Diese Liste enthält alle Antworten von Wyatt, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.

Weil damals tatsächlich die breite Masse der Deutschen an die Politik vom Führer und der NSDAP geglaubt hat. Das Deutsche Reich lag praktisch infolge des I. WK und der Weltwirtschaftskrise 1929 am Boden, es herrschten Armut und Massenarbeitslosigkeit. Dann gährte noch immer die ungesühnte Demütigung des Deutschen Volkes durch den Versailler Vertrag, insbesondere der Unterzeichnung der Kapitulation in einem Eisenbahnwagon. Die Menschen waren der "schönen" Worte im Reichstag überdrüssig. Das war Hitlers Chance, er wurde 1933 durch geschicktes Taktieren und Versprechen (er sagte, was die meisten Deutschen dachten) für eine bessere Zukunft vom Volk zur Macht verholfen. In der Tat waren die Jahre bis 1939 für die breite Masse des deutschen Volkes goldene Jahre, rapide wuchs zunächst der Lebensstandard. Sehr schlimme Jahre waren das nur für Kommunisten, Juden und andere Regierungsgegner. Fazit, es gab keine nennenswerten Demonstrationen usw.. Hingegen wurden dem DDR-Volk nach dem II. WK die Staatsform und die Regierungsverhältnisse von den Russen aufgezwungen. Die westlichen Besatzungszonen erhielten Hilfe aus dem Marshal-Plan, es wurde am Demokratieaufbau gearbeitet, der Wohlstand stieg insgesamt sehr stark. Die Deutschen in der DDR mußten dagegen zunächst mit den wenigen Industrieanlagen den Großteil der Produktion als Reparationsleistungen in die Sowjetunion liefern, ebenso Agrarprodukte und Bodenschätze, viele Gleisanlagen der Deutschen Reichsbahn wurden demontiert und ebenfalls in die SU gebracht. Hilfen wie im Westen gab es anfänglich nicht. Die Demokratie existierte nur in wenigen Bereichen des täglichen Lebens. Rede- und Meinungsfreiheit gab es durchaus auch in der DDR, jedoch mußte man sehr auf die Wortwahl und die Art achten, durfte sozusagen nur "durch die Blume" sprechen. Gleichfalls wuchs der Wohlstand deutlich lagsamer als im Westen, es gab ein relativ knappes Warenangebot bei vielen Dingen. Daher waren viele Menschen unzufrieden und wollten die DDR positiv verändern, bekanntlich kam alles anders. Knapper geht´s leider nicht, hoffe es ist etwas hilfreich.

Man muß bis zu 8 Jahren legal in Deutschland leben. Asyl scheidet bei US-Staatsbürgern aus, es sei denn, die Person ist in den USA zur Todesstrafe verurteilt. Das dürfte wohl hier kaum der Fall sein. Daher benötigt man einen deutschen Arbeitgeber, der einen US-Bürger einstellt. Dazu muß dieser bei der Bundesagentur für Arbeit eine Arbeitserlaubnis beantragen, wobei nachzuweisen ist, das für diese Arbeit kein deutscher Arbeitnehmer verfügbar ist.
waggerla am 7. September 2008 13:20 Und damit ist es einfacher, Amerikaner zu werden als Deutscher! LOL

Kannst Du kriegen, gehe so vor: Gewerbe beim Gewerbeamt abmelden - möglichst ohne Info der BA. Von der BA erhältst Du dann die Antragsunterlagen für den Gründungszuschuß. Nun mußt Du einen Businessplan (möglichst mit kompetenter Hilfe wie Steuerberater, staatliche Stelle für Existenzgründer o.ä.) erarbeiten und alle Unterlagen komplett, auch mit Stellungnahme einer fachkundigen Stelle wie der IHK, bei BA abgeben. Dabei angeben der geplante Gründungstermin in x Wochen zum XX.XX.08. Wird schon klappen, doch ruhig auf fachkundige Hilfe schauen. Noch ein Tipp: Versuch es mal bei www.gsa-rostock.de. Die bieten Komplettbetreuung und kostenlose Software (Windows 2000/ME oder XP) für die Erstellung des Businessplanes. Viel Glück!!!

Normalerweise nicht, jedenfalls nicht in der kommerziellen Luftfahrt. Es gibt jedoch sogenannte "Business-Jet´s", umgebaute Einzelmaschinen mit ausreichender Kerosin-Kapazität in den Tanks. Genutzt werden solche Flugzeuge von Staatsregierungen, dem Militär, Konzernen, bestimmten Charterfluggesellschaften und superreichen Einzelpersonen. Die A320-Klasse spielt in diesem Segment jedoch nur eine untergeordnete Rolle, gebräuchlicher ist die Boeing 737 Serie.

Das zu bewachende bzw. zu beschützende Rechtsgut kann dies auch durch private Sicherheitsleute erfordern. Dazu gehören u.a. Geld- und Werttransporte, Kunstaustellungen und Museen mit sehr bedeutenden wie extrem teueren Objekten oder in der Öffentlichkeit stehende Privatpersonen inkl. deren Familienangehörige (insbesondere dann, wenn diese bereits eindeutig bedroht wurden). Allerdings hat die Sache in der Tat einen Beigeschmack: Wer will sich die Entscheidung anmaßen, ob im konkreten Fall ein bewaffneter Schutz erforderlich ist, wo liegt die Grenze? Bei einer 1/2 Mio., bei 1 Mio. oder bei 10 Mio. €? Wie muß die Bedrohung ersichtlich sein, ab der ein besonderer Schutz von Leib und Leben einen Waffenschein erfordert? Es gibt eben keine klaren Grenzen. Unstreitbar ist die Notwendigkeit des bewaffneten Privatschutzes, denn die Polizei wäre damit personell völlig überfordert; ihr fehlen schon jetzt für die tägliche Arbeit ausreichend Beamte und eine Besserung ist derzeit nicht absehbar. Persönlich vertrete ich daher den Standpunkt, jeder nicht wegen körperlichen Delikten vorbestrafte Staatsbürger sollte ab dem 21. Lebensjahr die Möglichkeit zum Erwerb eines Waffenscheines sowie dazugehörig einer Handfeuerwaffe haben. Im Zuge des Antragsverfahrens wäre m.E. die Teilnahme an einer MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung) sinnvoll. Letztendlich könnte sich jeder Bürger, seine Familie und sein Eigentum effizient selber schützen. Nur so hätte jeder vor dem Gesetz das gleiche Recht auf Schutz gewährleistet. In den USA hat dieses Jahrhunderte alte Recht, was dort Verfassungsrecht ist, vielen tausenden Menschen das Leben gerettet. Natürlich ist Mißbrauch nie auszuschließen, nicht dort und auch heute nicht in Deutschland. Entscheidend ist aber, daß Jedermann seine faire Chance erhält. LG
donfuego am 17. Oktober 2009 09:42 So ein Schmarrn. Hättst wohl selber gern eine Waffe. Vergleich mal die Kriminalstatistiken von Deutschland und der USA. Der Waffenbesitz in den USA hat wesentlich mehr Bürgern das Leben gekostet als gerettet.

Nein, illegale Drogen im heutigen Sinne gab es in der DDR nicht. Die Drogen waren damals Alkohol (in Massen), Tabakwaren oder Pharmazeutika aus der Apotheke. Hauptgrund dieses Zustandes war die "Mark der DDR", eine nicht frei konvertierbare Währung, für Dealer wertlos. Für den Rest sorgten die Sicherheitsorgane des Staates. Ich selbst war zu der Zeit Angehöriger der Volkspolizei, weiß daher wovon ich rede. Mit illegalen Drogen arbeiteten im Rahmen von manchen Einsätzen nur ausgewählte Mitarbeiter des MfS (Ministerium für Staatssicherheit), etwa um Handelsreisende aus der damaligen BRD auszuforschen oder zur Mitarbeit zu gewinnen. Häufig wurden diese mittels "Stasi"-Prostituierten übergeben. Einschlägige "Umschlagplätze" waren u.a. das Umfeld der Leipziger Messe oder das Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde. LG

Vor weit mehr als 100 Jahren (über den genauen Zeitpunkt gibt es unterschiedliche Aussagen) befaßte sich der amerikanische Kongreß mit der Frage, welche die Amtssprache für die neue Nation sein sollte. Neben Englisch waren auch Deutsch, Spanisch und Französisch in der Diskusion. Die Mehrheit der Stimmen fiel schließlich auf Englisch ganz knapp vor Deutsch, vermutlich weil zu diesem Zeitpunkt mehr Einwanderer aus Großbritannien und Irland in dem Land lebten. Leider sind seither auch viele Einwanderer in die USA gekommen, die sich gegen die englische Sprache stellen, sogar kleine Ghettos bilden, wo ausschließlich spanisch, asiatisch oder russisch gesprochen wird. Kurios wird das Sprachenwirrwarr besonders in den südlichen Bundesstaaten, wo Spanisch genauso, oft noch mehr, wie Englisch im täglichen Leben gepflegt wird. Der Interstate 19 zwischen Tucson, AZ und Nogales, Sonora in Mexiko ist statt wie üblich in Meilen in Kilometer ausgeschildert. Englisch könnte man südlich von Tucson gar als Fremdsprache im eigenen Land bezeichnen.
Dory1 am 5. Juli 2008 17:46 vielen vielen dank und dh.. es geht also auch freundlich wie man sieht :)

Jaein, im Alter von 9 Jahren noch nicht. Das MfS begann erst etwa nach der Jugendweihe (ca. mit 14) Daten zu sammeln; jedoch vorerst nur bei staatsfeindlichen Äußerungen oder subversiven Verhalten. Allgemein wurde zu Beginn der Lehre oder des Wehrdienstes eine Akte für jeden Bürger angelegt bzw. in anderem Zusammenhang Daten gesammelt. Gab es vor diesem Alter relevante Auffälligkeiten, wurde ein Gespräch mit den Eltern geführt. Ich war zwar selber nicht beim MfS oder Informant, dafür hatte ich zu viel Verwandtschaft in der BRD und Westberlin, dafür aber bei der Volkspolizei und kannte einige Offiziere vom MfS.
Teddylein am 15. Oktober 2008 00:08 Das ist doch mal eine konkrete Antwort, vielen Dank.
Habe mir schon gedacht, dass das evtl. erst später losging.
Aber da geb's ja in meinem Fall die DDR nicht mehr.
Da wäre dann evtl. nur in den Akten meiner Eltern was über mich zu finden?!
bitmap am 15. Oktober 2008 00:33 ''Da wäre dann evtl. nur in den Akten meiner Eltern was über mich zu finden?!''
Ist doch leicht rauszufinden. Lass deine Eltern ihre Akten anfordern und dann weißtes.
Wyatt am 15. Oktober 2008 01:14 Falls die Eltern das noch nicht gemacht haben, würde ich dies an deren Stelle umgehend beantragen. Die Behörde hat recht lange Wartezeiten, etwa 3 bis 6 Monate. Am besten an die für den ehemaligen Wohnsitz zuständige Außenstelle der Birtler-Behörde wenden, dort gibt es sicherlich noch die meisten Unterlagen, sofern vorhanden. Diese Antragsformulare kann man auch als pdf-Datei aus dem Netz ziehen und gleich online vor dem ausdrucken ausfüllen, leider weiß ich z.Z. nicht die richtige Web-Adresse. Aber dafür gibt es ja yahoo & Co.
Teddylein am 15. Oktober 2008 21:53 Meine Eltern wollen eben leider nicht.
Wyatt am 15. Oktober 2008 22:16 Vielleicht gibt es einen anderen Weg, sofern man als "unbeteiligte" Person in der Akte der Eltern auftaucht? Den Fall hatte ich noch nicht. Ich würde mich mal an die Behörde wenden und den Sachverhalt so darstellen.
Teddylein am 15. Oktober 2008 22:46 Wär ne Möglichkeit, danke für den Tipp.
Aber ich glaub kaum, dass das ohne Einverständnis der betreffenden Person (in dem Falle meine Eltern) möglich ist.
Wyatt am 16. Oktober 2008 01:12 Meine Annahme fußt auf der Möglichkeit, daß Du in den Akten deiner Eltern auftauchen könntest und somit einen Anspruch auf Anspruch der Einsichtnahme ableiten kannst. Vermutlich wird dann aber alles andere, Dich nicht selber betreffende, von den Mitarbeitern geschwärzt. Versuch es einfach, viel Erfog!
gut kommentiert - und erfreulich neutral. Danke und DH für Dich - und mehr in der Art, bitte!
Schließe mich dem Urteil meiner Vorrednerin an! Es ist für mich die beste Antwort, doch ich finde hier nirgends eine Einstellmöglichkeit! DH.
dafür gibt's auch von mir nen Daumen
Kann ich mich nur anschließen. DH