,-das ist die kalkulatorischen Lohnkosten.--Da bleiben dem Arbeiter ca. 4,50 E Netto von.-- Ich wollte doch nicht das Rechnungswesen aufdröseln.-- An alle Blöden!--geht zur VHS oder kauft euch n Buch,-z.B. "Schmolke-Deitermann" o.ä.
Weil man mit Getränken überhaupt sehr viel Geld verdienen kann und vor allem will. Und solange es Menschen gibt, die dafür so viel Geld bezahlen, wären Du ja dumm, wenn sie weniger verlangen würden.
Einkaufskosten
Betriebskosten des Cafés
Mietkosten des Ladenlokals
Gehälter der Angestellten
Etwas Gewinn sollte auch noch übrigbleiben
Das liegt am (T)Euro! Alle meinen jetzt zuschlagen zu müssen!!! Ich unterstütze solchen Preiswucher jedenfalls nicht!