Solange das biologische System das Herd- und Störfeldgeschehen noch beherrschen/kompensieren kann, lebt man scheinbar sehr gut damit. Es liegt in der Entscheidung des Zahnarztes, den Patienten nach gründlicher fachlicher und kostenmässiger Aufklärung zu fragen, welche Strategie therapeutisch umgesetzt werden soll. Nun kommt es auf die Situation beim Patienten an:Kann und will er das bezahlen, was die Kasse nicht übernimmt? Kann er sich quasi "Gesundheit" nicht kaufen, wirft das ein spezielles Licht auf die gesellschaftlich determinierte Seite von individueller Gesundheit und Ethik im Gesellschaftssystem, in dem wir leben. Der Patient kann nur Eigenverantwortung für seine Gesundheit übernehmen und damit auch die finanziellen Mittel planen, wenn er fachlich über Chancen, Risiken, Nutzen und finanzielle Belastung problemadäquat aufgeklärt wird. Und das, bevor z.B. ein wurzeltoter Zahn produziert wird. Die Behauptung, dass Millionen Menschen jahrzehntelang damit sehr gut leben könnten, zeigt: 1. dass es gängige und gelehrte Praxis ist, wurzeltote Zähne zu produzieren und in Kauf zu nehmen, dass spätere chronische Krankheiten entstehen. 2. wird die wissenschaftliche Erkenntnis, dass es sich bei den Eiweisszerfallsgiften um höchst problematische Stoffe handelt dadurch nicht falsch, sondern legt 3. nahe, zu sagen: Diese Erkenntnis sollte sollte doch der Therapeut berücksichtigen. Dass es dazu, genauso wie beim Amalgam-Problem, keinen Konsens gibt und auch gesetzliche Regelungen (gesundheitschädlich) regelmentieren, weiss jeder. Diese Diskussion stellt viele ethische Fragen für den Zahnarzt, Fragen an den Patienten und zu den gesellschaftlichen Verhältnissen. Für den Patienten, seine Gesundheit und seine Entscheidungen ist immer richtig, sich und dem Arzt Fragen zu stellen, sich zu informieren, eventuelle Zweit- und auch Drittmeinungen einzuholen. Das belastet auch nicht das Vertrauensverhältnis zum behandelnden Arzt. Mit gut informierten, mündigen und verantwortungsbewussten Patienten arbeitet es sich einerseits leichter für den Arzt. Andererseits kostet es den Arzt aber auch Beratungszeit, wobei wieder die leidige Geld-/ Abrechnungsfrage steht, diesmal für den Arzt. Jeder, Arzt und Patient, hat Entscheidungs- und Wahlmöglichkeiten. Aber es gilt auch: "Man muss nicht nur wollen, man muss auch können."
Unbestritten gibt es Störfelder im Körper, die sich bei vielen Menschen auf den ganzen Körper auswirken. Aber: Es gibt Millionen von Menschen, die jahrzehntelang mit wurzelbehandelten Zähnen sehr gut leben können. Man stelle sich vor, die "Leichenzähne" würden alle gezogen und teuer mit dem besten biokompatiblen Material ersetzt...wer bezahlt das? Fehlende Zähne im Gebiss wirken sich -langfristig- indirekt auf das Gleichgewicht (Schlagwort: "Ganzheitlich") im Körper aus. Also fragt man im Einzelfall den Zahnarzt seines Vertrauens, der im Idealfall sämliche Fortbildungen zum Thema absolviert hat.
Solange das biologische System das Herd- und Störfeldgeschehen noch beherrschen kann,lebt man scheinbar sehr gut damit. Man kann ja als Zahnarzt auch den Patienten nach gründlicher Aufklärung fragen, was er für eine Strategie bevorzugt, ihm die Kostensituation erklären und dann entsprechend versorgen.Nun kommt es auf die Situation des Patienten an: kann und will er das bezahlen, was die Kasse nicht bezahlt,oder gehört er eben zu denen, die sich Gesundheit nicht kaufen können. (Das ist die die gesellschaftliche Seite von "Gesundheit" und Ethik im Kapitalismus). Eigenverantwortung für seine Gesundheit und damit auch die Einplanung finanzieller Mittel kann der Patient nur übernehmen, wenn er fachlich über Risiken, Chancen, Nutzen und finanzielle Belastung aufgeklärt wird. Und das, bevor ein wurzeltote Zahn produziert wird. Soviel zur Frage: Wer bezahlt das? Nur weil Millionen Menschen damit leben(müssen) , die derzeit noch nicht chronisch krank sind, kann die Angelegenheit aber nicht als akzeptabel angesehen werden.Genauso kann man sagen, dass Millionen Menschen chronisch krank sind, bei deren Krankheits-Ursachenkomplexen sich wurzeltote Zähne als bedeutsame Schrittmacher sehr ernsthafter Leiden nachweisen lassen. Die Paracelsus-Klinik/ Lustmühle in der Schweiz z.B. hat dann diese Patienten, für die Behandlungen dann auch wieder bezahlbar sein müssen. Diese Diskussion stellt viele ethische Fragen für den Zahnarzt, Fragen an den Patienten und zu den gesellschaftlichen Verhältnissen. Nachdenken und sich informieren , Fragen stellen, Zweit- und Drittmeinungen einholen, ist sicher für den Patienten richtig. Das belastet auch nicht das Vertrauensverhältnis zum Arzt. Mit gut informierten, mündigen und verantwortungsbewußten Patienten arbeitet es sich einerseits leichter für den Arzt, aber es kostet eben auch Beratungszeit.Und dabei steht wieder die leidige Geld-/Abrechnungsfrage, diesmal für den Arzt.
Kommentar von Davinci2008 am 20. September 2008 17:53 Solange das biologische System das Herd- und Störfeldgeschehen noch beherrschen kann,lebt man scheinbar sehr gut damit. Man kann ja als Zahnarzt auch den Patienten nach gründlicher Aufklärung fragen, was er für eine Strategie bevorzugt, ihm die Kostensituation erklären und dann entsprechend versorgen.Nun kommt es auf die Situation des Patienten an: kann und will er das bezahlen, was die Kasse nicht bezahlt,oder gehört er eben zu denen, die sich Gesundheit nicht kaufen können. (Das ist die die gesellschaftliche Seite von "Gesundheit" und Ethik im Kapitalismus). Eigenverantwortung für seine Gesundheit und damit auch die Einplanung finanzieller Mittel kann der Patient nur übernehmen, wenn er fachlich über Risiken, Chancen, Nutzen und finanzielle Belastung aufgeklärt wird. Und das, bevor ein wurzeltote Zahn produziert wird. Soviel zur Frage: Wer bezahlt das? Nur weil Millionen Menschen damit leben(müssen) , die derzeit noch nicht chronisch krank sind, kann die Angelegenheit aber nicht als akzeptabel angesehen werden.Genauso kann man sagen, dass Millionen Menschen chronisch krank sind, bei deren Krankheits-Ursachenkomplexen sich wurzeltote Zähne als bedeutsame Schrittmacher sehr ernsthafter Leiden nachweisen lassen. Die Paracelsus-Klinik/ Lustmühle in der Schweiz z.B. hat dann diese Patienten, für die Behandlungen dann auch wieder bezahlbar sein müssen. Diese Diskussion stellt viele ethische Fragen für den Zahnarzt, Fragen an den Patienten und zu den gesellschaftlichen Verhältnissen. Nachdenken und sich informieren , Fragen stellen, Zweit- und Drittmeinungen einholen, ist sicher für den Patienten richtig. Das belastet auch nicht das Vertrauensverhältnis zum Arzt. Mit gut informierten, mündigen und verantwortungsbewußten Patienten arbeitet es sich einerseits leichter für den Arzt, aber es kostet eben auch Beratungszeit.Und dabei steht wieder die leidige Geld-/Abrechnungsfrage, diesmal für den Arzt.
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Anakonda29 hätte hinzufügen können/sollen/müssen/dürfen, dass die toten Zähne Eiweisszerfallsprodukte abgeben, die schlichtweg als "Leichengifte" ständig das Immun- und Entgiftungssystem des Körpers belasten,sodass die Folgen langfristig nicht ausbleiben werden. Die Biologische Zahnmedizin hat eine Stellungnahme auch zu diesem Problem.Sie stützt sich dabei auf eindeutige wissenschaftliche Nachweise. Man lese z.B. das Buch von VOLKMER: "An den Zähnen hängt auch der ganze Mensch". Fazit des Buches ist: Der Zahnarzt ist eben nicht nur für die Zahngesundheit/Funktionalität und Ästhetik des Kauapparates verantwortlich, sondern wegen der systemischen Wechselwirkung auch für den gesamten Gesundheitszustand des Patienten. Wurzeltote Zähne werden in der Ganzheitsmedizin und in der Naturheilkunde oft als Herd- und Störfeldgeschehen identifiziert bei chronisch kranken Patienten.
Es ist heute schon so,das Wurzelkanalbehandlungen laut der Krankenkasse nur bei Zähnen indiziert sind,die erhaltungswürdig erscheinen oder in prothetische Versorgungen mit einbezogen werden müssen,der "Rest" sollte nicht mehr endodontisch Behandelt werden,(z.B. Weisheitszähne,extraktionswürdige Zähne)wenn doch,muss der Patient es privat bezahlen.So die Richtlinie der KK.(Die Behandlung sollte zweckmäßig und wirtschaftlich sein...;-) Wurzelbehandelte Zähne werden nicht mehr mit Nervgewebe/Blutgefäße versorgt und drohen daher leicht langristig porös zu werden.In der Regel sollte man diese Zähne überkronen lassen. Lg
Insoweit, dass sich dort Abzesse bilden können.
Hallo Jobo! Hab mal in meiner Werkstatt gesucht und tatsächlich noch ein Buch über den 86c gefunden. Da steht:
Leerlauf uregelmäßig, Motor bleibt stehen: 1. Leerlaufeinstellung und Co2-Gehalt überprüfen 2. Leerlaufdüsen überprüfen 3. Undichtigkeiten checken (Saugrohr,Flansch,Vergaser usw.) 4. Kraftstoffniveau zu hoch 5. Leerlaufabschaltventil (Sicherung, Stecker oder Kabel?)
Nummer Fünf wäre am einfachsten zu überprüfen (Sicherung 9, Hupe und Rückfahrleuchte)
Ansonsten hast du als Laie ziemlich schlechte Karten, such dir eine Hinterhofwerkstatt und lass es checken. Viel Erfolg. Albi (Polo coupe 86C, GT 75 PS 1983)
Was für ein Fahrzeugtyp handelt es sich denn?