Sie ist natürlich ein Borderliner durch Missbrauch.Bring den Verbrecher vor Gericht(muss sie machen)und sie zur Behandlung!Mach es öffentlich,den guten Onkel kann und sollte JEDER kennen.Schutz für andere.
Ich kann dir nur sagen, sei für sie da. Bei mir war es der eigene Mann, mehr als da sein kann man nicht, aber ich empfehle dir, such dir auch selber Hilfe. Auch wenn sie das Opfer ist und ihr leben lang bleiben wird, die gesammtsituation macht dich ebenfalss zu einem. Ich habe lange ni cht einsehen wollen, das ich genauso viel Hilfe brauche damit klar zu kommen wie sie. Zum einen wie ich mit ihr Umgehen kann, wie ich ihr am besten Helfen kann und auch soll. Zum anderen fressen einen die Selbstvorwürfe auf, die Hilflosigkeit, die Verzweiflung. Du brauchst Hilfe um deiner Tochter eine Hilfe zu sein und dich dabei nicht selber zu verbrauchen. Helfen kannst du ihr auchnur, wenn sie das wirklich will, wenn sie reden will. Es wird die Situation kommen, da wird sie dir sogar Schuld geben, das ist normal und auch wenn es ´nicht so ist, es tut weh und kostet kraft. Sprich mit einem Arzt und suche dir einen Psychologen, der dir Hilft. Ich wünsche euch und dir alles gut.
Natürlich ist es nicht leicht, wenn man als Mutter erfährt, dass der Tochter so etwas schreckliches passiert ist. Von wem hast Du es erfahren und in welcher Situation oder Stimmung? Falls von anderen, frag Deine Tochter behutsam, ob das stimmt. Falls von ihr selbst, dann überlege in welcher Situation sie es gesagt hat. In einem Streit, in Verzweiflung oder im Vertrauen? Von wem wurde sie Vergewaltigt und wie oft? Falls mehrmalig und dann noch von einem Verwandten, Bekannten, Freund oder sonstigem, überlege bitte, ob es nicht irgendwelche Anzeichen gab. Ich wünsche Dir Kraft und Liebe, diese schlimme Mitteilung zu verarbeiten. Aber denk bitte daran, dass Deine Tochter damals in einer unglaublich schrecklichen Situation war und sie das fast ihr ganzes Leben lang mit sich herum geschleppt hat und nie vergessen wird.
ich sehe in dir meine mutter wie sie da steht und sagt: was muß ich noch alles ertragen. ich bin ein so leidgeprüfter mensch, es muß doch einfach jeder mit mir mitleid haben. ich weiß gar nicht was ich alles verbrochen habe das mir soviel leid zugetan wird. das war ca. 2min später als ich ihr mit 42 jahren gesagt habe das ihr ach so geliebter mann mich zum erstenmal vergewaltigt hat als ich 6 jahre alt war. und er hat meine beiden älteren brüder und meine schwester missbraucht. und sie hat immer so getan als wenn sie nichts gewußt hat, das glaube ich ihr nicht und das glaube ich dir nicht. wenn du ihr helfen willst gehe mit ihr zu ihren ärzten und versuche deiner tochter zumindest jetzt zuhelfen.........deshalb hat sie sich dir ja anvertraut. und stelle dich bitte hier nicht weiter so hin als wenn du diejenige bist die als kind zerbrochen wurde.
Also daß würde ich nicht so sehen. Natürlich ist es für eine Mutter auch schwer, so eine Nachricht zu verdauen. Und dazu kommt sicher das Gefühl, damals eben nicht genug aufgepaßt zu haben - solche Se4lbstvorwürfe. Sich da Hilfe zu holen ist völlig normal und legitim. Was anderes wäre es, wenn man der Tochter gegenüber sagt: was muß ich noch alles ertragen - aber so wie ich das verstanden habe, ist das nicht der Fall. Ich finde diesen Hilferuf mehr als legitim, denn an die Tochter kann sie sich mit ihrer Verzweiflung, ihren wahrscheinlich vorhandenen Selbstvorwürfen und dem Schock ja nicht wenden, denn die braucht Hilfe und keine Belastung. Was sonst soll man denn tun, wenn man nicht woanders - z.B. hier nach Hilfe fragen darf? Dann kommt es doch erst zu der SItuation, daß man selbst der Tochter auch keine Hilfe gegben kann, weil man selbst in der Luft hängt und nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Ich spreche aus eigener Erfahrung, bin auch als Kind mißbraucht worden und jetzt selbst Mutter. Auch wenn meinem Kind bisher -- zum Glück - wohl nichts passiert ist - die Angst bleibt immer, und man kann eben nicjht 24 Stunden auf das Kind aufpassen, das Kind muß auch Chancen haben, selbständig zu werden und sich abzunabeln.
dragon100 am 26. September 2008 11:28 Rede mit ihr - wir können nicht in Deine Tochter schauen! Hilf ihr, auch wenn es scheint, Du brauchst grad Hilfe, steh ihr bei!!!!!
dragon100 am 23. September 2008 01:43 Danke!!
http://www.wildwasser.de/ - kompetente Hilfe, kompetente Ansprechpartner
dragon100 am 23. September 2008 01:27 Mit Wildwasser hab ich so meine Erfahrung,ist nicht immer das Beste.
VanNelle am 23. September 2008 01:34 Wenn Du damit Erfahrungen gesammelt hast,bist Du ja in diesem Themenbereich nicht unerfahren und wirst wahrscheinlich auch wissen, welcher der nächste Schritt ist...
dragon100 am 23. September 2008 01:43 Danke!!
dragon100 am 23. September 2008 02:12 Meine Erfahrungen sind rein beruflich,privat sieht das alles ganz anders aus.LG
VanNelle am 23. September 2008 02:26 Meine sind (leider oder zum Glück!?) auch rein beruflich...Gruß und für ein paar Stunden nicht mehr grübeln sondern schlafen...
Davon gibt es viele Menschen, die von 'Freunden oder guten Onkeln' in der Familie mißbraucht wurden.
Man kann nichts sagen, weil man spürt, man würde für verrückt o.ä. erklärt oder dem 'Freund' schaden wollen.
Die Umgebung will es nichr wahr haben, da die inneren Bindungen stärker sind als zum eigenen Kinde. Man hält es für unmöglich, abwegig, was erzählt das Kind....
Du mußt da gar nichts machen.
Nimm es einfach wahr, was Deine Tochter erzählt. das braucht seine Zeit zum Verdauen und zwar mehr als eine Nacht.
Es ist ein Geschenk, daß sie es Dir heutzutage anvertrauen kann.
Sie weiß sich zu helfen. Sie hat ausgepackt.
dragon100 am 23. September 2008 01:40 Danke!!!Ich weiß,dass ich an der Situation zur Zeit nichts ändern kann,aber ich hatte das Gefühl verrückt zu werden!Danke an alle für eure Anteilnahme.Für mich war es jetzt wichtig,das Gefühl zu haben, nicht ganz allein zu sin.Ja,Wieselchen hat recht!Wenn es andere gäbe,hätte ich hier den Hilferuf nicht gestartet.Es hat mir geholfen!Dank an alle.LG
Wow. Das ist erst einmal starker Tobac.
Da Du das hier ins Internet stellst, denke ich mal, dass Du sonst keinen hast, mit dem Du so etwas besprechen kannst oder magst. Das macht die Sache bestimmt nicht einfacher für Dich...
Das Wichtigste ist, dass Du Deiner Tochter nun Zeit lässt, das Thema richtig anzupacken. Wenn sie darüber nicht mehr sprechen kann/will, dann solltest Du auch nicht in sie dringen.
Sei für sie da, nimm sie in den Arm, wenn sie es braucht und höre ihr zu wenn sie reden will, so weh es auch tun mag.
Ich sage Dir aber gleich, dass Deine Tochter unbedingt psychologische Hilfe braucht, und Du auch. Es gibt Familientherapien, die man auch nur zu zweit in Anspruch nehmen kann, also auch Mutter und Tochter.
Fühle Dich mal ganz mitfühlend umarmt.
LG
Wieselchen
dragon100 am 23. September 2008 01:23 Sie "gilt"als Borderliner,schonseit Jahren,hat aber mit mir nie über Einzelheiten gesprochen,erst heute.Ich habe ,soweit in meinen Fähigkeiten schon versucht,mit ihr zu reden.Jetzt ist der Druck wohl so groß,dass sie redet und ich bin einfach hilflos.Sie weiss,dass ich immer bei ihr bin,aber was kann ich tun?Sie ist schon seit Jahren in psychologisher Behandlung,aber ich wusste nie den wirklichen Grund.
Strullerpuppe am 23. September 2008 01:31 Dann hat sie von Grund auf kein Vertrauen - auch zu Dir nicht! Also überzeug sie (kann leider auch Jahre dauern - wenns klappt!), dass Du für sie da bist - immer und jederzeit - auch oder gerade wenn es ihr schlecht geht!
dragon100 am 23. September 2008 01:33 "Borderliner" haben kein Vertrauen,sonst würden sie sich nicht slbst so fürchterlich verletzen.
Strullerpuppe am 23. September 2008 01:35 Sag ich doch! Aber man kann vieles Lernen, auch ein "Borderliner" - schreib sie nicht ab als "Borderliner" - hilf ihr! Jetzt!
dragon100 am 23. September 2008 01:41 Danke!!
dragon100 am 23. September 2008 01:44 Danke!!
Eventuell mal mit jemandem reden und versuchen einen weg zu finden zum einen ein gutes verhaeltnis zu Deiner tochter zu behalten und zum anderen mit Dir und Deinen gefuehlen ins reine zu kommen. Wenn ihr gemeinsam einen weg suchen wollt, um so besser, wenn Du oder Du und Deine tochter nicht weiter kommen prof. hilfe und oder selbsthilfegruppen suchen.
dragon100 am 23. September 2008 01:43 Danke!!
naja entscheidend ist ja: von wem? betrifft es dich selbst - durch ihren vater? ansonsten - ist es ihre entscheidung, kannst sie nur unterstützen, wenn sie das will.
dragon100 am 23. September 2008 01:42 Danke!!