Der Sinn einer Stillprobe ist nach meiner Erinnerung nur, festzustellen, wieviel Gewicht das Kind bei der Mahlzeit zugenommen hat. Bin selbst Mutter von zwei gestillten Kindern und hatte das Glück einer "stillfreundlichen" Klinik und einer Hebamme, die wohl auch ganz gut geschult war. Somit hatte ich immer einen Ansprechpartner und keine großen Probleme, außer mal ein Milchstau wegen Stress. Wenn in Deiner Nähe keine Stillgruppe ist, vieleicht findest Du ja andere stillende Mütter über Deine Klinik oder übers Internet.
Danke für deine Antwort. In der Klinik ist leider einiges schief gelaufen, woran wohl nicht nur die Klinik Schuld hat. Die Umstände der Geburt und hinzu kam die Neugeborenengelbsucht, wodurch die Probleme laut Hebammen der Klinik und auch der, welche die Nachbetreuung macht, eine Trinkschwäche beim Kind entstand und daraus resultiert, dass es nicht zur Bildung von ausreichend Milch kommt. Ebenfalls kam es schon vor, dass mein Kind nach dem Stillen weniger Gewicht hatte, als davor. Messfehler sind ausgeschlossen. Andere Mütter berichteten sogar das Gleiche. Daher der Zweifel am Sinn einer solchen Probe.
Stillproben sind eine Erfindung der "modernen" Menschen, die nicht glauben wollen, dass eine ganz natürliche Sache funktionieren kann, die sie jedoch nicht messen oder anderweitig bewerten können.
Die künstliche Flaschenmilch kann man so schön ins Fläschchen messen und sehen, ob das Baby "brav" genug getrunken hat. Außerdem weiß man ja, was dort alles "Gesundes" drin ist.
Wenn du stillst, tust du genau das Richtige. Wenn dein Baby täglich mehrfach eine nasse Windel hat und zwischen 1x pro Woche (!) und mehrmals am Tag Stuhlgang hat (der bei vollem Stillen nicht unangenehm riecht), wenn dein Baby sich wohl fühlt und zunimmt, dann ist alles ok. Dann sind weder Wiegeproben noch Milchanalysen erforderlich.
Nimm Kontakt zu einer Stillgruppe in deiner Nähe auf. Dort trifft man sich regelmäßig und gibt dir Tipps, falls du welche benötigst.
Hallo Doris, vielen Dank für deine Auskunft. Ich habe tatsächlich Probleme. Es wurde im Krankenhaus nach der Entbindung so gemacht und von meiner nachbetreuenden Hebamme nun ebenfalls. Daher hätte mich mal der Sinn interessiert. Und ob es wirklich etwas ausmacht, wenn das Gewicht des Kindes danach anders ist. Leider sind fand ich noch keine Stillgruppe in meiner Region. Wie auch bei dem regional vorliegenden Hebammen-Angebot ist hier wohl keine Nachfrage, oder was es hier nicht gibt, das brauchen Menschen nicht. Leider.
DorisPaas am 22. Juli 2008 19:49 liebe dwarf,
danke für die nette Antwort und auch für dein Kompliment.
Du kannst versuchen über NAKOS eine Stillgruppe in deiner Nähe zu finden - das ist die nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen.
Hier die Kontaktdaten:
Internet: www.nakos.de
genauer: www.nakos.de/site/unterstuetzung/lags/adressen/
e-Mail: selbsthilfe@nakos.de
Adresse: Wilmersdorfer Straße 39, 10627 Berlin
Telefon: 030/31 01 89 60
Fax: 030/31 01 89 70
Ganz liebe Grüße
Doris
Danke, das ist echt nett von dir, nur leider ist die nächste Stillgruppe etwa 2 - 3 Std. Autofahrt entfernt. Das ist mit einem Neugeborenen nicht realisierbar. Aber gute Seite, sogar noch für vieles Andere mehr nutzbar und ich werde sie auf jeden Fall weiterempfehlen.
Vielen Dank und dir auch liebe Grüße, leider kann ich dir nicht noch einen Daumen hoch geben. ;-)
wahrscheinlich wird dabei ermittelt, wieviele lebenswichtigen Stoffe, besonders der Fettgehalt, enthalten sind, und ob diese ausreichen für das Baby.
im Falle einer Unterversorgung, musst du noch hinzufüttern!
Denke da meinst du etwas anderes, denn das Baby wird vorm und nach dem Stillen auf die Waage gelegt und der Wert zwischen den Messungen ausgerechnet. Ein Gehalt der Milch wird nicht überprüft. Ich möchte aber wissen, was diese Differenzmessung aussagt und wie gut diese Ergebnisse real verwendet werden können und welche Aussagekraft sich dahinter verbirgt.
Die Differenz zwischen dem Gewicht des Kindes vor und nach dem Stillen entspricht der Trinkmenge ( vorausgesetzt, das Kind wurde zwischendurch nicht gewickelt oder umgezogen ).
@tonks, sorry ich hatte deine Antwort gerade erst gesehen: Ja, so sollte dies ja auch sein, nur mein Kind hat definitiv getrunken und ich habe weder gewindet, noch umgezogen. Nach dem Stillen hatte es weniger Gewicht auf die Waage gebracht, als vor dem Stillen. Dies ist mehrmalig vorgekommen auf unterschiedlichen Waagen. Auch im Beisein meiner Hebamme und mit deren Waage. Daher meine Frage, bisher allerdings konnte mir niemand helfen.
Condor131 am 22. Juli 2008 00:14 Das mit den inhaltssoffen der muttermilch geht definitiv ueber eine stillprobe nicht. Oder wie willst das ohne analyse der milch machen gruebel
Als bei Kindermöbeln würde ich ganz klar Massivholz bevorzugen. Es ist ein schöneres Gefühl in den Händen. Kinder müssen Ihre Umwelt be-greifen - also mit den händen erforschen - und beanspruchen ihre Möbel ganz anders als Erwachsene. MDF-Platten können das einfach nicht bieten. Diese müssen zudem lackiert werden, um ihnen einen gewissen chic zu verleihen. Naturholz ist um Klassen besser.
CrazyDaisy am 7. Mai 2008 00:31 Auch ein schöner Aspekt!
Stimmt. Daran hat ich noch nicht gedacht.
manop am 7. Mai 2008 01:06 Bei uns in Bonn hatte vor 1 woche das städtische Gartenbauamt einen Stand mit verschiedenen Halzanschnitten. Man glaubt ja gar nicht, wie unterschiedlich sich natürliche Eiche, Fichte und z.B. Erle anfühlen. Bei all den ganzen Billig-Span /MDF-Möbeln verliert man das Gefühl für das Natürliche.
Oh Danke. Das ist vielleicht auch eine Idee fürs Spielen, Holzspielzeug aus verschiedenen Hölzern. Hab ja bisschen Zeit zum Basteln bis zur Entbindung.
ich habe buche farbende möbel und meine kinder spielen doch nicht damit und lecken ab... wieso nicht billig... ansich würde ich kinder nicht möbel klettern lassen,sonder nur bei hochbett würde ich sehr aufpassen und wickelkomode...lg
Doch es soll die Kinderzimmer-Erstausstattung sein, also Wickelkommode, Kinderbettchen und eventuell passender Schrank. Vermute da kann es schon mal vorkommen, dass Kleinkind mal irgendwo dran leckt oder kaut.Meine Bedenken sind auch, wenn sich der Zwerg irgendwann im Kinderbettchen aufrichtet und hopst.
manop am 7. Mai 2008 01:09 Ab etwa 8 Monaten fangen viele kinder an, alles in den Mund zu nehmen und zu schmecken. Unsere Kleine hat z.B. einen Faibel für Papier. Sie verschlingt Bücher - leider im wortwörtlichen, nicht im übetragenen Sinn ;-)
Ohwei, na hoffentlich liegt das Wissen dann nicht zu schwer im Magen ;-) . Ist aber auch meine Angst, dass Kind alles kosten wird.
tobi2000 am 7. Mai 2008 23:58 meine kleine huft oh bett rum in ihren 400€ bett und ging kaputt obwohl es kinderbett ist...
Siehst, dann weißt ja was ich meine. Woraus war das Bett? Und was ging kaputt der Lattenrost?
tobi2000 am 12. Mai 2008 22:17 bei dein löscher wo die schrauben befestig würden ging kaputt.aus normalen löscher riesen löscher und nun würde es gebaut.von fachmann hat 200€ gekostet.bei meinen sohn sein gitterbett ging das lattenrost kaputt...lg
ich würde massivholz und zwar unlackiert wählen.
ersten stabil und zweitens nicht schadstoffbelastet.
CrazyDaisy am 7. Mai 2008 00:22 Das Tolle an Massivholz ist ja, dass es praktisch ewig hält. Wenn die Kinder größer sind, könnt Ihr die Möbel auch anstreichen, so habt Ihr wieder einen ganz neuen "Look". Es gibt mittlerweile schadstoffarme Lasuren und Lacke, die speichel- und schweißecht sind. Abgesehen davon, dass MDF durch die Klebstoffe darin Sondermüll sind, hat man auch nicht lange Freude daran. Wenn die Beschichtung an den Ecken abblättert, sieht es richtig schrottig aus. Massivholz lässt sich hingegen auch gut verbrennen, wenn man sich endgültig davon trennen will!
Danke Euch Beiden. Hatte bei den MDF-Möbeln eh meine Bedenken, aber der Verkäufer im Möbelhaus meinte die sind garantiert Schadstoff-frei. Aber war bestimmt seine Ausrede, denn es gab dort so gut wie keine Massivholzmöbel.
Mich würde aber noch interessieren, ob das ein Einzelfall ist. Oder ob es noch mehr Leute gibt, welche solch Sachen zu berichten haben.
Hallo, dwarf!
Mir ist sowas zum Glück noch nicht passiert. Allerdings ist auch mir schon die Wohnungstür zugefallen, und an diesem Tag hab ich meine Verwandschaft mit MacGyver festgestellt. So abenteuerlich die Berichte im Internet klingen (unter anderem mit Plastik-Colaflaschen etc.) - ich habe in weniger als 5 Minuten mit meiner Rossmann-Fotoshop-Kundenkarte (ganz normale Plastikkarte, nur Führerschein und EC-Karte wollte ich nicht unbedingt nehmen) meine zugefallene Tür selbst geöffnet. Der einzige Schaden dabei entstand an der Plastikkarte selbst.
Mein Vorschlag deshalb an alle, denen die Tür zufällt: Erstmal selber versuchen, dann kann man keinen Gangstern auf den Leim gehen. Echt eine Schweinerei, was die abziehen.
Viel Erfolg noch in dem Rechtsstreit, kexter
Das hört sich echt nach ** VORSICHT FALLE ** an. Eventuell mal bei der Industrie und Handelskammer melden. Du hast den Schaden, und mein Mitgefühl!
Danke, werd ich am Montag mal machen. Mal sehen ob sich schon andere gemeldet haben.
Ein Profi öffnet eine nur zufgefallende Tür in 99% der Fälle in Sekunden ohne Schäden.
Ob das Geld bei denen angekommen ist, kann Dir egal sein. Wenn sie Dich verklagen und Du die Zahlung nachweisen kannst, hast Du nichts zu befürchten.
Ja habe Überweisungsbeleg und auf Kontoauszug ist Abbuchung belegt. Geld kam bisher nicht zurück. Wir werden das Mahnverfahren nun durchlaufen lassen. Mal schauen, zur Not auch mit Anwalt.
dock69 am 11. April 2008 13:16 Wenn alles eindeutig ist, braucht Ihr wahrscheinlich keinen Anwalt - wenn doch, muss Ihn dann die Gegenseite zahlen, wenn Ihr vor Gericht Recht bekommt. Wartet einfach den gerichtlichen Mahnbescheid ab, sendet ihn ausgefüllt zurück. Als nächstes müsste die Firma klagen - was sie kaum tun wird, wenn sie keine Aussicht auf Erfolg hat.
...noch als Nachtrag, der Spaß ging weiter. Bis zur 3. Mahnung. Anwalt nun doch eingeschaltet, die "gute" hatte ihm gegenüber auch noch behauptet, Geld ist nicht angekommen. Banken (unsere und auch ihre) konnte Zahlung nachweisen. Am Ende war von dem Unternehmen nichts mehr zu hören. Weder eine Entschuldigung noch irgendwas anders. Unsere Nachforschungen haben ergeben, wir waren auch nicht die Einzigen, die auf so was reingefallen sind.