
Ok, da hast Du Dir was vorgenommen (ich hoffe, ich darf Du sagen). Nicht wegen dem Bedienen - aber wenn Du alles am ersten Tag perfekt machen willst. Das wird sicher niemand von Dir erwarten. Aber ein paar Antworten kann ich Dir geben:
Speisen wie auch Getränke werden grundsätzlich von rechts serviert und auch abgeräumt. Grundsätzlich heißt immer, dass es Ausnahmen gibt: z. B. wenn man von rechts schwer hinkommt, weil es eng ist, und wenn man etwas hinstellt, das links vom Gast stehen soll (Brotteller, Salat).
In einem guten Restaurant räumt man die Teller und alles andere erst ab, wenn alle am Tisch aufgegessen haben. In einfacheren Lokalen, wo es auch nicht üblich ist, dass die Speisen gleichzeitig für alle auf den Tisch kommen, kann man abräumen, sobald der Gast sein Besteck auf den Teller gelegt hat.
Wenn ein Glas leer ist, sollte man nachfragen, ob der Gast noch etwas zu trinken möchte (evtl. auch eine Empfehlung dafür - "Darf ich Ihnen noch ein Glas Wein bringen" oder "Möchten Sie vielleicht einen Café oder Espresso?"). Man sollte aber nie das Glas abräumen, bevor man das nächste Getränk bringt - man soll also den Gast nie ohne Glas/Tasse dasitzen lassen. Eine goldene Regel ist, dass man Gläser immer mit dem Tablett hinbringt und auch abräumt, Teller etc. immer ohne. Das lässt sich aber vor allem bei Hektik oder in Großbetrieben nicht immer verwirklichen; in gehobener Gastronomie ist es jedoch ein Muss.
Ansonsten: Immer lächeln und den Gästen ins Gesicht blicken - das macht einen guten Eindruck, erhöht das Trinkgeld und man kann den Gästen die Wünsche quasi von den Augen ablesen.
Wie man mehrere Teller trägt, kannst Du in meinem Blog nachlesen unter lokaltrainer.wordpress.com.

Anderes Beispiel: Kooperations- und Kettenhotellerie (auch im Luxussegment) -> Einsparungen durch gemeinsame Vermarktung, Markenbildung, Ausbildungsprogramme etc.

Ich würde sagen bei jedem Corporate-Rate-Vertrag ist das der Fall.
Also jeder Betriebstyp der Hotellerie kann theoretisch Preis-Mengen-Strategie anwenden? Wie sieht es bei anderen Betriebsarten, außerhalb der Hotellerie aus zb. Bahn,Flugverkehr,Schiffsreisen...kommt PM Strategie dort ebenso zum Einsatz?
lokaltrainer am 20. März 2010 18:23 Bei Gruppenreisen ist das doch gewissermaßen auch der Fall. Die anderen Touristiker haben ja ebenfalls Kontingente, die mit Vertriebspartnern oder anderen Großkunden abgeschlossen werden.
Oder zielt die Frage eher in Richtung Yield-Management? Gibt es in der gesamten Touristik.
Ist PM Strategie nicht eng mit Yield-Management verbunden? Ich suche eigentlich nur Beispiele für Betriebstypen die Pm Strategie anwenden..in der Hotellerie und in anderen Branchen.Danke schon mal für deine Hilfsberietschaft.
lokaltrainer am 20. März 2010 20:21 Gern

Destatis.de wurde ja schon genannt (die Anmeldung ist kostenlos), ebenfalls hilfreich ist die Deutsche Zentrale für Tourismus: http://www.deutschland-tourismus.de/DEU/ueber_uns/marktforschung.htm

Je nach Zielgruppe! Ist es ein Seminar für mittelalterliches Waidfärben sieht das Abendprogramm sicherlich anders aus als wenn es ein Managementseminar ist.

Als Teilzeitkraft bist Du genau so angestellt wie als Vollzeitkraft, nur dass Du halt weniger Stunden pro Woche arbeitest. Das heißt, Du und Dein Arbeitgeber zahlt jeweils etwa die Hälfte der Sozialversicherungsabgaben (Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung); die Lohn- und Kirchensteuer musst Du bezahlen.
Die Bezahlung und der Urlaubsanspruch richten sich ebenso wie Urlaubsgeld und Überstundenausgleich nach dem für Deine Region gültigen Tarifvertrag.
In Bayern haben Mitarbeiter in Hotels und Restaurants z. B. etwa 25 Arbeitstage im Jahr Urlaubsanspruch (das steigert sich ein wenig, je länger man in dem Betrieb arbeitet). Das sind umgerechnet fünf Wochen. Als Teilzeitkraft hast Du ebenfalls diese fünf Wochen Urlaubsanspruch und bekommst auch das gleiche Urlaubsgeld wie Vollzeitbeschäftigte (ich glaube, es sind in Bayern so 200 Euro).
Ob Du Dir die Überstunden lieber ausbezahlen lässt oder Freizeitausgleich nimmst, das kann ich Dir nicht raten. Es ist halt so: Für Überstunden gibt es laut Tarifvertrag in B. einen Zuschlag, so dass es sich schon lohnt, sich das auszahlen zu lassen. Dafür wird der Betrag aber dem Bruttolohn zugeschlagen, d. h. Du zahlst dann dafür auch Sozialversicherungsabgaben und Steuer.
Mehr als 8 Euro brutto wirst Du kaum bekommen. Vergleiche mal, was andere in Eurer Region so verdienen. Bei 8 Euro brutto und 20 Stunden wären das 1600 Euro brutto, also etwa 1130 Euro netto; bei 8 Euro netto wären es rund 2500 Euro brutto (also unwahrscheinlich). Wenn Du selbst ein wenig herumrechnen möchtest, kannst Du diesen Gehaltsrechner benutzen: http://www.n-heydorn.de/gehaltsrechner.html

Ich habe Hotelfachfrau gelernt und dann den Hotelmeister und Hotelbetriebswirt. Jetzt arbeite ich selbständig.
Meine Mitstudenten vom Hotelbetriebswirt arbeiten jetzt als Abteilungsleiter in größeren Häusern, stellvertretende Geschäftsführer oder sogar auch als Betriebsleiter in Gastronomie oder Hotellerie. Einige sind auch in der Zulieferindustrie in ganz guten Positionen untergekommen oder haben sich selbständig gemacht.
Als Refa kannst Du ebenfalls den Meister machen oder den Hotelbetriebswirt, oder Du kannst Dich spezialisieren z. B. in Richtung Sommelier oder Barkeeper.

Ich bin mir sicher, dass es mit dem Einkaufspreis verbucht wird; bei uns gab es ein eigenes Konto "Bruch" oder "Schwund" dafür. Aber genauer weiß ich das auch nicht mehr. :-(

Top-geeignet! Neben der Altstadt (Weltkulturerbe!) mit Sehenswürdigkeiten (z. B. Folterkammer im Alten Rathaus!!!) gibt es auch die Möglichkeit, z. B. mit dem Schiff auf der Donau zur Walhalla zu schippern. Außerdem: Schöne Geschäfte zum Bummeln und die größte Kneipendichte Deutschlands.

Gemäß dem Standardwerk für Köche in Deutschland, "Der junge Koch", Vanilleeiskugeln mit heißer Schokosauce in einem hohen Glas. Die deutsche Schreibweise ist Coup Dänemark.