Was Deine Begabung angeht, musst du dir keine Sorgen machen. Bei Bauernmalerei kann viel mit Technik gemacht werden (und Technik kann jeder lernen). Du könntest stellenweise auch mit Schablonen arbeiten. Auf jeden Fall nicht mit Wasserfarben arbeiten, damit wirst du kein gutes Ergebnis erzielen, das frustriert. Einfach die Grundfarben kaufen, einen dicken und einen dünnen Pinsel und auf einem Stück Holz üben.
Expressionismus: "Man überschritt die Grenzen des Wachseins, suchte nach verdrängten Gedanken und unterbewussten Gefühlen und bannte sie auf die Leinwand. "Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar", sagt Paul Klee. Der expressionistische Malstil zeichnet sich durch eine von subjektiven Gefühlsempfindungen, dominierte starke Farbigkeit sowie einen zur Abstraktion und Vereinfachung tendierenden Hang zum Plakativen und perspektivisch Verzerrten aus."
Du bist gefragt ein Selbstportrait zu malen, lass deiner Fantasie freien Lauf. Du kannst malen was Du immer werden wolltest, oder das was Du nie sein wolltest. Jemand anders kann für dich die Frage kaum beantworten.
Wenn du einen Bronze-Gießkurs belegen willst, dann denke ich, dass dies aus irgendeinem Grund sein wird. Wahrscheinlich machst du bereits kreative Dinge. Mein Tipp ist zu sehen, was Du hast: Vielleicht Zeichnungen, Gemälde oder dreidimensionale Objekte. Zeichnungen und Gemälde könnten eine Vorlage für ein Relief sein. Dafür könntest du dir z.b. eine Wachsplatte kaufen und da hinein Motive übertragen, oder aus Balserholz etwas bauen. Ansonsten kannst du einen Bronzegießer fragen, in welchen Materialien du deine Vorlagen anliefern kannst (bestimmte Plastiksorten gehen auch). Durch die Wahl des AUsgangsmaterials kommen manchmal auch die Ideen.
Da ich bereits öfters sehen konnte, was alles so gegossen wird, so ist ein von den Dauerrennern: Zweige, Äste, und andere Pflanzenteile . . .
Flach muss nicht unbedingt Flach sein: Du kannst ein Objekt auch in mehreren Unterteilen giessen und dann später schweißen (lassen).
Luise am 8. Februar 2008 10:41 DH. Danke. Ist Hausaufgabe, was aus Plastilin.
Möglichkeit 1: Man stellt eine Mappe zusammenstellt (in diesem Fall zusammen mit Deinem Freund) und legt ein Schreiben dazu, warum man sich für diesen oder jenen Ort interessiert und da gerne ausstellen möchte. Die Bewerbungen schickt man dann an mehrere Orte (natürlich immer das Schreiben anpassen) (Ansprechspartner via Telefon erfragen und erst einmal fragen, ob Bewerbungen erwuenscht sind).
Als Grund reicht nicht aus, dass beide gerne mal ausstellen möchten. Was haben Eure Arbeiten miteinander zu tun?
Möglichkeit 2: Arbeiten dokumentieren und vielleicht auch eine Website machen und damit dann Menschen persönlich, auf eine Ausstellungsmöglichkeit ansprechen.
Möglichkeit 3: Zuhause eine Art Salon gestalten. Und einfach Zuhause eine Ausstellung machen.
Möglichkeit 4: Das eigene Netzwerk bemühen (Wer hat zum Beispiel leere Schaufenster oder ähnliches?).
Möglichkeit 5: Mitglied werden von lokalen Kunstvereinigungen.
u.s.w.
Vorteilhaft ist es sich Orte auszusuchen, die auch eine gewisse Ausstellungsstruktur im Hintergrund haben – b.z.w. auch eine gewisse Besucherzahl garantieren. Falls man bei der Stadt, oder bei Wohnungsbaugenossenschaften um zeitlich leere Räume fragt, dann sollte man ein gutes Netzwerk haben, anders könnte es eine etwas traurige Veranstaltung werden.
Die Möglichkeiten sind natürlich immer abhängig davon, wo man wohnt und abhängig von der Qualität der eigenen Arbeiten. In den großen Städten ist die Konkurrenz größer.
bbk, kunst & karriere, competitionline, Kunstzeitungen . . .
Ich würde Dir auch auf jeden Fall zu einer Mappenberatung raten. Achte darauf, wie Du etwas präsentierst. Du musst momentan noch nicht einschätzen können, wo Deine Qualitäten und Eigenheiten liegen. Ich kenne keinen „Strich“ der bereits zu fest gelegt ist. Akademien wollen meiner Meinung nach den Kopf der dahinter steckt. Suche den Kontakt mit den Akademien und höre gut zu, was Dir gesagt wird. Damit meine ich nicht, dass Du machen sollst was Dir gesagt wird, aber achte darauf was für Reaktionen Deine Arbeiten auslösen.
Anschubsen hilft nichts!!!! Und allein schöne Bilder malen hilft auch nichts!!! Kauf ihm ein Bild ab! Und wenn er sich von keinem Bild trennen kann, dann ist es ein Hoffnungsloserfall (auf jeden Fall für die Kunstwelt)!
Investieren in Kunst lohnt sich dann, wenn man ab einem 'gewissen Niveau' einsteigen kann und noch über den europaeischen Markt hinweg mitspielen kann. Wenn man in Kunst investiert die noch nicht auf dem Kunstmarkt eingeführt ist oder zu regional angelegt ist, dann braucht man viel Verstaendnis von Kunst, Intuition und Glück, um mit seiner ‚Investition’ wirklich einen ‚Treffer’ landen zu können.