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Diese Liste enthält alle Antworten von Wyatt, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.

Frage zur deutschen Geschichte

Wyatt
beantwortet von Wyatt am 13. November 2009 23:33
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Weil damals tatsächlich die breite Masse der Deutschen an die Politik vom Führer und der NSDAP geglaubt hat. Das Deutsche Reich lag praktisch infolge des I. WK und der Weltwirtschaftskrise 1929 am Boden, es herrschten Armut und Massenarbeitslosigkeit. Dann gährte noch immer die ungesühnte Demütigung des Deutschen Volkes durch den Versailler Vertrag, insbesondere der Unterzeichnung der Kapitulation in einem Eisenbahnwagon. Die Menschen waren der "schönen" Worte im Reichstag überdrüssig. Das war Hitlers Chance, er wurde 1933 durch geschicktes Taktieren und Versprechen (er sagte, was die meisten Deutschen dachten) für eine bessere Zukunft vom Volk zur Macht verholfen. In der Tat waren die Jahre bis 1939 für die breite Masse des deutschen Volkes goldene Jahre, rapide wuchs zunächst der Lebensstandard. Sehr schlimme Jahre waren das nur für Kommunisten, Juden und andere Regierungsgegner. Fazit, es gab keine nennenswerten Demonstrationen usw.. Hingegen wurden dem DDR-Volk nach dem II. WK die Staatsform und die Regierungsverhältnisse von den Russen aufgezwungen. Die westlichen Besatzungszonen erhielten Hilfe aus dem Marshal-Plan, es wurde am Demokratieaufbau gearbeitet, der Wohlstand stieg insgesamt sehr stark. Die Deutschen in der DDR mußten dagegen zunächst mit den wenigen Industrieanlagen den Großteil der Produktion als Reparationsleistungen in die Sowjetunion liefern, ebenso Agrarprodukte und Bodenschätze, viele Gleisanlagen der Deutschen Reichsbahn wurden demontiert und ebenfalls in die SU gebracht. Hilfen wie im Westen gab es anfänglich nicht. Die Demokratie existierte nur in wenigen Bereichen des täglichen Lebens. Rede- und Meinungsfreiheit gab es durchaus auch in der DDR, jedoch mußte man sehr auf die Wortwahl und die Art achten, durfte sozusagen nur "durch die Blume" sprechen. Gleichfalls wuchs der Wohlstand deutlich lagsamer als im Westen, es gab ein relativ knappes Warenangebot bei vielen Dingen. Daher waren viele Menschen unzufrieden und wollten die DDR positiv verändern, bekanntlich kam alles anders. Knapper geht´s leider nicht, hoffe es ist etwas hilfreich.

Kommentar von 0c95629534e6d89e29f83038ea2a5d74smallLiloB am 14. November 2009 11:32

gut kommentiert - und erfreulich neutral. Danke und DH für Dich - und mehr in der Art, bitte!

Kommentar von C66a499ec77943ac5bf74e83689bbab4smallGabi40 am 14. November 2009 17:12

Schließe mich dem Urteil meiner Vorrednerin an! Es ist für mich die beste Antwort, doch ich finde hier nirgends eine Einstellmöglichkeit! DH.

Kommentar von QuestionMark19 am 14. November 2009 18:43

dafür gibt's auch von mir nen Daumen

Kommentar von E2eda38c518c8b02d619da39e07838d8smallpowerfraqu6464 am 14. November 2009 20:29

Kann ich mich nur anschließen. DH


Wie bekommt man als US-Amerikaner die deutsche Staatsbürgerschaft?

Wyatt
beantwortet von Wyatt am 13. Juni 2008 02:54
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Man muß bis zu 8 Jahren legal in Deutschland leben. Asyl scheidet bei US-Staatsbürgern aus, es sei denn, die Person ist in den USA zur Todesstrafe verurteilt. Das dürfte wohl hier kaum der Fall sein. Daher benötigt man einen deutschen Arbeitgeber, der einen US-Bürger einstellt. Dazu muß dieser bei der Bundesagentur für Arbeit eine Arbeitserlaubnis beantragen, wobei nachzuweisen ist, das für diese Arbeit kein deutscher Arbeitnehmer verfügbar ist.

Kommentar von 2f4d9359ea2ee4d69a381404ff29a99csmallwaggerla am 7. September 2008 13:20

Und damit ist es einfacher, Amerikaner zu werden als Deutscher! LOL


Kann ich den Gründungszuschuss in Anspruch nehmen wenn...

Wyatt
beantwortet von Wyatt am 25. Juni 2008 01:09
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Kannst Du kriegen, gehe so vor: Gewerbe beim Gewerbeamt abmelden - möglichst ohne Info der BA. Von der BA erhältst Du dann die Antragsunterlagen für den Gründungszuschuß. Nun mußt Du einen Businessplan (möglichst mit kompetenter Hilfe wie Steuerberater, staatliche Stelle für Existenzgründer o.ä.) erarbeiten und alle Unterlagen komplett, auch mit Stellungnahme einer fachkundigen Stelle wie der IHK, bei BA abgeben. Dabei angeben der geplante Gründungstermin in x Wochen zum XX.XX.08. Wird schon klappen, doch ruhig auf fachkundige Hilfe schauen. Noch ein Tipp: Versuch es mal bei www.gsa-rostock.de. Die bieten Komplettbetreuung und kostenlose Software (Windows 2000/ME oder XP) für die Erstellung des Businessplanes. Viel Glück!!!


Kann man mit einer A 320 Langstrecken fliegen(Frankfurt-Los Angeles)?

Wyatt
beantwortet von Wyatt am 20. Oktober 2009 17:10
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Normalerweise nicht, jedenfalls nicht in der kommerziellen Luftfahrt. Es gibt jedoch sogenannte "Business-Jet´s", umgebaute Einzelmaschinen mit ausreichender Kerosin-Kapazität in den Tanks. Genutzt werden solche Flugzeuge von Staatsregierungen, dem Militär, Konzernen, bestimmten Charterfluggesellschaften und superreichen Einzelpersonen. Die A320-Klasse spielt in diesem Segment jedoch nur eine untergeordnete Rolle, gebräuchlicher ist die Boeing 737 Serie.


Wieso darf Sicherheitspersonal Schusswaffen tragen?

Wyatt
beantwortet von Wyatt am 17. Oktober 2009 06:26
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Das zu bewachende bzw. zu beschützende Rechtsgut kann dies auch durch private Sicherheitsleute erfordern. Dazu gehören u.a. Geld- und Werttransporte, Kunstaustellungen und Museen mit sehr bedeutenden wie extrem teueren Objekten oder in der Öffentlichkeit stehende Privatpersonen inkl. deren Familienangehörige (insbesondere dann, wenn diese bereits eindeutig bedroht wurden). Allerdings hat die Sache in der Tat einen Beigeschmack: Wer will sich die Entscheidung anmaßen, ob im konkreten Fall ein bewaffneter Schutz erforderlich ist, wo liegt die Grenze? Bei einer 1/2 Mio., bei 1 Mio. oder bei 10 Mio. €? Wie muß die Bedrohung ersichtlich sein, ab der ein besonderer Schutz von Leib und Leben einen Waffenschein erfordert? Es gibt eben keine klaren Grenzen. Unstreitbar ist die Notwendigkeit des bewaffneten Privatschutzes, denn die Polizei wäre damit personell völlig überfordert; ihr fehlen schon jetzt für die tägliche Arbeit ausreichend Beamte und eine Besserung ist derzeit nicht absehbar. Persönlich vertrete ich daher den Standpunkt, jeder nicht wegen körperlichen Delikten vorbestrafte Staatsbürger sollte ab dem 21. Lebensjahr die Möglichkeit zum Erwerb eines Waffenscheines sowie dazugehörig einer Handfeuerwaffe haben. Im Zuge des Antragsverfahrens wäre m.E. die Teilnahme an einer MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung) sinnvoll. Letztendlich könnte sich jeder Bürger, seine Familie und sein Eigentum effizient selber schützen. Nur so hätte jeder vor dem Gesetz das gleiche Recht auf Schutz gewährleistet. In den USA hat dieses Jahrhunderte alte Recht, was dort Verfassungsrecht ist, vielen tausenden Menschen das Leben gerettet. Natürlich ist Mißbrauch nie auszuschließen, nicht dort und auch heute nicht in Deutschland. Entscheidend ist aber, daß Jedermann seine faire Chance erhält. LG

Kommentar von Bde59d83a6a576ce9e559d346d6b8aadsmalldonfuego am 17. Oktober 2009 09:42

So ein Schmarrn. Hättst wohl selber gern eine Waffe. Vergleich mal die Kriminalstatistiken von Deutschland und der USA. Der Waffenbesitz in den USA hat wesentlich mehr Bürgern das Leben gekostet als gerettet.


Gab es illegale Drogen in der DDR ?

Wyatt
beantwortet von Wyatt am 28. Juli 2009 19:40
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Nein, illegale Drogen im heutigen Sinne gab es in der DDR nicht. Die Drogen waren damals Alkohol (in Massen), Tabakwaren oder Pharmazeutika aus der Apotheke. Hauptgrund dieses Zustandes war die "Mark der DDR", eine nicht frei konvertierbare Währung, für Dealer wertlos. Für den Rest sorgten die Sicherheitsorgane des Staates. Ich selbst war zu der Zeit Angehöriger der Volkspolizei, weiß daher wovon ich rede. Mit illegalen Drogen arbeiteten im Rahmen von manchen Einsätzen nur ausgewählte Mitarbeiter des MfS (Ministerium für Staatssicherheit), etwa um Handelsreisende aus der damaligen BRD auszuforschen oder zur Mitarbeit zu gewinnen. Häufig wurden diese mittels "Stasi"-Prostituierten übergeben. Einschlägige "Umschlagplätze" waren u.a. das Umfeld der Leipziger Messe oder das Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde. LG


warum wird in den USA- eigentlich hauptsächlich englisch gesprochen?

Wyatt
beantwortet von Wyatt am 5. Juli 2008 16:30
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Vor weit mehr als 100 Jahren (über den genauen Zeitpunkt gibt es unterschiedliche Aussagen) befaßte sich der amerikanische Kongreß mit der Frage, welche die Amtssprache für die neue Nation sein sollte. Neben Englisch waren auch Deutsch, Spanisch und Französisch in der Diskusion. Die Mehrheit der Stimmen fiel schließlich auf Englisch ganz knapp vor Deutsch, vermutlich weil zu diesem Zeitpunkt mehr Einwanderer aus Großbritannien und Irland in dem Land lebten. Leider sind seither auch viele Einwanderer in die USA gekommen, die sich gegen die englische Sprache stellen, sogar kleine Ghettos bilden, wo ausschließlich spanisch, asiatisch oder russisch gesprochen wird. Kurios wird das Sprachenwirrwarr besonders in den südlichen Bundesstaaten, wo Spanisch genauso, oft noch mehr, wie Englisch im täglichen Leben gepflegt wird. Der Interstate 19 zwischen Tucson, AZ und Nogales, Sonora in Mexiko ist statt wie üblich in Meilen in Kilometer ausgeschildert. Englisch könnte man südlich von Tucson gar als Fremdsprache im eigenen Land bezeichnen.

Kommentar von 1da013680736e6766e253eb1fa4d4866smallDory1 am 5. Juli 2008 17:46

vielen vielen dank und dh.. es geht also auch freundlich wie man sieht :)


Hatten Kinder in der DDR auch schon eigene Stasi-Akten?

Wyatt
beantwortet von Wyatt am 14. Oktober 2008 23:58
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Jaein, im Alter von 9 Jahren noch nicht. Das MfS begann erst etwa nach der Jugendweihe (ca. mit 14) Daten zu sammeln; jedoch vorerst nur bei staatsfeindlichen Äußerungen oder subversiven Verhalten. Allgemein wurde zu Beginn der Lehre oder des Wehrdienstes eine Akte für jeden Bürger angelegt bzw. in anderem Zusammenhang Daten gesammelt. Gab es vor diesem Alter relevante Auffälligkeiten, wurde ein Gespräch mit den Eltern geführt. Ich war zwar selber nicht beim MfS oder Informant, dafür hatte ich zu viel Verwandtschaft in der BRD und Westberlin, dafür aber bei der Volkspolizei und kannte einige Offiziere vom MfS.

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 15. Oktober 2008 00:08

Das ist doch mal eine konkrete Antwort, vielen Dank.
Habe mir schon gedacht, dass das evtl. erst später losging.
Aber da geb's ja in meinem Fall die DDR nicht mehr.
Da wäre dann evtl. nur in den Akten meiner Eltern was über mich zu finden?!

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 15. Oktober 2008 00:33

''Da wäre dann evtl. nur in den Akten meiner Eltern was über mich zu finden?!''

Ist doch leicht rauszufinden. Lass deine Eltern ihre Akten anfordern und dann weißtes.

Kommentar von Ddeeff2973cd372de83ffdfa0bbd4496smallWyatt am 15. Oktober 2008 01:14

Falls die Eltern das noch nicht gemacht haben, würde ich dies an deren Stelle umgehend beantragen. Die Behörde hat recht lange Wartezeiten, etwa 3 bis 6 Monate. Am besten an die für den ehemaligen Wohnsitz zuständige Außenstelle der Birtler-Behörde wenden, dort gibt es sicherlich noch die meisten Unterlagen, sofern vorhanden. Diese Antragsformulare kann man auch als pdf-Datei aus dem Netz ziehen und gleich online vor dem ausdrucken ausfüllen, leider weiß ich z.Z. nicht die richtige Web-Adresse. Aber dafür gibt es ja yahoo & Co.

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 15. Oktober 2008 21:53

Meine Eltern wollen eben leider nicht.

Kommentar von Ddeeff2973cd372de83ffdfa0bbd4496smallWyatt am 15. Oktober 2008 22:16

Vielleicht gibt es einen anderen Weg, sofern man als "unbeteiligte" Person in der Akte der Eltern auftaucht? Den Fall hatte ich noch nicht. Ich würde mich mal an die Behörde wenden und den Sachverhalt so darstellen.

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 15. Oktober 2008 22:46

Wär ne Möglichkeit, danke für den Tipp.
Aber ich glaub kaum, dass das ohne Einverständnis der betreffenden Person (in dem Falle meine Eltern) möglich ist.

Kommentar von Ddeeff2973cd372de83ffdfa0bbd4496smallWyatt am 16. Oktober 2008 01:12

Meine Annahme fußt auf der Möglichkeit, daß Du in den Akten deiner Eltern auftauchen könntest und somit einen Anspruch auf Anspruch der Einsichtnahme ableiten kannst. Vermutlich wird dann aber alles andere, Dich nicht selber betreffende, von den Mitarbeitern geschwärzt. Versuch es einfach, viel Erfog!



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