Viele in Europa lebende Menschen chinesischer Abstammung werden hier ganz gewöhnlich bestattet. Der Wunsch, nach dem Tode ins ursprüngliche Heimatland überführt zu werden, ist nicht so ausgeprägt wie etwa bei Muslimen (Deren Heimatüberführung hat damit zu tun, daß es für Muslime wichtig ist, bis zur Auferstehung ungestört im Grab zu liegen, was auf europäischen Friedhöfen nicht garantiert ist). Überführungen nach China kommen aber vor; wenn auch recht selten, was erklärt, warum Zollbedienstete damit nicht oft befaßt sind. Und der Salzburger Flughafen ist nicht gerade eine Asien-Drehscheibe. Wahrscheinlicher sind KFZ-Überführungen zu größeren Flughäfen.
Chinesen müssen nicht unbedingt Buddhisten sein. Ausserdem gibt es für Chinesen nicht unbedingt einen Grund, die sterblichen Überreste nach China zu senden. Der Totenkult wie wir ihn in Europa und anderen Ländern mit Christlichen Hintergrund kennen, mit der Beerdigung und Grabstein ist in China so nicht üblich. Manche Chinesen haben anstelle der Grabstätten, Familienschreine im Hause wo die Toten bedacht werden und eher wie Geister gesehen werden. Die sterblichen Überreste erhalten keinen Kultstatus wie im Christlichen Glauben.
Schau mal hier: http://tod-im-buddhismus.bodhibaum.net/bestattung/bestattung.htm
Verbrennen, dann in die Urne oder evtl. Seebestattung. Vielleicht werden die Überreste (verbrannt) in die Heimatländer transportiert.
emilystrange am 9. November 2008 22:32 Ja, das habe ich mir auch gedacht, aber müssten früher nicht auch Urnen durch den Zoll?
SadOne am 9. November 2008 22:35 Ich kann mir vorstellen das dies unter Religionsfreiheit steht und von daher nicht/wenig kontrolliert wird.
emilystrange am 9. November 2008 22:32 Unter der Adresse finde ich keine Informationen darüber...