Bei allem Verständnis dafür, dass es dir schlechtgeht - aber glaubst Du dass Du wirklich geeignet bist Kindern Werte, soziales Verhalten und Konfliktlösung beizubringen, wenn Du selber krankmachst ohne krank zu sein und so einer unangenehmen Situation einfach aus dem Weg gehst?
Was sagst Du denn einem Kind das von anderen schikaniert wird (kann ja vorkommen)? Auch einfach "bleib halt daheim"?
Sorry, ich finde dein schlechtes Gewissen durchaus berechtigt und denke schon, dass du da einfach durch solltest - wenn du weisst, dass du eh gehst, kannst du ja auch entsprechend gelassen mit dem "Mobbing" umgehen.
Es ist schwer hier einen Rat zu geben, ohne die genauen Umstände des Mobbings zu kennen. Nimm' dein ganzes Selbstvertrauen zusammen und gehe die drei Wochen arbeiten. Du kannst ja das Ende bereits absehen. Glaube an dich selber, laß dich nicht unterkriegen, denke "ihr könnt mich alle". Wirst sehen, es geht; auch wenn's mal schwer fällt.
Wenn es Dir wirklich schlecht geht, brauchst Du Dich dafür nicht zu schämen. Sprich doch mal mit dem Doktor, der muss den Schein ja ausstellen.
JoWaKu am 13. Juli 2008 13:20 Es ist die Verantwortung des Arztes, krank zu schreiben oder nicht.
Urlaub nach Krankheit ist rechlich zulässig.
Wenn deine Kollegen dich dort so sehr moppen, daß du psychisch darunter leidest , dann mußt du wegen der Kollegen keine Rücksicht nehmen, wozu auch? Haben die Rücksicht auf dich genommen?
Bist du jedoch psychisch wieder so stabil, daß dir die Kollegen den Buckel runter rutschen können, dann geh hin und vielleicht stärkt dich ja das Bewußtsein, daß du nur noch für kurze Zeit dort arbeitest , so sehr , daß du es deinen Kolleginnen noch mal so richtig zeigst!
Résistance am 13. Juli 2008 10:28 Moppen? Also bohnern? schnellweg
moon73 am 13. Juli 2008 10:39 rofl bin gerade erst aufgestanden lachimmernoch
Hm, das geht ja nicht nach deinem Gewissen, du wirst ja gemobbt, also sie schaden dir, nicht umgekehrt, sondern nach der rechtlichen Lage! Und da ist es sicherlich Sache des Arbeitgebers, ob der deinen Urlaubsantrag nach vorheriger Krankheit akzeptiert!
Krankmachen statt Kranksein ist nicht in Ordnung. Manche Arbeitgeber schließen direkten Urlaubsanschluss nach Krankheit aus. Lies Deinen Arbeitsvertrag oder frag die Personalabteilung,
siehe http://www.ratgeber-recht24.de/Arbeitslosengeld/Hoehe.html
Meines Wissens berechnet es sich immer nach dem letztem Lohn. Eine hundert prozent sichere Antwort kann Dir aber das Arbeitsamt geben.
Ich denke das die Probleme der Kinder anders zu beurteilen sind. Habe selbst 2 Kinder die durchaus selbstbewusst sind..Nur geh du mal zur Arbeit und wirst von der Chefin(mit der ich zusammenarbeite)mit dem A.. nicht angeguckt!Siehst das sie sich hinter deinen Rücken ärgert, da sie gerade mitgeteilt bekommen hat, das ich einen Versetzungsantrag gestellt habe...Meine Kollegin(Stellvertretende Leitung) ist auch auf ihrer Seite, obwohl ich mich vorher gut mit ihr verstanden habe. Zudem verhalte ich mich nicht "unsozial" sondern die Leitung, die sich über mich beschwert hat.Jedoch zu Unrecht nach Meinung der Eltern und des Pfarrers. Die Leitung ist auch für Ihr Verhalten bekannt...
Ich hatte ein ähnliches Problem. Meine Mitarbeiter standen auf der Arbeit neben mir und haben offen über mich gelästert und dachten, ich verstehe es nicht, weil sie eine andere Sprache sprachen. Mein Chef schrie mich regelmäßig an, warf in einer Besprechung Bürobestandteile durch die Gegend und diskutierte kaum mit mir über die Arbeit. Ich habe fürchterlich darunter gelitten. Als ich dann eine Zusage zu einem anderen Job hatte, war es plötzlich ganz anders. Sie verhielten sich allesamt immernoch genauso, aber ich konnte darüber lächeln und mir meinen Teil denken. Ich konnte wesentlich entspannter meine Arbeit machen und habe mich auf den Teil der Kollegen besonnen, mit denen ich mich sehr gut verstehe.
Das wird schon! Du bist bald da raus und hast doch schon die Zusage dazu! Freue Dich auf Deinen Urlaub und zieh den Rest einfach durch!
Sorg dann (erst wenn Du gehst) dafür, dass sie Dir ein anständiges Zeugnis schreiben und setze es notfalls mit Hilfe eines Anwalts durch.
mobbing ist eine anerkannte krankheit un dhat nichts mit "sich anstellen" zu tun. Es geht hier schließlich nicht um harmloses Blaumachen, sondern um Psychoterror und wenn du schon versetzt worden bist, spricht dies doch dafür, das die sache anerkannt bist. anstatt dich als den "schuldigen" darzustellen, sollte man lieber sich die kiollegen nach der reihe vorknöpfen. was bitteschön vermitteln sie den anvertrauten kindern für ein weltbild: "wenn dir von jemand die nase nicht paßt, dann quäle ihn so lange, bis er aufgibt". ich würde mich ohne langes gewisen krankschreiben lassen, und war durchgängig von einem facharzt. habt ihr keinen vertrauensmann, an den du dich wenden kannst. lales liebe und gute, ich hoffe es klappt bei der neuen stelle besser
Wie gesagt - ob es sich wirklich um "Mobbing" oder mehr um Zickenkrieg handelt, können wir ja nicht beurteilen und ist ja auch wurscht, weil sich die Situation eh auflösen wird. Aber die Frage war ja explizit danach ob sie sich krankschrieben lassen soll - und diese Frage würde ja nicht aufkommen, wenn sie wirklich krank wäre...