auf keinen Fall per Email. Unverschlüsselte Emails kann jeder mitlesen der ein wenig Ahnung hat.
Im Übrigen stimme ich Fabienne zu: wenn du die Möglichkeit hast, such dir ein Hotel das solche Sperenzchen nicht macht. Oder buche über ein Reisebüro.
... Nenne dem Hotel die letzten vier Ziffern TELEFONISCH, den Rest per Fax
oder
nenne dem Hotel die Bank und per Mail oder Fax die Kontonummer
oder
schicke einfach per 2 Faxe die jeweils halben Daten
oder
verschlüssele und gibt dem Empfänger den Schlüssel !
WEITERE IDEEN HABE ICH NICHT, denn NICHTS ist derzeit sicher !
Ich würde die Nummer auch per Fax übermitteln, da hier keine Computerviren, Trojaner etc eingreifen können. Beim Fax darauf auchten, dass die Nummer groß genug zum Lesen geschrieben wird. Grundsätzlich ist die Übermittlung der CC-Nummer immer eine Vertrauenssache, denn was hilft Dir die sichere Übermittlung, wenn der Empfänger damit Unfug anstellen kann.
telefonisch...
was mir aber schleierhaft vorkommt..wieso kannst du nicht Online buchen mit gesicherter Datenübertragung..
borhap am 24. August 2008 14:26 So kenne ich es auch normalerweise. Scheint aber hier nicht zu gehen!
Per E-mail ich weiß nicht wenn sich ein Virus eingeschlichen hat ist es echt gefährlich. Ich Faxe meine Sachen lieber doch sicher bin ich mir nicht das das sicher wäre.
ich würde es nicht machen!!! Such dir ein anderes Hotel! Hört sich irgendwie komisch an!
Mit dem Stellenwert der Familie hängt diese Erscheinung nicht unbedingt zusammen, auch wenn ein Reichtum an sprachlichen Bezeichnungen ein Zeichen für die Wichtigkeit sein kann.
Die Möglichkeiten feiner Unterscheidungen bei den Verwandtschaftsbezeichnungen kann einem Bedürfnis dienen, sie mit einem genauen Platz einzuordnen. Dies ist kann auch mit Rollenvorstellungen verbunden sein. Eine Vereinfachung und Ausdrucksverarmung in der Sprache ist nicht zwangsläufig ein Beweis der Geringschätzung verwandtschaftlicher Beziehungen.
Allgemein ist die Entwicklung und Beibehaltung oder das Wegfallen von Bezeichnungen auch davon abhängig, welche Bedeutung sie der Sache nach rechtlich oder sozial haben.
In der deutschen Sprache hat sich ein ganzes Wortfeld verändert, wobei es einerseits zu Schwund, andererseits zu Umschichtungen und Neubesetzungen gekommen ist. Die Bezeichnungen innerhalb der Kernfamilie waren dabei verhältnismäßig stabil, in der weiteren Verwandschaft (Großfamilie) kam es dagegen zu tiefgreifenden Verschiebungen. Früher waren die Großeltern Ahn und Ahne. Eine Unterscheidung zwischen väterlicher und mütterlicher Linie gab es bei den Geschwistern der Eltern: Base und Fetiro (Vetter) beim Vater, Oheim und Muhme bei der Mutter. Diese Wörter sind in der lebendigen Sprache fast ganz verloren gegangen. Zum Teil sind sie verdrängt worden, vor allem durch einen Entlehnungsschub aus der französischen Sprache im 17. Jahrhundert, die damals als "fein" galt.
borhap am 16. August 2008 13:39 Wieder was gelernt - danke!
Diese Unterscheidungen sind nicht einfach "verloren gegangen", sondern sie wurden allmählich als überflüssig empfunden und weggelassen. Die Sprache wird ja dazu verwendet, Wesentliches und nicht Überflüssiges zu transportieren. Warum wird Englisch als so viel einfacher als Deutsch empfunden? Weil die Unterscheidung von maskulinen und femininen und neutralen Hauptwörtern und die Unterscheidung von erster, zweite und dritter Person bei den Zeitwörtern nicht mehr gemacht wird (die gab's nämlich im Altenglischen noch). Ist Englisch deswegen "ärmer"? Ich glaube nicht. Deutsch wäre meiner Meinung nach auch nicht ärmer, wenn es keine Unterscheidung zwischen derselbe und der gleiche oder Bouletten und Frikadellen gäbe!
In der Sprache werden überflüssige Wörter weggelassen und dies ist nicht immer eine Verarmung, wenn neue Wörter hinzutreten oder die Wörter für den Ausdruck oder die Gedankenführung keine schönen und passenden Möglichkeiten anboten. Base und Vetter sind allerdings nicht überflüssiger als Cousin und Cousine (Kusine). Die Unterscheidung von derselbe und der gleiche ist für die Begriffsbildung und das logische Denken wichtig, um teilweise Gleichheit/Ähnlichkeit und vollständige Gleichheit (Identität) unterscheiden zu können.
Die Inuit haben angeblich über 100 Wörter für Schnee. Es kommt wohl darauf an, ob man viel darüber spricht. Im deutschen gibts auch Cousins (übrigens ein Fremdwort) zweiten und dritten Grades und solche Sachen, aber das verwendet fast keiner mehr, weil es nur bei der Stammbaumforschung wichtig zu sein scheint. Früher, als mehrere Generationen zusammengelebt haben, war das auch anders. Bei uns zuhause wird übrigens auch zwischen gleichen Verwandten unterschieden, indem man den Namen dazusagt, wie z.B. "Tante Resi" und "Tante Emma".
cosch87 am 16. August 2008 10:38 Genau das meine ich, macht man bei uns auch.