Diese Liste enthält alle Antworten von honneur, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.
Das ist eine Routineoperation, die am häufigsten in der plastischen Chirurgie im Gesichtsbereich durchgeführt wird. Zuständi für diese Operation sind die plastischen Chirurgen & Augenärzte. Wenn die Schlupflider so ausgeprägt sind, daß auch das Sehvermögen beeinträchtigt wird, dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten, aber so lange sollte man nicht warten. (Abgesehen davon, daß kein operativ tätiger Augenarzt wird diese Tatsache bestätigen, dann müßte er die Operation auf Kasse durchführen, was weniger lukrativ ist.) Die Schwellungen dauern 2-3, die Blutergüsse 4-5 Tage; die man aber mit einer dunklen Brille gut kaschieren kann. * Der Effekt der durchgeführten Operation ist frappierend: der verschlafene Gesichtsausdruck verschwindet, man sieht viel vitaler, das Gesicht viel ausdruckstärker aus.
Wenn man wiederholt in die Leistenregion sticht (häufig ist es notwendig bei Intensivpatienten für die Blutentnahme, wenn die Arme z.B. verletzt, verbrannt o. amputiert sind). Da entsteht immer eine Verhärtung, die an & für sich harmlos ist.
und was ist wenn es nun der lymphknoten ist der ständig in mitleidenschaft gezogen wurde und sich jetzt meldet?!?!
Der Lymphknoten ist ein harmloses "Haustier", wenn durch Stiche verletzt werden sollte, dann entsteht Narbengewebe.
So eine schwere Infektion kommt selten vor, eher nach Bißverletzungen, aber leider ist der Verlauf gewißermaßen typisch. Entscheidend ist immer, wie radikal der Erstoperateur gehandelt hat. Zunähen darf man die Wunde schon, aber man muß engmaschig kontrollieren & beim kleinsten Verdacht sofort wieder öffnen & offen weiterbehandeln. In den "normalen" Krankenhäusern ist häufig das Problem, daß durch die Dienste kann es passieren, daß ein Patient jeden Tag von einem anderen Arzt behandelt wird. Man wäre auf einer Spezialabteilung (z.B. Handchirurgie) bei sowas besser aufgehoben, aber der Initialbefund wird häufig unterschätzt. Im schlimmsten Fall kann man nach so einer Verletzung in Sepsis (Blutvergiftung) sterben. * Wenn die Freudnin nachweislich darauf aufmerksam gemacht worden, daß die Katze agressiv ist & nicht gestreichelt werden darf & sie sich nicht daran gehalten hat, dann gibt es eigentlich keinen Grund Schmerzensgeld zu verlangen, das Malheur ist selbstverschuldet.
Die Antwort, wie in der Medizin im Allgemeinen, ist viel komplizierter, als man denkt. Der Körper, wenn er Energie braucht, greift zuerst immer auf Zucker (Glucose direkt oder als Glykogen in der Leber & in der Muskulatur gespeichert) zurück. Wenn Glucose nicht mehr verfügbar ist, erst dann "schaltet" der Körper auf Fettverbrennung "um". Energetisch ist die Glucoseverbrennung viel effektiver als die Fettverbrennung. Man könnte so vergleichen, daß die Glucoseverbrennung ein Elektromotor & die Fettverbrennung eine Dampfmaschine ist. Aus diesem Grund füllen die Ausdauersportler vor dem Wettkampf immer zuerst die Glykogenspeicher auf, damit sie effektiver Energie gewinnen können. Der Flüßigkeitshaushalt ist eine ganz andere Sache, hat hiermit so gut wie nichts zu tun. Bei einem Marathonläufer wird auf Fettverbrennung typischer Weise nach ~35 km umgeschaltet. Bei einem warmen Wetter wird er bis dann bereits z.B. 6 Liter Flüßigkeit , beim kalten Wetter vielleicht nur 1.5 Liter verloren haben.
Die Gehirnerschütterung ist eine funktionelle Störung, die spurlos verschwindet. Die Gefahr bei den Kopfverletzungen ist, daß eine Blutung im Schädelinneren mit gefährlichen Folgen auftreten kann. Also bei der jetzigen Symptomatik: genügend trinken, körperliche Aktivitäten einschränken. Im Falle einer Verschlimmerung (Erbrechen, Schwindel etc.) den Arzt aufsuchen.
Die Antwort ist eindeutig: NEIN. Die Wundheilung ist ein weitgehend abgeklärter biologischer Prozeß, dessen Zeitplan von Stunde zu Stunde exakt abläuft & vorgegeben ist. Man kann lediglich die Bedingungen für einen komplikationslosen Heilverlauf optimieren: Schonung vor mechanischen Belastungen, Beschleunigung der Abschwellung & Ödembildung mit Hochlagerung, insgesamt Meiden von körperlichen Anstrengungen. Die Komfortmedizin & die Pharmaindustrie versuchen zwar uns zahlreiche Präparate zu verkaufen, aber eine relevante Wirkung bietet bis dato kein einziges Mittel.
Zunächst mal: ohne genauere Daten (Lebensalter, Körpergewicht, Begleiterkrankungen etc.) kann man die Frage nur im Allgemeinen beantworten. Der Sport-Chirurg in der letzten Antwort wäre an & für sich ein guter Ansatzpunkt, aber egal zu welchem Arzt Du gehst, nicht vergessen: die Ärzte behandeln gern (weil sie damit Geld verdienen...). Vom Mechanismus her könnte es sich um eine Teilruptur der Achillessehne im muskulären Bereich (im sehnigen Anteil gibt es sowas nicht, dort reißt die Sehne entweder ganz durch oder gar nicht) handeln. 1. Ein einfacher Fersenkeil, den man in den Schuh einkleben kann, reduziert die Belastung der Sehne bereits. 2. Ein guter Physiotherapeut kann Wunder wirken, manchmal kriegt man ganz verzweilte Fälle mit der sog. Friktionsmassage (schmerzhafte Behandlung!) hin. 3. Vor einer lokalen Steroid Spritze würde ich warnen, Steroid kann zu einer Atrophie des Sehnengewebes mit späterer Sekundärruptur derer führen. 4. Wenn es sich doch um eine Periost(Knochenhaut)reizung im Sehnenansatzbereich handelt, dann hilft manchmal die Stoßwellentherapie. 5. Ganz neuer therapeutischer Ansatz ist bei diesen Krankheitsbildern die lokale Applikation von Nitroglyzerin, was die Durchblutung effektiv verbessert. * Ist von diesen Sachen schon etwas ausprobiert worden?
Ja. Läsion bedeutet nichts anderes als "Schaden", "Schädigung". So gesehen ist eine Narbe ein Schaden, kein vollwertiges Gewebe, sondern ein Regenerat, was der Körper als Ersatz hergestellt hat.