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Mohammed lebte ca. 600 Jahre nach Christus. Im Koran steht eine Sure, die einem Psalm sehr sehr ähnlich ist. Ich weiß nicht, ob Mohammed abschrieb, auf jeden Fall war er ein sterblicher Mensch und kein Gott. Jesus war aber im Himmel schon immer als zweite Person Gottes gewesen und kam nur kurze Zeit als Mensch auf dieser Erde, um die Menschen zu erlösen.
Der Islam erkennt die souveräne Macht Gottes eindeutig an, jedoch verleugnet er die Erbsünde von Adam und Eva. Der Koran sagt, dass der Mensch schwach wie Ton sei und deshalb sündigt.
Die Bibel sagt, dass die Sünde durch einen einzigen Menschen in die Welt kam und die Überwindung der Sünde kam durch den einen Menschen Jesus. Die Sünde von Adam brachte den Tod mit sich, und alle verfielen dem Tod, weil sie auch alle selbst sündigten. Das wird mehr als aufgewogen durch die Gnade Gottes und das Geschenk, das allen durch die Liebestat des einen Menschen Jesus Christus zuteil wird. Dieses Gnadengeschenk durch Jesus und das Gericht über die Schuld von Adam sind überhaupt nicht vergleichbar. Umso mehr werden durch den einen Jesus Christus alle die im ewigen Leben zur Herrschaft gelangen, die die überreiche Gnade Gottes und das Geschenk der Gerechtsprechung empfangen!
Weil ein Einziger ungehorsam war, sind alle zu Sündern geworden. Ebenso werden alle vor Gott zu Gerechten, weil der eine –Jesus- gehorsam war.
Der Moslem ist streng gehorsam gegenüber einem entfernten Gott, der ihm Lasten auferlegt.
Ein Christ ist auch bemüht, Gottes Gebote zu halten, sieht aber in Gott eine liebende Autorität. Er darf sogar Papa zu ihm sagen, ist dem Menschen also ganz nah.

Nein, man kann Gott nicht beweisen. Aber Gott gibt Seinen Kindern die volle Gewissheit, dass die Schrift Gottes heiliges Wort ist, dass Jesus als Stellvertreter für die Sündenschuld starb und dass Gott absolut Gott ist.
Es gibt keinen Zweifel für wiedergeborene Christen. Wiedergeboren durch den Heiligen Geist.
Aber wie du schon richtig gefolgert hast, kann jeder vernünftige Mensch erkennen, dass hinter den Werken der Schöpfung ein Erschaffer stehen muss.
Um Gott zu erkennen, braucht es zunächst nicht einmal die Bibel. Denn Er hat sich ausreichend durch die Werke der Schöpfung einem jeden denkenden Menschen offenbart, so dass niemand eine Entschuldigung hat, er habe nichts von Gott gemerkt und könne ihn deshalb auch nicht ehren.
Es gibt aber auch die Offenbarung Gottes im Gewissen eines jeden Menschen. Denn jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen und hat die Wertmaßstäbe seines Schöpfers in gewisser Weise in seinem Herzen. Auch ein Mensch, der weder die zehn Gebote noch das Evangelium kennt, hat eine bestimmte innere Klarheit, was Recht und Unrecht ist, nach der er gerichtet wird. (Römer 2,12+15)
Und es gibt die Offenbarung Gottes in der Heiligen Schrift. In ihr zeigt Er uns die Person Seines geliebten Sohnes Jesus Christus, wie Er uns durch Seinen stellvertretenden Tod am Kreuz unsere uns verdammenden Sünden abnimmt und wir dadurch freien Zugang zu Gott haben dürfen. Dadurch ist uns der Allmächtige nicht mehr nur unser „Herrgott“, sondern unser himmlischer Vater geworden. Und wir erhalten die Gewissheit darüber wie anfangs geschrieben.
Willst du einen Beweis, sei mutig und bitte Gott selber, sich dir zu offenbaren durch Seinen Sohn Jesus Christus. Dann musst du nicht fragen, sondern weißt es selber.
TrollPlonk am 22. Oktober 2009 18:42 Jede Religion hat einen anderen Gott. Jede Religion hat ihre eigene Schrift in dem sie die Entstehung der Welt, den Sinn des Lebens etc. erklaert.
Wieso bist du so anmassend zu behaupten, dass gerade die Bibel das einzig Wahre ist?
carola111 am 22. Oktober 2009 20:00 an TrollPlonk. Genau die Antwort deiner Frage habe ich geschrieben. Du kannst das offenbar gar nicht verstehen, dass wiedergeborene Christen es einfach durch den Heiligen Geist wissen, wie solltest du das auch verstehen, wenn du es selbst nicht erlebt hast.
Es bleibt dabei: Für dich ist es anmassend, für mich und viele andere Christen ist es wahr und erfahrbar.
TrollPlonk am 23. Oktober 2009 18:39 Du hast die Frage ueberhaupt nicht beantwortet. Ein Hindu sagt genau wie du: Ich bin wiedergeboren und ich weiss, dass meine Relogion die richtige ist. Auch er hat seine Religion erfahren, auch er hat Botschaften bekommen.
..Aber selbst wenn es Goetter gibt kann nur einer Recht haben. Wieso die Christen und nicht der Hindu?
Darauf hast du gar keine Antwort gegeben.
carola111 am 23. Oktober 2009 22:52 Wiedergeborene Christen haben die innere Gewißheit wie schon beschrieben.
Ich bin mir durchaus bewußt, dass Hindus , Moslems oder anders Gläubige ebenfalls von sich behaupten, den richtigen Gott anzubeten, bzw. die einzig richtige Religion zu haben.
Im wahren Christentum geht es aber nicht so sehr um eine Religion. Religion ist für mich ein Ritual, um Gott zu gefallen. Man lastet sich bestimmte Dinge auf, in der Hoffnung, Gott gnädig zu stimmen. Dort ist der Mensch auf der Suche nach Gott. Manchmal ist er der Meinung sein inneres Gleichgewicht mit Gott gefunden zu haben.
Im wahren Christentum dagegen kommt Gott zu den Menschen. Das ist der gewaltige Unterschied. Gott sendet Seinen Sohn als Retter in diese Welt.
TrollPlonk am 23. Oktober 2009 18:47 > Um Gott zu erkennen, braucht es zunächst nicht einmal > die Bibel. Denn Er hat sich ausreichend durch die > Werke der Schöpfung einem jeden denkenden Menschen > offenbart,
Wie kannst du so etwas behaupten? Wie soll sich Gott offenbaren? Alles erklaert sich einfacher ohne Gott.
carola111 am 23. Oktober 2009 23:05 Anscheinend erklärt sich eben nicht alles einfacher ohne Gott. Nur weil wir die Evolutionstheorie seit unserer Schulzeit lernen mussten, ist es immer noch kein Beweis, dass die EvolutionsTHEORIE recht hat, auch wenn es sich noch so stimmig anhört. Es wackelt an vielen Ecktheorien und kann sich selbst bei Wissenschaftlern nicht halten. Einige haben schon zugegeben, dass es einen Gott als Schöpfer geben muss. (Lass mich jetzt nicht nach Namen suchen, ich habe immer wieder mal davon gelesen)
Es gibt jedoch einige, die felsenfest darauf beharren, dass es keinen Gott gibt und dass alles von allein entstanden ist. Dann ist dies eine persönliche Entscheidung, setzt aber die Offenbarung Gottes durch Seine Werke nicht außer Kraft. Man hat sich nur dazu entschlossen durch die eigene Einstellung, blind dafür zu sein. Und das ist schade. Das macht mich nachdenklich und wirklich traurig.
TrollPlonk am 25. Oktober 2009 12:52 Ok, ich habe 1000 Fragen an die Christen. Sobald du mir eine beantwortet hast gehe ich zur naechsten. Hier die Erste>
Warum sollte Gott nur um die Menschen zu erschaffen ein riesen Universum schaffen? Deren Zentrum nicht einmal die Krone der Schoepfung, der Mensch ist? 1 Erde haette genuegt. Und wenn schon ein Universum, dann muss die Erde im Zentrum stehen.
TrollPlonk am 25. Oktober 2009 13:02 << Nur weil wir die Evolutionstheorie seit unserer Schulzeit lernen mussten.
Den Quatsch von Adam und Eva mussten wir genauso lernen
<< Es wackelt an vielen Ecktheorien Nein es wackelt nirgendwo. Die sogenannten "Missing Links" waren vor 150 Jahren noch ein Thema. Wo heute noch Fragen sind, sind es Details und keine grundlegenden Aenderungen. Aber auch hier bestaetigen sich Darwins Annahmen taeglich aus das neue.
<< Einige [Wissenschafter] haben schon zugegeben, dass es einen Gott als Schöpfer geben muss. Nein. Und wenn das einige behaupten sind es Kreationisten. Und in diesem Lager kenne ich nur Pseudowissenschafter. Ein Wunder, dass sie mittlerweile zugegeben haben, dass die Erde rund ist und sich die Erde um die Sonne dreht - hat auch ein paar Jahrhunderte gedauert.
>> Offenbarung Gottes durch Seine Werke. Er hat sich in den letzten 2000 Jahren nie mhr offenbart. Alles was wir haben ist ein unglaubwueriges Sagenbuch namens Bibel voller Fehler, Widersprueche und Gedankengut welches die Weltsicht von vor 1000 Jahren zeigt.
carola111 am 25. Oktober 2009 14:39 Ich habe den Eindruck, dass es dir nicht so sehr um das Verstehen der Gläubigen geht. Ich denke, du willst vielmehr mit deinem Wissen alles widerlegen, was ich als (wiedergeborener) Christ über die Erschaffung der Welt zu sagen habe, weil ich die Bibel als Grundlage habe.
Somit sehe ich mich nicht gezwungen, mit dir über 1000 Fragen zu diskutieren. Für mich ist Gott Gott, der König aller Könige und der Herr aller Herren. Für dich ist Er es nicht. Du lässt es nicht zu, dass ER sich dir offenbaren kann, also nützt es wenig, mit dir über Göttliches zu diskutieren.
Und was die Wissenschaftler behaupten oder nicht, ist mir letztendlich egal, weil ich meinen Glauben habe. Ich hatte es nur für dich geschrieben, aber du kennst dich ja selbst da sehr gut aus und entlarvst sie als Kretionisten, obwohl ich keinen Namen genannt habe. Nur den Evolutionisten Prof.Corner habe ich jetzt für dich recherchiert, der auf der Pflanzenkundeabteilung der Universität Cambridge geschlussfolgert hat: „ich denke doch, dass für jemanden, der ohne Vorurteil ist, die Fossiliengeschichte der Pflanzen zugunsten einer besonderen Schöpfung spricht. (aus“ evolution in Contemporary Botanical Thought“).
TrollPlonk am 26. Oktober 2009 18:04 hi caro,
>> Ich habe den Eindruck, dass es dir nicht so sehr um das Verstehen >> der Gläubigen geht. Ich denke, du willst vielmehr mit deinem Wissen >> alles widerlegen
Nein, ich will nur verstehen wieso die Christen für sich in Anspruch nehmen, den einzigen wahren Gott anzubeten - Also behaupten, dass alle anderen Religionen sich irren. Und auch diese machen Gotteserfahrungen... Ich persönlich bin überzeugt, dass es keinen Gott gibt.
>> was ich als (wiedergeborener) Christ über die Erschaffung der Welt >> zu sagen habe
Eine andere Frage: Wieso bezeichnest du dich als wiedergeboren? Ich dachte dieses Gebiet ist den Hindus vorbehalten?
>> weil ich die Bibel als Grundlage habe.
Und wieso soll das stimmen was in der Bibel steht? Den Gebrüdern Grimm glaubt man auch nicht alles, oder?
>> Somit sehe ich mich nicht gezwungen, mit dir über 1000 Fragen zu >> diskutieren.
Aber genau das ist die beste Möglichkeit um zu zeigen wieviele Fehler und Unstimmigkeiten die Bibel hat - und sie somit völlig unglaubwürdig ist. Deshalb weichst du mir aus um Dir das nicht selbst eingestehen zu müssen.
>> Und was die Wissenschaftler behaupten oder nicht, ist mir >> letztendlich egal
Das ist die richtige Einstellung - Und der Unterschied zwischen Glauben und Wissenschaftlicher Forschung. Aber genau aus diesem Grund ist es unbegreiflich, dass fundamentale Christen die Wissenschaft immer wieder angreifen wenn irgendwelche Erkenntnisse nicht in ihren Kram passen. Egal ob die Erde eine Scheibe sein soll, der Urknall stattgefunden hat oder Evolution existiert. Und dass diese Angriffe pseudowissenschaftlich, naiv und gänzlich unfundiert sind stört sie anscheinend nicht - Hauptsache: Bibel verteidigt, ein paar tausend Jahre altes Dogma wieder gegen die Wissenschaft verteidigt.
carola111 am 26. Oktober 2009 18:55 Hallo TrollPlonk
Zu der Frage der Wiedergeburt möchte ich dir gern mein Erlebtes erzählen:
So ab 18 verließ ich mich auf mein eigenes Lebensziel und dachte, man müsste nur recht viel Spaß haben, damit sich das Leben lohnt.
Mit 27 wurde mir bewusst, dass, wenn ich jetzt vor Gott stehen würde, ich nicht in Seiner Nähe bleiben dürfte. Meine guten Taten würden überhaupt nicht ausreichen, weil Sünde in meinem Leben ist, die mich von Gott trennt.
Ich hatte keine bestimmte Sünden im Kopf über dessen Folgen ich mich ärgerte, sondern meine ganze Haltung der Sünde gegenüber war falsch. Ich nahm es nicht so genau und redete mich heraus, dass es alle machen und dass daran nichts Schlimmes sei, denn schließlich hätte ich ja keinen Menschen umgebracht....(Man sieht also meine falsche Einstellung)
Nach dem Gebet, was sehr kurz, aber ehrlich war (Herr Jesus bitte vergib mir meine Schuld, weil du für mich am Kreuz gestorben bist und dann wieder auferstanden bist.), merkte ich, wie plötzlich Gedanken kamen, die ich mir nicht ausgedacht hatte. Sie waren voller Liebe für mich. Diese Gedanken waren von Gott. Das war sehr persönlich, es tat so gut und machte mich froh.
Ich glaube nicht, dass meine Gedanken so aus dem Nichts jemals so ein Glücksgefühl erzeugen könnten. Wenn man ein schönes Naturereignis erblickt, hüpft das Herz, nicht aber zwingend, wenn man auf eine kalte Steinmauer blickt. Es geschieht im allgemeinen immer etwas Positives, was der Auslöser für Freude ist. Bei mir waren es eigentlich nur miese Gedanken wegen der Sünde, also etwas Negatives, und es geschah auf einmal etwas total Schönes! Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war von Neuem geboren!
carola111 am 26. Oktober 2009 18:58 Dieses Erlebnis hatte mich total verändert in meinen Gedanken. Ich fing an, gern und begierig in der Bibel zu lesen und überdachte damit meine Standpunkte, die ich mir damals gesetzt hatte. Ich habe gar nicht gewusst gehabt, was da alles in der Bibel so steht, und wie es steht. Es hat mich jedenfalls nachhaltig geprägt.
Und das Schönste aus diesem Erlebten ist, dass ich weiß, Jesus Christus ist mein persönlicher Retter. Gott hat mich durch Ihn gerecht gemacht und ich darf in Seiner Nähe kommen. Gott ist einfach gut, es ist schön in Seiner Nähe zu sein. Er hat so viele gute Gedanken über mich.
Das Erlebte hat überhaupt nichts mit einer körperlichen Wiedergeburt zu tun wie bei den Hindus. Es ist die Wiedergeburt des Geistes. Das kann man auch im Johannesevangelium nachlesen, Kapitel 3.
TrollPlonk am 26. Oktober 2009 20:40 Die Christen und Ihre Metaphern :)
TrollPlonk am 26. Oktober 2009 20:40 Die Christen und Ihre Metaphern :)
TrollPlonk am 26. Oktober 2009 18:05 >> aber du kennst dich ja selbst da sehr gut aus und entlarvst sie als >> Kretionisten
Du wirst staunen: Ich hatte vor zwei Wochen noch keine Ahnung was "Kreationisten" sind. Aber all die fundamentalen Christen die sich hier tummeln (Allen voraus 2beers) haben's mir gezeigt. Weisst du, ich bin nur ein Türsteher mit Realschulabschluss - trotzdem kann ich im Wikipedia lesen und auf Google suchen. Und weisst du was? Ich habe keinen vernünftigen Menschen gefunden, der behauptet die Erde wäre 6000 Jahre alt und Eva stammt von der Rippe von Adam, der selbst aus Lehm geformt wurde.
>> Nur den Evolutionisten Prof.Corner habe ich jetzt für dich >> recherchiert, der auf der Pflanzenkundeabteilung der Universität >> Cambridge geschlussfolgert >> hat: "ich denke doch, dass für jemanden, der ohne Vorurteil ist, die >> Fossiliengeschichte der Pflanzen zugunsten einer besonderen >> Schöpfung spricht. (aus" evolution in Contemporary Botanical Thought").
Ich glaube kaum, dass du den recherchiert hast. Ich auch nicht. Ich habe nur Wikipedia gelesen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Edred_Corner
Und weisst du was da drin steht? Dieses Zitat haben extreme Christen wie du vor ein paar Jahren aufgespürt und völlig aus dem Kontext gerissen. Prof.Corner würde sich im Grabe umdrehen wenn er das wüsste! Das ist genau das was ich vorhin meinte: Den Kreationisten geht es nicht darum fundierte wissenschaftliche Forschung zu betreiben, sondern nur darum das Dogma Bibel aufrecht zu erhalten. Und das machen sie mit allen unerlaubten Waffen wie Lügen, Verfälschungen und aus dem Kontext gerissenen Zitaten. Lies die gesamte Seite und nicht nur das Zitat - dann weisst du dass der Satz ganz anders gedacht ist.
Ohmygod am 29. Oktober 2009 10:28 Bravo! Das ist es, was mich vornehmlich an den Kreationisten aufregt: Dieses Verdrehen und die unlauteren Methoden der Unterwanderung. Wenn es Gott gibt, sage ich Euch: Er wird sich nicht freuen über Eure gutgemeinten (?) Lügen...
carola111 am 29. Oktober 2009 19:46 Ich habe meine Information aus einem Buch herausgeschrieben, nicht von einer Internetseite. Ich hatte auch darum gebeten, nicht die Infos heraussuchen zu müssen, ich hatte nur ausgerechnet die von Prof. Coorner zurhand.
Ich werde auch nicht weiter suchen, was soll das bringen?
Ohmygod am 29. Oktober 2009 10:21 "Nur weil wir die Evolutionstheorie seit unserer Schulzeit lernen mussten." - Was sind das bloß für anmaßende Behauptungen. Niemand muß etwas lernen im Sinne von annehmen und verstehen. Das kann nur jeder selbst. Wir können und wollen nicht in Deinen Kopf hinein. Die Gedanken sind frei! Wer nicht lernen und nicht verstehen will, der braucht es auch nicht, muß aber deswegen nicht die Schule und die Lehrer diffamieren. Bist Du schon einmal auf die Idee gekommen, daß es Leute gibt, die sich Mühe geben und die Sache immer und immer wieder betrachten und drehen und wenden - und zu dem Schluß kommen, daß die Evolutionstheorie richtig und die Geschichte von Adam und Eva als erste Menschen falsch ist?
carola111 am 29. Oktober 2009 19:40 an Ohmygod: Du hast recht, dass niemand sich der Dinge, die in der Schule gelernt werden, annehmen muss. Aber da sind noch heranwachsene Menschen, denen doch schon in der Grundschule erst etwas einfach, später dann genauer, erklärt wird ohne andere Alternativen zu nennen.
Hätten diese jungen Leute, die hochprozentig beeinflussbar sind überhaupt eine Möglichkeit, anders zu denken? Darum, und nur darum habe ich geschrieben, dass wir es lernen müssen.
Ich bin nicht gegen Lehrer. Das können meine 3 Jungs nun wirklich bezeugen, dass ich die Lehrer unterstütze.
Ich glaube, du bist prinzipiell sehr aufgebracht gegen Christen, die an den Schöpfergott glauben.
Ich habe meinen Kommentar geschrieben, den ich verantworten muss und der so bleibt, weil es meine Erkenntnis und Auffassung ist. Und darum geht es hier ja, dass viele Auffassungen zusammen kommen.
Ohmygod am 30. Oktober 2009 13:58 Es gibt keinerlei Berechtigung den Widerspruch zwischen Religion und Naturwissenschaft auf die Lehrer der Naturwissenschaft oder "die Schule" zu schieben. Man kann ihn genausogut auf die Lehrer der Religion schieben. Läßt man die Religion weg, ist auch der Widerspruch weg. Was bleibt, sind bestimmt offene Fragen, aber keine endgültigen Widersprüche. Die Widersprüche, die sich ergeben würden, wenn in der Schule gleichberechtigt oder primär religiöse Inhalte als naturwissenschaftliche Erklärungen angenommen würden, wären viel größer und es wäre sehr schädlich für die Gesellschaft. Das hatten wir doch alles schon längst, eine Rückkehr dazu ist falsch und kommt einer Bücherverbrennung gleich. Um zu Werten zurückzukehren (denn das ist doch wohl Eure eigentliche, gutgemeinte Absicht), braucht man keine Tatsachen zu verdrehen.
carola111 am 30. Oktober 2009 23:27 Lehrer der Religion sind Lehrer! Es wird nur das behandelt, was man mit dem Verstand nachdenken kann. Weiteres hierüber und die Begründung habe ich unter dem Link http://www.gutefrage.net/frage/wie-kommt-man-auf-die-idee-ein-buch-wie-die-bibel-woertlich-zu-nehmen geschrieben. Darum sind die Lehrer der Religion und Ethik genauso angesprochen wie die Lehrer der Naturwissenschaften.
Die Lehrer an sich können nicht direkt etwas dafür, was den Widerspruch angeht, die Schule im Einzelnen wohl auch kaum. Widersprüche zwischen Religion und Naturwissenschaft haben sich allmählich in den letzten Jahrhunderten entwickelt.
Angefangen vielleicht mit Thomas von Aquin, der heute noch eine wichtige Autorität in der rk. Kirche spielt. Er philosophierte, dass es eine Natur zum Anfassen und Begreifen gibt und ein Gebiet der Gnade, des Glaubens, wo Gott ist. Das ist kein Widerspruch, sagte er, aber sie seien zu trennen. Hier schon eine erste Tendenz zur Trennung vom Wort Gottes, aber alles noch gottesfürchtig.
Dann kam Descartes, der alles in Frage stellte bis er zum Schluß kam, „Ich denke, also bin ich!“ Er kann also an allem zweifeln, auch über die Tatsache, dass es Gott gibt. Er sah seinen Ausgangspunkt nicht mehr in Gott, sondern in seinem eigenen Denken.
Dann ging die Entwicklung im Eiltempo weiter. Der menschliche Verstand nimmt die zentrale Stelle ein, und Gottes Wort schrumpfte immer mehr zusammen. Kant, Darwin, Freud, Karl Marx verdrängten Gott, jeder auf seinem Gebiet. Nun gab es kaum mehr Raum für einen allmächtigen Gott, der alles regiert!
Auch heutzutage akzeptieren manche Theologen diese Trennung vom „Glauben“ besser Religion und der historischen Glaubwürdigkeit der Bibel. Doch Glauben bedeutet, es persönlich wagen, den Tatsachen der Bibel zu vertrauen. Wenn es sich nicht um historisch glaubwürdige Tatsachen handeln würde, wäre das Christentum gar nicht entstanden. Sollten denn die Jünger einer Lüge oder einem Märchen zuliebe den Märtyrertod erleiden?
carola111 am 30. Oktober 2009 23:32 Nein, wenn wir nicht akzeptieren, dass das Wort Gottes vollends Recht hat, können wir aber auch die Erschaffung der Welt mit keiner Theorie herleiten. Es gibt immer wieder wiedergeborene Christen - aus Gnade errettet (es werden immer mehr), die bezeugen, Gott regiert und ER ist der Schöpfer allen Seins. Das klingt anmaßend für studierte Ohren. Das denke ich schon, aber wir wissen, es ist die Wahrheit, weil der Schöpfer selbst es in Geist und Wort bestätigt.
Die Entwicklung von Gott weg über die Jahrhunderte, wie ich es vorher versucht habe zu beschreiben, hat ihr Resultat im Schulwissen. Ich bin nicht für eine Bücherverbrennung, ich bin auch nicht für einen Rückzug bis vor dem Mittelalter, aber ich bin für ein erneuertes Denken. Ein Denken, dass Gott wieder alle Ehre gibt, mit samt der Schöpfung.
Wenn etwas von mir verdreht wurde oder den Anschein hatte, verdreht zu sein, bitte ich Entschuldigung, solange es aber Gottes Wort ist, will ich nichts abändern, sondern so belassen.
Es geht nicht um Religion, sondern um eine persönliche Beziehung zu Gott. Ich schrieb doch auch im Link http://www.gutefrage.net/frage/wie-kommt-man-auf-die-idee-ein-buch-wie-die-bibel-woertlich-zu-nehmen Christen sind nicht gleich Christen. Es gibt einen Unterschied!
Ohmygod am 31. Oktober 2009 09:54 Es ist doch erwiesen, daß es Widerspüche in der Bibel gibt und daß es Fehler gibt (allein schon durch die Übertragung und Übersetzung) und teilweise behandelt die Bibel (Jesus) sogar selbst das Thema, daß man nicht so kleinkrämerisch wie ein Gelehrter, mit dem Glauben umgehen soll (das interpretiere ich jedenfalls so), also genau das, was Du sagst, aber auf die Glaubenslehre bezogen. Ein Christ oder Gläubiger muß also keinesfalls alles aus der Bibel als 100 % ige Faktenlage übernehmen. Jede religionsgeschichtliche Forschung würde sich dann für Christen auch erübrigen und sie könnten die Museen schließen. Sie bräuchten ja nur die Bibel, und die haben sie. Für die Naturwissenschaft gilt das noch viel mehr, daß die Bibel kein Buch der wissenschaftlichen Fakten ist. Und zu Deiner Äußerung: "Sollten denn die Jünger einer Lüge oder einem Märchen zuliebe den Märtyrertod erleiden?" Ich erinnere mich nicht, daß sie sich für die Schöpfungsgeschichte (Erde und Leben in 7 Tagen entstanden) eingesetzt hätten und selbst wenn, wäre es damals noch verständlich gewesen, da andere Erklärungsmöglichkeiten noch nicht entwickelt waren. Ihr Einsatz galt den Werten und Gott, aber nicht der Verteidigung wörtlicher angeblicher Fakten aus "der Schrift". So weit ich weiß und so weit ich das interpretiere.
carola111 am 31. Oktober 2009 21:40 Da bin ich aber mal gespannt, welchen Beweis du hast, dass es in der Bibel Widerspüche geben sollte. Nenne mir doch mal bitte einen Beweis, nicht nur eine Behauptung, sondern einen Beweis! Denn noch nie hat irgendeine wissenschaftliche Entdeckung, die den Namen Wissenschaft auch verdient, die Heilige Schrift widerlegen können.
Und welche Fehler hast du bloß entdeckt? Die Bibel ist eine wunderbare Einheit. Die Bibel liefert aber keine naturwissenschaftlichen Angaben im Form eines Laboratoriums oder einer Universität. Sie ist in einer alltäglichen Sprache geschrieben! Gott bezweckte damit nicht, unsere wissenschaftliche Neugier zu befriedigen. Wäre die Bibel in einer wissenschaftlichen Sprache geschrieben, welche wissenschaftliche Sprache hätte dies denn sein sollen? Die des 21.Jahrhunderts, des 19. Jhds, des 16. Jhds oder der Zeit von Sokrates oder Aristoteles?
Die Übersetzung und die Überlieferung sind einzigartig. Sie entstand in einem Zeitraum von mindestens 1500 Jahren ohne irgendeinen menschlichen Plan. Man kannte zwar keinen Kopierer, aber die Schreiber der Bibel taten nichts anderes in ihrem Leben als Buchstabe für Buchstabe (nicht Wort für Wort) abzuschreiben, um so das Werk zu vervielfachen. 1975 entdeckten Archäologen in Syrien 15.000 Tontafeln aus einer Zeit vor Abraham. Die Tafeln nennen Namen, die auch in der Bibel vorkommen, sie enthalten sogar eine Schöpfungs- und Sintflutgeschichte.
1947 entdeckte ein Beduine, der gerade Ziegen hütete, in einer Höhle bei Qumram gut versiegelte Krüge, in denen Schriftrollen in einem erstaunlich guten Zustand enthalten waren. Es wurden dann noch weitere Höhlen im Umkreis entdeckt. Die berühmten Qumranrollen beinhalten u.a. ganze Rollen der Bibelbücher des AT, wie sie uns heute vorliegen! (Nur vom Buch Esther wurden leider noch nicht einmal Fragmente gefunden.) Der Text war größtenteils in Hebräisch verfasst, ohne gravierende Fehler.
carola111 am 31. Oktober 2009 21:44 Dein Zitat„daß man nicht so kleinkrämerisch wie ein Gelehrter, mit dem Glauben umgehen soll“ wo steht das?Ich lese eher, dass das Wort unseres Fußes Leuchte ist, dass das Gesetz des HERRN vollkommen ist und die Seele erquickt, dass das Wort Speise ist, dass das Wort meines Herzens Freude und Trost ist.
Der Apostel Paulus schreibt im Hebräerbrief (11,3):Durch den Glauben gelangen wir zu der Einsicht, dass die ganze Welt durch das Wort Gottes geschaffen wurde und alle sichtbaren Dinge aus Unsichtbarem entstanden sind.
Wenn es nun keinen historischen Adam gegeben hätte,dann hätte es auch keinen Sündenfall gegeben.Es wäre nichts anderes als ein Überbleibsel seit der Entwicklung aus dem Tierreich. Wenn das stimmen würde,dann ist Gott auch für die Sündhaftigkeit des Tiermenschen verantwortlich und für alle daraus ergebenen Folgen.Dann wäre auch keine wirkliche Erlösung des Menschen möglich,denn es gäbe auch keine echte,moralische Schuld und keine Möglichkeit von dieser Schuld befreit zu werden.Dann wäre Christus vergeblich gestorben, dann gäbe es keine Erlösungsbotschaft. Wer also das Evangelium ernst nehmen möchte, wird also auch die Schöpfung und den Sündenfall ernst nehmen müssen. Und das zu 100 %. Glauben heißt, den Tatsachen der Bibel vollstens zu vertrauen. So weit ich weiß, ist die moderne Wissenschaft aus dem christlichen Glauben hervorgegangen. Newton, Pascal, Bacon waren sehr wohl überzeugt, dass die Bibel wahr ist. Davon gingen sie auch aus, als sie ihre Wissenschaften ausübten. Ohne christliche Basis wäre die Wissenschaft nie zur Blüte gekommen, wie z.B. die chinesische oder arabische Wissenschaft, nach der niemand mehr fragt. Und zu den Jüngern und Aposteln ist zu sagen,dass sie sehr wohl an die Schöpfung glaubten. Jesus wusste von der Erschaffung von Mann und Frau.ER wusste, dass der Kosmos nicht von Ewigkeit war, sondern seinen Anfang hatte und sich nicht nach und nach entwickelt hat. Willst du die zahlreichen Bibelstellen? Ich suche sie gern heraus
Ohmygod am 1. November 2009 15:23 "Die Bibel liefert aber keine naturwissenschaftlichen Angaben" - Siehst Du, das reicht mir schon. Ich finde das auch gar nicht schlimm und ich kann die Gleichnishaftigkeit der Bibelgeschichten auch gerne annehmen und bestreite überhaupt nicht, daß auch Hinweise auf reale historische Ereignisse enthalten sind. Aber das ist es ja gerade, daß die Kreationisten die Schöpfungsgeschichte mit ihren 7 Tagen schon wörtlich nehmen wollen (obwohl es einge ganze Menge Christen gibt, die es eben nicht so sehen). Ich bin kein Bibelforscher, aber ich glaube, wenn ich aus dem Gedächtnis sage, daß teilweise von der archäologischen Geschichte abweichende Zahlen in der Bibel genannt wurden (bzw. die Einordnung nur mit Hilfe der archäologischen Funde möglich war) und daß innerhalb der Bibel teilweise differierende Daten genannt werden, liege ich nicht falsch und sicher gibt es hier auch Leute, die das einzeln nachweisen können. Ich bin einfach etwas zu faul dazu. Aber es geht in diesem Stile: Schau Dir mal die zwei Fragen von "sonnenschein000" an, wo zur Entstehung (Niederschrift) der Bibel geantwortet wurde und zur Bergpredigt. Allein wenn ich da in die Bibel schaue und in der Schöpfungsgeschichte lese UND SIE WÖRTLICH NEHME, ist es schon komisch, daß Gott am 6. Tag Mann und Frau gemacht hat, dann ein paar Absätze weiter in der Bibel (laut Wikipedia eine ZWEITE Schöpfungsgeschichte), (Fortsetzung)
Ohmygod am 1. November 2009 15:24 scheint der Mann aber erst einmal ein Weilchen (nur ein paar Stunden oder vielleicht doch ein paar Tage, Jahre??) allein zu sein, und dann erst macht Gott die Frau aus "des Menschen" Rippe. Also, das allein hört sich schon nach einem längeren zeitlichen Abstand an, müßte aber alles am 6. Tag geschehen sein, wenn man es wörtlich nimmt. Weiterhin kann ja auch Jesus die Bergpredigt nicht in UNTERSCHIEDLICHEN Worten gehalten haben, sofern er sie nicht mehrmals gehalten hat. Dennoch kommen in den Evangelien gewisse Unterschiede zutage. Es sind einfach nicht die gleichen Worte, die Matthäus und Lukas dem Jesus zuschreiben. Sicher spricht es eben für die historische Wahrheit der Bergpredigt an sich, daß zwei Leute sie ähnlich aufgeschrieben haben, aber eben nicht für diesen Quatsch, die uralten Geschichten aus der Bibel hätten immer eins zu eins und wörtlich so stattgefunden, wie es dort steht! Willst Du das bestreiten? Etwas anderes will ich (im Moment) nicht, sonst reden wir aneinander vorbei.
Ohmygod am 2. November 2009 08:46 P.S.: Glaubst Du wirklich, daß der "Baum der Erkenntnis" eine Pflanze war...?
carola111 am 3. November 2009 11:03 Ich denke, du weißt inzwischen, dass ich als Christ auch Kreationist (Anhänger des Schöpfungsmodells) bin und dass ich die Bibel als Gottes persönliches Wort an uns Menschen sehe.
Ob nun der Baum der Erkenntnis über Gut und Böse tatsächlich ein Baum war oder nicht, darüber habe ich mir überhaupt noch keine Gedanken gemacht, weil es nicht heilsabhängig ist. Es wuchsen aber Früchte am Baum, demzufolge, muss es sich doch um eine Pflanze handeln.
Du weichst wohl gern zu sehr vom Thema ab, weil du gar nicht auf die vielen Einwände eingehen willst oder kannst. Jemand, der Kritik an der Bibel finden will, wird sie finden, weil er nicht mit geistlichen Augen liest. Gott ist Geist.
Manche meinen, Gott erahnen oder Gott fühlen, sei das ewige Leben. Nein, Erkenntnis bedeutet nicht ein theoretisches Wissen. Sondern durch die Hilfe des Heiligen Geistes kommen wir in der Heiligen Schrift dem lebendigen Gott so nah, dass wir Ihn nicht nur theologisch gut kennen, sondern dass schließlich unser Herz Ihn kennt.
Gott sagt:... nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende
carola111 am 2. November 2009 08:46 du hast mir keinen Beweis gebracht. Leider habe ich die nächsten Tage nicht sehr viel Zeit, (in Berlin hat die Schule wieder angefangen und einige wichtige Sachen sind zu erledigen) aber ich wollte erst mal anmerken, dass die Bibel hier nicht chronologisch zu sehen ist. Es gibt natürlich keine zweite Schöpfungsgeschichte!
Im 1. Kapitel wird von der Erschaffung der Welt in 6 Tagen berichtet. Im 2. Kapitel eine nähere Beschreibung, wie es war. Und durch die besondere Erschaffung des Menschen kann man erst die Bedeutung des Sündenfalls ermessen.
In den 10 Geboten steht noch einmal ausdrücklich, dass Gott in 6 Tagen Himmel, Erde und Meer mit allem, was lebt, geschaffen hat. Das ist Gottes Wort. Daran ist nichts zu rütteln, auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst.
Übrigens hast du sehr wenig geprüft. Ich weiß, die Zeit fehlt, aber nimm sie dir um zu prüfen, was ich schrieb.
carola111 am 3. November 2009 10:58 Du machst es dir sehr einfach - wie die Wissenschaftler oftmals umgehen, wenn es um die Erhaltung ihrer geliebten Evolutionstheorie geht.
Die Archäologie hat beispielsweise erkannt, dass der Schreiber des Pentateuch (alle 5 Bücher Mose) eine große Kenntnis über Ägypten gehabt haben muss und dass er sich außerhalb Palästinas befinden musste. Auch ist deutlich erkennbar, dass es nicht für ein Volk von Landwirten geschrieben wurde, sondern für ein Volk in der Wüste. Auch im Sprachgebrauch kommen viele veralterte Wörter und Buchstabierungen vor. All dieses und anderes lassen darauf schließen, dass der Verfasser ein hohes Maß von Erziehung, Gelehrtheit und literarischer Gewandtheit besaß und den Auszug aus Ägypten und die Wüstenreise miterlebt hatte. Das alles trifft auf Mose zu!
Außerdem wird in der Archäologie das Alter eines Gesteins nicht durch die Radiometrie ermittelt, die aber auch fehlerhaft ist (gleich das Beispiel Hawaii), sondern unter Zuhilfenahme einer geologischen Zeittafel und des (absoluter ironischer Höhepunkt für Wiisenschaftler) geschätzten Alters der Fossilien enthaltenen Erdschichten! Wissenschaftler schätzen sich mal eben eine Zeittafel über mehrere Millionen Jahre, um dann Gesteinsproben und andere Funde zu bestimmen! Auf Hawaii sind Vulkane immer noch aktiv. Vor etwa 200 Jahren entstand nach einem Vulkanausbruch ein Gestein. Nach der Radiodatierungsmethode aber bemisst sich das Alter dieses Gesteins auf ein Alter von 22 Millionen Jahre! Und das soll genau und relevant sein?
Zum nächsten Punkt komme ich aus zeitlichen Gründen nicht. Wenn dir das wichtig ist, was "sonnenschein000" geschrieben hat, kannst du es doch mit eigenen Worten formulieren oder einen Link senden, auf dem ich es sofort ersehen kann. Aber ich such mir doch nicht irgendwie heraus, was jemand über dies und jenes geschrieben hat! Ich habe meine eigene Meinung, die ich hier vertrete. Das solltest du auch haben.
carola111 am 3. November 2009 11:01 Jetzt noch mal zur Wortwörtlichkeit der Bibel. Es gibt viele Passagen, die sind wortwörtlich zu nehmen, wenn es so umschrieben wird. Es gibt aber auch viele Gleichnisse und Bilder, manchmal rätselhaft, manchmal nicht. Wenn in der Schöpfungsgeschichte von Tagen die Rede ist, sind es tatsächlich Tage, weil die nähere Bezeichnung „Es wurde Abend und wieder Morgen“ dabeisteht und es in den 10 Geboten wiederholt wird.
Die ersten beiden Kapitel Moses sind nicht chronologisch zu verstehen, das heißt, es geschah nicht das eine und dann das andere. Sondern: Wie es geschah, was im 1.Kapitel Mose beschrieben ist, steht im 2.Kapitel Mose. Das ist wichtig. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung, der den Odem Gottes eingehaucht bekam. Der Mensch besteht aus Geist, Seele und Leib als Ebenbild von Gott. Dieser Geist kam beim Sündenfall unter den Herrschaftsbereich Satans. Erst durch die Neue Geburt, durch Jesus Christus stellvertretendes Opfer, erhalten wir wieder den beabsichtigten Zustand von Gott. Gott zwingt aber niemanden. Die Entscheidung bleibt frei.
Was den unterschiedlichen Sprachgebrauch der Evangelien angeht, hier Matthäus und Lukas, aber der gesamten Bibel geht es dem einzelnen Schreiber um die Grundaussage. Die Schreiber fielen nicht in Trance, sondern ihre menschliche Eigenart blieb voll erhalten. Gott schaltete auch nicht ihren Willen aus, und ER überging auch nicht ihr Temperament. Ihre Persönlichkeit, ihr Lebenshintergrund, ihre Bildung, ihre Kultur flossen voll mit in ihre Texte ein. Gott schaltete also die Schreiber der Bibel nicht gleich, sondern sie schrieben auf, was in ihren Herzen war, was sie selbst erlebt hatten, was sie historisch recherchiert und was andere ihnen berichtet hatten. Sie schrieben wie normale Schriftsteller ihr Menschenwort. Und dennoch ist das Ergebnis exakt Gottes Wort. Denn was sie so auf natürliche Weise schrieben, unterstand der geheimen Lenkung und Überwachung des Heiligen Geistes. Es kam ganz genau das heraus, was Gott wollte.
Ohmygod am 5. November 2009 09:54 Hallo carola111 - auch ich habe wenig Zeit, nur daher bin ich nicht auf alle von Dir angesprochenen Punkte eingegangen. Es geht mir ja hauptsächlich um ein paar Kernpunkte. Zum Beispiel schriebst Du nun: "Jemand, der Kritik an der Bibel finden will, wird sie finden, weil er nicht mit geistlichen Augen liest."
"Was den unterschiedlichen Sprachgebrauch der Evangelien angeht, hier Matthäus und Lukas, aber der gesamten Bibel geht es dem einzelnen Schreiber um die Grundaussage."
"Sie schrieben wie normale Schriftsteller ihr Menschenwort."
Siehst Du, nun relativierst Du es und sagst, was ich schon die ganze Zeit sage: daß man es eben hier nicht zu 100 % wörtlich nehmen sollte. Nichts anderes wollte ich. In den 7 Tagen der Schöpfungsgeschichte differieren wir zwar noch, aber was soll's.
"Es kam ganz genau das heraus, was Gott wollte."
Das ist eine typische Glaubensaussage - unkritisierbar, unwiderlegbar - aber natürlich ist es kein WISSEN und somit auch unbeweisbar.
Ohmygod am 5. November 2009 10:08 "Du machst es dir sehr einfach - wie die Wissenschaftler oftmals umgehen, wenn es um die Erhaltung ihrer geliebten Evolutionstheorie geht." - Nur wer keine Ahnung von Wissenschaft hat, kann behaupten, die Wissenschaftler würden es sich leicht machen. Wissenschaftler lieben auch keine Evolutionstheorie, sie lieben höchstens die Wahrheit und nicht mal das, aber sie schreiben sie, wenn sie überzeugt sind. Vergiß nicht, daß Darwin eigentlich aus der religiösen Richtung kam und es ihm absolut nicht angenehm war, die Evolutionsvorstellung vorzubringen. Was Du über die Radiocarbonmethode schreibst, zeigt wiederum, daß Du (und viele Deiner "Kollegen" hier) Wissenschaft gar nicht verstehst. Wissenschaft hat nicht den Absolutheitsanspruch einer Glaubenslehre, sondern stellt sich ständig der Kritik und kritisiert sich selbst, allerdings mit wissenschaftlichen Methoden. Deine Schlußfolgerung "Ich habe einen Fehler entdeckt und deshalb ist ALLES dort falsch und die andere Behauptung stimmt deswegen" hat dagegen nichts mit Wissenschaft zu tun. Falls Dein Beispiel stimmt, wird es eben sehr wahrscheinlich auch einen wissenschaftlichen Artikel zu den möglichen Fehlinterpretationen der Radiocarbonmethode geben. Ist doch (einem Wissenschaftler) klar, das z.B. radioaktives Gestein andere Meßwerte aufweisen wird. Wahrscheinlich hat das nun irgendein gieriger Kreationist gelesen und in falschem Zusammenhang dargestellt. Nicht die Wissenschaft läßt sich von Gefühlen leiten - sondern die religiösen Eiferer.

Ja leider. Daran sind u.a. aber auch dieses Internet und der Fernseher schuld. Was bindet uns da? Hat man vor 100 Jahren vor dem Fernseher gesessen?
Wir haben jetzt viele Haushaltserleichterungen wie Waschmaschine, Geschirrspüler, Staubsauger,... kommen in kürzerer Zeit immer weiter und schneller vorwärts und trotzdem fehlt uns allen Zeit. Das ist wirklich seltsam.
Unsere Interessen sind zu breit gestreut. Wir interessieren uns für viel zu viel, filtern nicht mehr, weil das Angebot da ist und geraten in Abhängigkeitsfallen.
Depressionen, Überforderung, Egoismus sind an der Tagesordnung. Der wichtige Mensch rückt in den Hintergrund.
Wir sollten uns wirklich mehr Zeit für den Nächsten nehmen, allles andere kann doch warten. Oder geht dann die Welt wirklich unter?

Jesus hat gesagt, dass Er uns Wohnungen vorbereitet.
Ich glaube, das stimmt nicht so ganz, denn die Wohnungen sind schon fertig! Jesus wird bald kommen und SEINE Gemeinde abholen. Im Himmel warten dann die Wohnungen auf uns. Wie sie aussehen, können wir uns noch nicht vorstellen, aber wir werden leben.
Dieses Leben wird intensiver sein als das bisherige Leben. Davon bin ich überzeugt. Wir werden Gott anbeten und es wird schön sein, es wird uns auch nicht schwer fallen.
Wir haben Zeit und plagen uns nicht. Es wird kein Tod mehr sein und kein Leid.
Das alles gilt für Christen, die Gott jetzt hier schon kennengelernt haben und eine Entscheidung für IHN getroffen haben.
Für alle anderen gilt ein Leben ohne Gott. das wird schrecklich, weil da der Teufel mitspielt.....
Solipsist am 7. Januar 2009 22:07 Hallo Carola.
Findest Du es ist gerecht das ich in der biblischen Hölle lande?
irgendeiner am 7. Januar 2009 23:57 Bestimmt! Mit Luzifer - dem Lichtbringer - kannst du dann auf Teufel komm raus diskutieren! ;-)
Solipsist am 8. Januar 2009 00:07 Ist das ausschließlich Humor, oder eine ironische Bejahung meiner Frage, Irgendeiner?
...
Sprich:
Ist das Deine ernste Meinung?
...
Würde ich bitte gerne wissen,
Soli
irgendeiner am 8. Januar 2009 00:15 Soli, sei mal bitte nicht gleich eingeschnappt! Du diskutierst doch sonst so gerne, oder?
Ich könnte mir vorstellen, daß es für Dich paradiesisch wäre, ewig weiter zu diskutieren. Liege ich denn da so falsch?
Ich wollte Dir nicht zu nahe treten - habe ich deinen Humor etwa überstrapaziert? Tut mir leid!
Solipsist am 8. Januar 2009 00:22 Entschuldige bitte wenn der Eindruck entstanden sei, ich wäre "eingeschnappt", das war nicht meine Absicht.
...
Ich habe die Frage sachlich gemeint,
und möchte sie so verstanden hiermit bitte gleich noch mal stellen.
...
In aller Ernsthaftigkeit,
Gruß,
Soli
irgendeiner am 8. Januar 2009 00:42 Na prima, Soli! Ich habe die Ernsthaftigkeit Deiner Frage in keinster Weise bezweifelt und mich deshalb bemüht, sie sachlich zu beantworten - auch, wenn's humorvoll klingt. Ich versuche nämlich, auch in Diskussionen meinen Humor nicht zu verlieren. :-)
Also nochmal: ist meine Vorstellung der für Dich paradiesischen Zustände falsch?
Und was verstehst Du denn überhaupt unter der "biblischen Hölle"? Und vor allem: hat die etwas mit dem Teufel zu tun?? Und was hat beides mit dem Paradies zu tun???
Falls man zur Beantwortung der eingangs gestellten Frage zunächst einen Kurs in: "wie lautet die gängige platte Interpretation kirchlich geprägten Gedankendünkels" mit "sehr gut auswendig gelernt" bestanden haben muß, bitte ich, meine Kommentare ad acta zu legen. Ich pflege leider immer noch selbst zu denken und weiß nicht, wie ich mir das abgewöhnen soll.
Aber dafür habe ich meine eigene Vorstellung vom Paradies: dort darf ich den ganzen Tag denken, was ich will - zur Freude Gottes und aller Seelen. Herrlich!
:-)
Solipsist am 8. Januar 2009 02:24 Grüße Dich Irgendeiner.
Hier läuft was verkehrt. Ich probiere es nochmal etwas ausfühlicher.
Ich würde mich hier wirklich auf eine sachliche Diskussion freuen. Wenn ich den Eindruck erweckt haben sollte, Dich provozieren zu wollen dann tut es mir leid, dem ist nicht so. (was auch schon Gegenstand meiner letzten Antwort war).
Auch Carola würde ich nicht provozieren wollen. Wir kennen uns bereits etwas und ich respektiere sie, (Hallo Carola), meine Frage an sie war ernster Natur.
Deiner Antwort an Carola habe ich eigentlich entnommen Du wärest Christ: ("Deine Glaubensfestigkeit beeindruckt mich"), wobei mich deine gestellten Fragen an sie wiederum verunsichern ob das so stimmt.
Darf ich Dich fragen; Bist Du Christ und beziehst Dich in deinem Glauben auf Jesus Christus?
Ich bin Atheist, mit sinnlicher Freude an der Agnostik.
Gruß,
Soli
carola111 am 9. Januar 2009 20:23 @ solipist: Grüß dich. Ja, es ist gerecht, dass du in die Hölle wanderst,wenn du die Vergebung, die Jesus dir anbietet, nicht annimmst. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es führt kein anderer weg zu Gott.
Tut mir leid, wenn es hart klingt, aber du fragtest ja direkt, also gebe ich auch eine direkte Antwort.
Solipsist am 10. Januar 2009 20:15 Hallo Carola. Dir ist klar das ich "Gerecht" im Sinne von "Fair" verstehe?
Weiterhin gehe ich davon aus das Dir auch klar ist das ich Dich um Deine persönliche Meinung gebeten habe und nicht darum ob es Gottes Fairness sei.
Also Du Carola persönlich, findest es fair, Menschen ohne Glauben an Jesus, auf ewige Zeiten und unter Qualen in der Hölle zu sehen.
So in der Art?
Ich hätte da nämlich eine Frage dazu.
carola111 am 10. Januar 2009 23:08 oh soli, wenn du nur wüsstest, wie sehr Gott dich liebt. Weißt du nicht, dass ich durch den Heiligen Geist neu geboren bin? Gottes Meinung ist meine Meinung! Darum finde ich es fair, wie du so schön sagst zu gerecht, dass Menschen ohne Glauben an Jesus in die Hölle wandern.
Es gibt leider keine andere Alternative. Jesus ist nicht umsonst gestorben und hat die Qualen ertragen, die die Menschen ertragen müssten, aber freigesprochen sind aus Gnade, wenn sie an Jesus glauben.
Gott will aber nicht, dass du in der Hölle landest und für immer von IHM getrennt bist. Ich will es auch nicht.
Wieviele Einladungen sollen denn noch an dich ergehen? Es ist doch so einfach, aber schwerer als dass ein Kamel durchs Nadelöhr geht.
Gott hat alles für dich getan, alle Vorraussetzungen geschaffen, dass du in den Himmel kommen kannst, aber du bockst wie ein eigensinniges Kind und willst deinen Weg gehen und merkst gar nicht wie du vom Feind getrieben und gezogen wirst.
Da du den Weg ganz genau weißt, denn du hast ja mannigfaltig recherchiert, ist es umso schlimmer, wenn du das Geschenk der Gnade ablehnst. Du musst dich vor dem allmächtigen Gott selbst verantworten! Du hast keinen, der dir einen Freibrief bescheinigt, der für dich in die Bresche gesprungen ist, der deine Schuld bereits getragen hat.
Du kannst einem heiligen Gott nicht als Sünder vor die Augen treten. Wie willst du das denn machen? Mir graut davor, dass Menschen verloren gehen, weil sie das Angebot Gottes ausgeschlagen haben. Auch Gott will das nicht und doch wird es so passieren, wie die Schrift sagt.
Solipsist am 10. Januar 2009 23:37 Danke für Deine Antwort.
Folgendes würde ich eigentlich normalerweise per Mail fragen, da es mir zu persönlich erscheinen würde, aber da man schlecht persönlicher werden kann als einer Seele zu sagen sie sei zu recht verdammt wenn sie nicht umkehrt, denke ich mir ich darf Dich auch hier fragen.
Schließlich stehst Du ja auch zu Deinem Glauben und hast keine Hemmungen dies öffentlich zu äußern, was ja auch aus Deiner Sicht nur konsequent ist.
...
Eine weitere Frage also:
Wenn ich Dich Fragen würde wen Du eher bereit wärest aufzugeben, Deine Kinder oder Jesus, würdest Du einwenden die Frage stellt sich mangels reeller Notwendigkeit erst gar nicht, also formuliere ich anders. In einer Form die das gleiche Prinzip beinhaltet, aber beantwortbar formuliert ist...
...
Wen liebst du mehr, Deine Kinder oder Jesus Christus?
carola111 am 11. Januar 2009 00:14 Ich habe dir die Wahrheit gesagt, es ist nicht meine Absicht, dich zu verletzen. Wenn es zu spät ist, solltest du mich nicht fragen „Carola, warum hast du mir nichts gesagt, wie schlimm es in der Hölle ist und wie ich in den Himmel kommen könnte?“
warum setzt du mir das Messer an die Brust? Es ist ein Schmerz wie Abraham es gehabt hat. Ich liebe meine Kinder, das weißt du, aber ich liebe Jesus um so mehr.
Jesus ist gekommen, um auf der Erde ein Feuer zu entzünden, um Entzweiung in die Welt zu bringen. Wenn fünf Menschen in einer Familie zusammenleben, werden drei gegen zwei stehen und zwei gegen drei. Der Vater wird gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater. Die Mutter wird gegen die Tochter sein und die Tochter gegen die Mutter. Die Schwiegermutter wird gegen die Schwiegertochter sein und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
Es geht nicht um mich, es geht auch nicht um meine Kinder, es geht einzig und allein um Jesus. Jesus steht an erster Stelle, dann kommen meine Kinder und Familie. Das ist nicht herzlos. Die Vorstellung oder die hypothetische Frage von dir ist geschmacklos.
Aber du sollst wissen, dass ich mich für Jesus entscheide. Ich liebe IHN sehr. Ich verrate dir ein Geheimnis, das jetzt nicht mehr geheim ist, weil ich es öffentlich schreibe: Ich habe Jesu Liebe persönlich gespürt, ganz nah. Auch jetzt erfüllt es mich mit Glück und Freude, selbst im Leid. SEINE Liebe ist so stark und mächtig.
Gott sei Dank, dass meine Kinder ein wunderbares Geschenk sind, an dem ich mich erfreuen darf und sie nicht aufgeben muss. Gott verlangt das nicht von mir. Verstehst du, dass das kein Widerspruch ist?
(Gute Nacht. Ich gehe jetzt schlafen)
irgendeiner am 8. Januar 2009 00:05 Liebe Carola, Deine Glaubensfestigkeit beeindruckt mich. Du bist Dir sicher, Jesu Worte verstanden zu haben?
Mag so sein wie Du schreibst - ich verstehe das Neue Testament anders, aber ich bin ja auch kein Theologe. Mich irritieren aber Deine letzten beiden Sätze:
Was gilt denn (a) für Christen, die noch keine "Entscheidung für Ihn" getroffen haben, (b) für anders Gläubige, die eine "Entscheidung für ihren Gott" getroffen haben, (c) für alle anderen: woher weißt Du denn, welches Spiel der "Teufel" spielt? Kennst Du ihn? Was weißt Du wirklich vom "Teufel"? Wie kann ich Deinen letzten Satz verstehen? Wo steht - im neuen Testament (???) - etwas über diesen Teufel, der da spielt - und was hat denn der überhaupt mit der ursprünglich gestellten Frage nach dem Paradies zu tun? Wo kann ich das nachlesen?
carola111 am 9. Januar 2009 20:18 @irgendeiner: Es ist wichtig, dass wir eine Entscheidung für Gott treffen. Diese Entscheidung besagt, dass du selbst persönlich daran glaubst, dass Jesus für dich am Kreuz gestorben ist und für alle deine Sünde und Krankheit in die Bresche gesprungen ist, dh. stellvertretend für dich als Sündloser die Strafe, die dir gegolten hätte, auf sich nahm, damit du frei bist.
Das steht u.a. in Jesaja 53, ab 4, aber auch in zahlreichen Stellen im NT, wie z.B. in Römer 5, ab 12.
Das gilt für alle Menschen, die diese Entscheidung fällen können, also auch für (a) und (b).
Es gibt keinen mittleren Weg für „human gute“ Menschen, denn dann wäre Jesus ja umsonst gestorben. Nein, wir alle haben die Herrlichkeit verscherzt, weil niemand nach Gott fragt. (Römer 3, ab 10).
Darum gibt es nur einen rechten und einen linken Weg. (Matth. 7, 13 und 14)
Um gerettet zu werden, brauchen wir Jesus und Seine Vergebung, die ER uns zuspricht, wenn wir unsere Schuld vor IHM bekennen. (nach 1. Johannes, 9!)
Für (c) gilt: Es gibt auch einen Teufel. Er hat schon in Gestalt einer Schlange versucht, Gottes vollkommene Schöpfung kaputt zu machen. Du findest ihn leider überall, denn er ist noch nicht gebunden (Offb. 20, ab 2). Immer wenn deine Gedanken etwas anderes denken, als das Wort Gottes aussagt, weißt du, dass du es mit dem Teufel zu tun hast. Als Christ, der eine Entscheidung getroffen hat, siehe auch Joh. , ab 3 und dann Vers 16, hast du die Vollmacht, den Teufel zu wiederstehen. (2.Kor., 20)
Außerdem sehen wir in Matthäus 4 wie Jesus selbst auf die Probe gestellt wurde. ER antwortete immer mit Bibelstellen! „In den Heiligen Schriften heißt es...“ oder „es steht geschrieben.....“ der Teufel musste weichen und konnte keine Hand an Jesus anlegen.
Das alles hat jetzt nicht so viel mit der ursprünglichen Frage zu tun, sondern ist die Antwort auf deinen Fragen, damit du meine Antwort zur ursprünglichen Frage besser verstehst.

100% ohne Abzüge, IHN gibt es.
Gott lässt dich nicht allein. Schau dich nur um, du wirst merken, wie groß die Zahl ist.
Solipsist am 22. Februar 2009 11:28 Du sollst doch als Christ nicht lügen, Carola.
Die 100, bedeutet IMMER, unter jeder Bedingung, unter jeder Konstellation und auf jeder Ebene, das sich etwas Beweisen lässt. Das ist so definiert, ob es Dir nun passt oder nicht.
...
Und da Du dies nicht kannst, stehen Dir in Punkto wissen als Aussage nur 99,999% zu, nicht Hundert.
In der der normalen Welt ist die 100 an Beweisbarkeit geknüpft und eigentlich alle der natürlich denkenden Menschen richtet sich auch danach. Wenn Du nun 100 sagst, und aber keine Beweise hinterherlieferst, so tust Du für alle diese Menschen genau eins: Lügen. Und das willst Du sicher nicht, liegt wie ich weiß nicht in Deiner Absicht.
...
Die innere Überzeugung im Recht zu sein, zählt hierbei nicht. Du kannst Dich nicht wegen einer Glaubensfrage einfach über natürlich gewachsene gesellschaftliche Konventionen hinwegheben.
...
Glauben! Deinen GLAUBEN, den kannst Du mit 100% etikettieren. Dein Wissen hingegen nicht.
Nich wenn Du nicht als Lügner dastehen möchtest.
carola111 am 23. Februar 2009 10:25 Lieber Soli, ich habe doch gar nicht gelogen.
Meine Antwort war auf die Frage von "Piranha84". Ich habe mich weder der Mathematik, noch der Logik bedient. So also meine (nicht deine) Antwort: 100% ist es wahr, dass es Gott gibt!
Solipsist am 23. Februar 2009 10:43 Dann beweise es entweder.
Oder, wenn Du es nicht beweisen kannst, schränke Deine Zahl ein, bezüglich Wahrheit/Wissen.
Oder, bleibe bei Hundert und definiere es als Glaube und nicht als Wahrheit/Wissen.
...
Alles andere ist sonst Fehlinformation.
...
Wäre es unumstößliche absolute Wahrheit wüsstest nicht nur Du und Deine Glaubenskollegen darum, sondern mittlerweile die ganze Welt.

Das Gebet sollte mit Anbetung beginnen, denn die Anbetung ist der Kern allen Betens. Das Wort "geheiligt", dass sich auf den Namen Gottes bezieht, spricht von Ehrfurcht vor Gott.
Dein ganzes Leben sollte Gott zur Verfügung stehen, nicht 1-2 Stunden an Weihnachten oder Ostern. Dann gibst du Gott mit deiner Lebensführung Ehre. Dann sind es nicht leere Worte, die du sprichst.
Römer 12 sagt in Vers 1 :"Brüder und Schwestern, weil Gott so viel Erbarmen mit euch gehabt hat, bitte und ermahne ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer völliger Hingabe, an dem er Freude hat. Das ist für euch der »vernunftgemäße« Gottesdienst."
Du machst Gott Ehre, wenn du glaubst. Das ehrt IHN, weil du zeigst, dass du IHM vertraust.
Schön, dass du dich danach ausstreckst.
heureka47 am 20. Februar 2009 14:34 Danke! "Ehrfurcht" finde ich ein gutes Wort. Was die Bedeutung des Namens Gottes betrifft, habe ich jetzt der Ratgeber-Community eine weitere Fage gestellt. Wenn du magst, schau auch dort mal hinein.
heureka47 am 21. Februar 2009 16:04 "Anbetung" verstehe ich als "entspannt-konzentrierte, hingebungsvolle, vertrauensvolle Hinwendung", als "geistig-emotionale Ausrichtung auf Gott", auf das, was ich ihm geben will ebenso wie auf das, was ich von ihm zu empfangen hoffe. Obwohl ich mir vorstellen könnte, in einem Krisenfall, wo ich evtl. gar nicht so entspannt und ruhig bin, auch - und sehr intensiv - zu beten.
kümmerde dich doch mal um das wirkliche leben anstatt hier phrasen zu dreschen