Für messerfurnierte und lackierte Oberflächen geht nur eine Möbelpolitur.
Bei geölt oder geölt/gewachsten Vollholz oder Sägefurnier geht ein Möbelöl. Ein spezielles Pflegewachsöl verbindet die Vorteile von Öl und Wachs und ist für die Nachpflege bestimmt:
http://natural-farben.de/Reinigung-Pflege/Pflegewachsoel:::21_28.html
Ist ja jeder irgendwo Überzeugungstäter. Wir haben uns für die Natural Naturharz Innendispersion entschieden. Ohne toxische Konservierer - nur begrenzt haltbar - völlig auf Naturbasis und dennoch gut deckend.
Riecht ein wenig nach Orangenschalenöl - ein Lösemittel, das wegen den Naturharzen zwingend notwendig ist.
Näher Infos unter
http://natural-farben.de/Wandfarbe-Innendispersion:::18.html
Wenn das Dach eine geringe Dachneigung hat, dann kann sich am Moos das Wasser aufstauen und es dadurch zu Wasserschäden kommen.
Alle harten Hölzer sind gut geeignet. Aber es gibt auch da noch Vor- und Nachteile. Z.B. sind sehr dunkle Hölzer (Thermobehandelte und Importholz) zwar noch einen Tick härter - dafür sieht man aber auch jeden Stuhlrucker, da die mechanische Bewegung sich auf der Oberfläche (Lack, Wachs, Öl) schneller abzeichnet.
Buche, Robinie sind sehr lebhaft und verziehen sich gerne. Dafür ist Robinie äußerst hart im Nehmen.
Esche, Eiche sind ruhig und ausreichend widerstandsfähig. Bei Eiche muss man bei Ölen ein wenig auf die Gerbsäure achten - bei der Esche im Kernholz auf evtl. Holzpigmente.
fachwerk.de hat eine Bücherübersicht durch amazon erstellt. Dort wird ein Buch von Schillberg empfohlen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3855026882/fachwerkde-21
Dadurch bekommst Du noch Infos über andere Lehm-Bücher.
Fungizid und Farbe für den Innenraum schließen sich aus. Die Raumluftbelastung ist zu riskant für alle, die dort wohnen müssen.
Kalkputz und Kalkfarbe ist eine Lösung - aber selbst dort kann mit der Zeit Schimmel entstehen, wenn die Ursache nicht behoben wird.
Deshalb braucht es einen fachlichen Rat vor Ort - möglichst von einem der nichts verkaufen will sondern eben nur beraten wird.
Einen alten Bauernschrank beizt man nicht. Der Lack ist mit Sicherheit auch schon eine Verschmlimmbesserung gewesen. Wenn die Lackschicht nicht mehr gut ist, dann die Lackschicht runter (Mittelwahl am besten in Absprache mit einem Restaurator) und anschließend eine Oberflächenbehandlung durch Öl, Wachs oder Schellack.
Schleifen ist die letzte Wahl für die Lackentfernung - Ziehklinge, Abflammen, wenn nötig auch abbeizen - dann kommt erst schleifen.
Das steht und fällt mit dem Anbieter. Wenn ein Hersteller direkt II. Wahl anbietet, dann erklärt er auch, was die II.Wahl ausmacht. Bei geölten oder geölt/gewachsten Böden kann man dann durchaus ein Schnäppchen wagen, da die Oberfläche bei Bedarf leichter nachzubessern ist.
Bei lackierten Böden würde ich II. Wahl nicht nehmen.
Wenn das Parkett eine Lackoberfläche hat, dann geht nur abschleifen und neu lackieren.
Wenn das Parkett geölt oder geölt/gewachst ist, dann reicht eine Grundreinigung mit Intensivreiniger. Anschließend (wenn überhaupt nötig) Feinschliff mit einem 280er Schleifvlies und Einlassen mit einem Pflegewachsöl.
Nähere Infos gibt es unter
Die ENEV regelt klar, dass Investionen nur vorgenommen werden müssen wenn die Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man sich von den Auflagen der EnEV auch befreien lassen.
Die Wirtschaftlichkeit ist bei alten Häusern grundsätzlich in Frage zu stellen.
Hier ein wenig Grundinfos: