Um den Anschlussinhaber zu einer IP-Adresse rauszubekommen, benutzen die § 101 Urhg, oder genauer gesagt dessen etwas eigenwillige Interpretation des Landgerichts Köln (siehe http://www.anwaltzertifikat.de/jportal/azo/navigation/Rechtsgebiete/IT-Recht.jsp?id=jazo-AZOIT00009409)
Der Eigentüme des z.B. Musikstückes was du gedownloads hast, wird Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen. Die wiederum geht übe die IP Adresse an den Provider, der den eigentlichen Nutzer ausfindig macht
Soviel ich weiß, kann der liebe Abmahnanwalt nicht direkt an den Provider. Wegen Datenschutz. Hier muß es in einem konkreten Verdachtsfall an die Staatanwaltschaft gehen. Diese dann befugt ist an den Provider heranzutreten. Der Proider hat natürlich einblick über seine IP-Adresse und seine Schäfchen. Und somit ist der Übeltäter schnell ausfindig gemacht.
Whitefall am 7. Dezember 2009 14:04 Mittlerweile geht das wohl nicht mehr über Strafverfahren, sondern über das Landgericht Köln, das § 101 UrhG so interpretiert, dass sie Kundendaten rauszugeben sind.
Sorry, könntest Du natürlich recht haben.
weitergeben darf er sie vermutlich nur an Polizei/Gericht, wenn es sich um strafrechtliche Dinge dreht. Er könnte die Mahnung aber an den User weiterleiten.
Eine Mahnung
Das wird wohl schon eher eine handfeste Abmahnung sein.
geheim am 7. Dezember 2009 14:00 genaugenommen ein "copyright infringement notice" ;-) ich bin in Australien
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Eine davon wäre: Jedes System besitzt eine Logfunktion. Dort wird zumindest der Zeitstempel erfasst, die IP Nummer des Zugriffs und die Art des Verhaltens (also, was dort gemacht wird). Manche Unternehmen lassen sich per Beschluss diesen Log aushändigen und somit wäre alles Weitere geklärt (z.B. bezogen auf Torrent-Server).
Das geht über die IP Adresse. So wirklich anonym ist man ja nie online. Wenn die dann mit der IP Adresse an den Provider rangehen, kann der Deine persönlichen Daten weitergeben.
monibass am 7. Dezember 2009 13:46 Und bei strafbaren Handlungen (illegaler Download) tun das die Provider!
geheim am 7. Dezember 2009 14:02 gäbe es eine Möglichkeit, IP Adressen zu verstecken, oder alle drei Minuten zu wechseln? oder ist so eine IP-Adresse wie ein Fingerabdruck, den man ohne Finger-abhacken (=Stecker raus) nicht los wird?
Wechseln bringt nichts. Ip Adressen werden mit geloggt. Mit einen Proxy arbeiten. Es ist aber auch mit einigen Aufwand möglich dies nachzuvollziehen. Sup.. T-Home Technik
versuch es mal hiermit: www.ego4u.de ist auch nach Klassenstufen sortiert, sehr gut. Tests mit Kontrolle zum online ausfüllen oder ausdrucken
schau mal hier rum, vielleicht findest dus irgendwo http://images.google.de/images?start=0&q=Poster+Hippie&btnG=Bilder-Suche&hl=de&um=1&sa=2
geheim am 24. November 2009 11:59 Danke dir, hab leider nichts gefunden =(
Evtl.von dem Maler Friedensreich Hundertwasser.
geheim am 24. November 2009 12:11 schön bunt, aber leider gar nicht, wonach ich suche :( Trotzdem, danke für den Tipp! :)
Diese Massenabmahnungen sind wahrscheinlich ohnehin illegal, siehe http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31610/1.html
Im Falle einer Abmahnung ist es so oder so erstmal ratsam einen RA oder die Verbrauchertzentrale anzusprechen. Ganz heikel ist auch immer die Unterzeichnung der Unterlassungserklärung.
Wobei natürlich einen Anwalt zu fragen auch wieder was kostet. Die Abmahner zielen ja darauf ab, dass die Leute lieber gleich die (meistens nicht allzu hohen) Gebühren bezahlen und die Unterlassungserklärung unterschreiben, um die Sache aus der Welt zu schaffen, egal ob sie im Recht sind oder nicht.
Man sollte nur eine modifizierte Unterlassungserklärung unterschreiben, genaurere Tipps gibt es im Forum auf gulli.de.
Also überwachen die grundsätzlich erstmal alles, was von meiner IP heruntergeladen wird?
Würde regelmäßiges Wehcseln der Adresse was nützen?
Also das was ich vom Hören sagen weiß ist, dass einige Anwälte sogar Studenten beschäftigen, die in solchen Tauschbörsen Stichproben durchführen. Bei erfolgreichen Downloads wird der Benutzer notiert und dann kommt die ganze Geschichte ins Rollen. Grundsätzlich überwachen diese Anwälte nicht alles. DIe Provider hingegen speichern Deine Daten über einen gewissen Zeitraum. Da gab es auch ein Urteil. Müßte ich raussuchen.
Nein, sie überwachen ganz bestimmte Torrents und speichern die IP-Adressen von Leuten, die dort was runtergeladen haben und es dann anschließend seeden (also es nach deren Ansicht wieder öffentlich anbieten, was illegal wäre)
ich krieg langsam das Gefühl, dass ich auch was von diesem Gebiet so langsam was versteh =)
Danke euch allen =)