.
Wo ist bei 'uns'?
In der Schweiz schlagen die Parteien geeignete Gerichtsbeisitzer/innen vor.
.
Stadt Köln: Schöffin / Schöffe werden - Bewerbung, Voraussetzungen, Ausschlussgründe
http://www.stadt-koeln.de/bol/themen/recht/gerichtsehrenamt/schoeffen/05831/index.html
Das Schöffen-Amt ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gerichtsbarkeit, denn es bindet juristische Laien aus der Bevölkerung mit in die Gerichtsverfahren ein - kurz gesagt: der gesunde Menschenverstand ergänzt die juristische Fachlichkeit der Richter.
Als Schöffe wird man gewählt. Dazu gibt es Vorschlaglisten von Verbänden, Parteien, den Kichen, Gewerkschaften und Vereinen. Man kann sich aber auch selbst vorschlagen. Eine Amtsperiode dauert vier Jahre. Ein Anruf bei der Geschäftsstelle eines Gerichtes klärt das.
Die Arbeit ist sehr vielfältig. Als Schöffe beim Oberfinanzgericht hatte ich mit Steuerangelegenheiten zu tun, was sich unerwarteterweise als spannend herausstellte. Als Schöffe am Landgericht ging's um die ganze Bandbreite des menschlichen Lebens und beim Jugendschöffengericht gab's tiefe Einblicke in die Probleme, Nöte, Sorgen und Verzweiflung junger Leute.
Wenn man gewählt worden ist, kann man Verhandlungen auch ablehnen, Das wird immer rechtzeiig vorher geklärt. Meist ist man vier Mal im Jahr im Einsatz. Bei langwierigen Prozessen natürlich auch öfter.
Ach ja: eine Aufwandsentschädigung gibt es auch.
Hier bekommst du Informationen über das Schöffenamt.