Der Klimawandel ist in aller Munde und somit machen sich viele Leute Gedanken über regenerative Energien. Diese Branchen (Solarthermie, Photovoltaik, Regenwassernutzung, aber auch Handwerker, die sich mit Modernisierung zu Erhöhung der Energieeffizienz beschäftigen (Neuer Außenputz, neue Fenster, neue Heizung (evtl. Pallet), Wechselrichter, Windkraftanlagenbau etc.) werden mit Sicherheit einen deutlichen Zulauf bekommen. Inwieweit dies dann tatsächlich zu Aufträgen führt, wird sich zeigen.
Der aktuelle Regen kann nicht alles wieder retten. Z.B. hätten die Zuckerrüben oder Kartoffeln längst ausgetrieben haben müssen. Das ist leider nicht erfolgt. Somit verkürzt sich die Vegatationszeit und es gibt zwangsläufig kleiner Früchte. Dies erhöht den Preis.
Ferner sind die Pflanzen, die im Frühjar gesäät wurden - im Gegensatz zu z.B. Wintergetreide - in der Form betroffen, dass sie zwar Blüten entwickelt haben, aber deutlich weniger als bei ausreichendem Niederschlag. Somit werden auch hier weniger Früchte geerntet werden können.
Erdbeeren möchte ich noch kurz anführen. Diese befinden sich bereits seit Wochen in der Fruchtbildung. Da Erdbeeren zu über 90% aus Wasser bestehen, dürfte klar sein, wie sich die Früchte bei wenige Bewässerung verhalten.
Und wenn bewässert wird - was überigens nicht überall geht (weil technisch unmöglich oder zu aufwändig)- verursacht dies auch wieder Kosten, die an den Verbraucher weiter gegeben werden.
WildeFee am 8. Mai 2007 11:09 Also meine Walderdbeeren brauchen nur relativ wenig Wasser und tragen bei der vielen Sonne schöne Früchte.
...Sonnenschirm-, -brillen- und -cremehersteller, ebenso Rouleau- und Jalousienproduzenten, die Ventilatorbranche, Solarzellenanbieter und, leider, nicht zuletzt die onkologischen Abteilungen von Krankenhäusern (Hautkrebs). Wer bringt die Fortsetzung?
Ja ja, es werden immer Wege gesucht die Lebensmittel deutlich zu verteuern. Ich lese schon wieder "explosionsartige Verteuerung von Kartoffeln" oder Kohlrabi "250% teurer als bisher"
Ich hab diese ganze Panikmache hier in Deutschland so satt!
In Deutschland ist es nicht nur bei Lebensmittel so, bei Benzin ist es doch genauso. Es wird immer wieder ein Grund gesucht um Geld zu machen. Nur weil 4 Wochen kaum Regen gefallen ist, muß man nicht gleich von Dürre sprechen. Dürre geht eher über Monate.
soust am 8. Mai 2007 10:00 @Juergen55: Kohlrabi kann von mir aus um 1.000% teurer werden - den kann man sowieso nicht mehr essen, es sei denn, man steht auf Holz... (Panikmache eines deutschen Gaumens).
Juergen65 am 8. Mai 2007 10:01 Wie ich sehe bin ich nicht alleine. Gudskelov.
soust am 8. Mai 2007 09:52 Wenn allerdings die Bierbrauer und Freibadbetreiber ihr Wasser nicht mehr so leicht kriegen und daher ein regionaler Knock-out-Wettbewerb entbrennt, profitiert der Eine oder Andere vielleicht nicht so toll.
Kabark am 8. Mai 2007 10:15 Wieso? Kommt wegen der "Dürre" weniger Wasser aus dem Hahn?
fuer deine information hier http://www.experto.de/neuigkeiten-interessantes/klimawandel/die-duerre-definition.html gibts einen (zu?) kurzen ueberblick von den duerren.
Das ist ja eigentlich klar!Der Endverbraucher muss für alle Verluste sei es wg. Dürre oder sonstige Katastophen aufkommen. Es war schon immer so.
ich hab gestern in der zeitung gelesen, dass besonders tomaten und kartoffeln teurer werden sollen. es koennten bis zu 20% prozent werden, angeblich.
Nur komisch ist das Tomaten nicht aus Deutschland kommen und da wo sie angebaut werden, werden sie eh künstlich mit Nährstofflösung bewässert. Da kam erst vor 2 Wochen ein Beitrag auf dem Fernseh.