
Wenn sie das täglich nimmt, wird es irgendwann nicht mehr wirken, wenn sie es dann bräuchte und es ist fraglich, ob eine höhere Potenz ihr dann hilft (evtl musst Du dann ein anderes passendes Mittel suchen). Eine D12 wirkt nur einige Stunden, als Vorbeugung ist das gänzlich ungeeignet, aber ich fürchte, eine Vorbeugung existiert in so einem Fall eh nur über eine konstitutionelle Behandlung, welche bei einer 80jährigen dann schon recht umfangreich sein kann.

Eigentlich wäre eine homöopathische Konstitutionsbehandlung das Beste...
Aber wenn Du Dir das nicht leisten kannst, versuch es mit der Phönix-Aufbautherapie für Kinder (einfach mal googeln). Es gibt damit sehr gute Erfolge, was die Immunabwehr angeht.
Mein Sohn (3) war auch immer sehr infektanfällig, das ist mit Homöopathie (Konstitutions- und miasmatische Behandlung) wirklich besser geworden.
Alles Gute für Dein Kind!

Du darfst als Homöopath ohne Heilpraktikerprüfung eigentlich nur Deine Familie behandeln. Sicherlich darfst Du Hinweise und Rat geben, aber Geld darfst Du nicht verlangen.
Ich fange im Januar die Ausbildung bei Ravi Roy an - zur Homöopathin. Die Ausbildung zur HP mache ich nebenher - es reicht eigentlich erstmal, die nötige Literatur und einen Fragenkatalog zu haben, sofern Du die nötige Selbstdisziplin aufbringst... :)

Holly ist die Blüte gegen Eifersucht, aber je nachdem ,welche Ursachen diese hat, ist es damit nicht getan.
Impatiens ist ein Mittel gegen Ungeduld und Willow, wenn man unzufrieden und verbittert ist.
Aber ich würde Dir eigentlich eher raten, zu einem Homöopathen zu gehen und den kleinen Bruder gleich mitzunehmen, um das Ganze wirklich ganzheitlich betrachten und behandeln zu können.

Meinst Du Cocculus?
Warum willst Du antidotieren? Man antidotiert ja eigentlich nur, wenn man überdosiert hat; wenn das Mittel zu lange oder zu häufig genommen wurde.
Bei Ignatia und Cocculus antidotieren sich beide gegenseitig, das ist aber nicht bei allen Mitteln so. Aconitum antidotiert Arnica, aber Arnica nicht Aconitum z.B.
Philohom am 26. November 2009 17:13 Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt: Ich will nicht antidotieren, sondern im Gegenteil diesen Effekt vermeiden, wenn ich z.b. aufgrund der Symptomveränderung ein anderes Mittel geben will, wie in diesem Fall (am einen Tag Cocculus, am nächsten Ignatia), bei dem Schlafmangel, Schulstress und Liebeskummer dazu führten, dass die Patientin nur noch geheult hat. Ign hat sehr schnell gewirkt und die Pat. konnte wieder lernen.
Horrorvorstellung, überhaupt 2 verschiedene Mittel im täglichen Wechsel einzusetzen!! Du würdest dann täglich die arme Patientin durch ein Wechselbad schicken, falls sie dann überhaupt noch reagiert... Aus eigener Erfahrung auch als Patientin bei anderen Homöopathen: bleibe in der klassischen Homöopathie. Zu hohe Gaben oder schnelle Wechsel der Mittel richten mehr Schäden an, als sie Gutes tun. Bei Symptomveränderung suche ein Mittel, dass Ignatia nicht antidotiert.
WildeFee am 26. November 2009 18:52 Wenn es der Patientin nach Cocculus gut geht und dann sich der Zustand wieder verschlechtert und sich dabei die Symptomatik verändert, ist es doch völlig legitim, ein passendes Mittel zu suchen, das der Situation und Symptomatik angemessen ist. Da macht es nichts, wenn irgendwo steht, dass Ignatia Cocculus antidotiert - darum geht es ja nicht. Du antidotierst nicht, sondern Du gibst ein Folgemittel aufgrund der veränderten Symptomatik.
Ich kann ypradas Entsetzen jetzt nicht ganz nachvollziehen, da Du ja nicht schriebst, dass Du nach Ignatia dann wieder Cocculus gegeben hast und dann wieder Ignatia usw. sondern sich aus der Cocculus-Verschreibung am nächsten Tag der Ignatia-Zustand entwickelt hat.

Kikkerl sprach die Erinnerungsfähigkeit des Wassers an - das ist ein Baustein dieser Therapie.
Man hat eine Grundsubstanz, die verdünnt und verschüttelt wird. Allein die Verdünnung bewirkt nichts - die Verschüttelung, der sog. Dynamisierungsprozess - bringt das Wasser dazu, diese Erinnerung zu speichern. Je weiter das Mittel verdünnt und verschüttelt wird, desto tiefgreifender wirkt es, man könnte es auch Veredelungsprozess nennen, da man ja auch infizierte Körperflüssigkeiten als Grundlage nimmt und diese vielfach verdünnt und verschüttelt, so dass sie später eine Heilwirkung haben, so sie richtig gewählt sind.
Das Wählen das richtigen Mittels kommt dann auf die Symptome an und muss genau passen. Ein Mittel ruft bei einem gesunden Menschen, wenn er es häufiger nimmt, ohne es zu brauchen, bestimmte Symptome hervor. Genau diese Symptome werden dann gesammelt und notiert, darüber gibt es Bücher und Bücher und Bücher... und danach kann sich der Homöopath richten, wenn er ein Mittel wählt: die Symptome, die ein Mittel hervorruft, wird es bei einem kranken Menschen heilen. Also sucht er ein Mittel, das von der Essenz her viele Symptome hervorruft, die der kranke Mensch hat.
Das ist das oben auch genannte Ähnlichkeitsprinzip.
Wenn das zu verworren klingt, kannst Du gern nochmal genauer fragen.
Was den Glauben angeht: man muss nicht daran glauben, man muss es erfahren. Und die Geduld aufbringen, das richtige Mittel zu suchen und zu finden. Das ist das Schwierigste an der ganzen Sache und deshalb meinen auch soviele, Homöopathie wäre wirkungslos.
Häufig wird ein homöopathischer Rat gegeben für eine Krankheit: jemand, der Schnupfen hat, fragt, was er nehmen kann. Irgendwer sagt ihm, Ferrum phosphoricum oder Kalium bichromicum wirkt super gegen Schnupfen. Ihm aber hilft es nicht, weil es nicht genau auf seine Symptome zugeschnitten ist, es passt nicht, also wirkt es nicht.

Die Muttermilchnosoden werden gemeinhin als Nosoden bezeichnet; streng genommen sollten sie Sarkoden genannt werden, was für homöopathische Arzneimittel gilt, die aus körpereigenen Substanzen hergestellt wurden.

Juwel der Essenzen ist z.B. bei Kopfschmerzen hilfreich... die anderen kenne ich nicht.

Keine direkte Antwort auf Deine Frage...
Im Dezember 2008 wurde in Havanna auf einem Homöopathie-Kongress von der erfolgreichen Durchführung der homöopathischen Prophylaxe bei Leptospirose berichtet. Leptospirose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst und von Ratten auf Menschen übertragen wird. Sie verursacht Gelbsucht und Nierenversagen und kann sogar tödlich enden. Wegen häufiger Überflutungen duch Hurrikane wird Kuba jedes Jahr von einer Leptospirose-Epidemie heimgesucht. Die übliche Erkrankungsrate liegt trotz allopathischer Impfungen bei mehreren tausend und einigen Todesfällen. Im August 2007 wurden ca. 2 500 000 Menschen in 2 Provinzen die Leptospira-Nosode verabreicht. Die Prophylaxe bestand aus 2 Einzelgaben in 2-wöchigem Abstand (5 Millionen Mittelgaben!!); außerdem Bachblüten zur Linderung seelischer Stresssituationen durch die Hurrikan Katastrophe. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Die Infektionsrate lag zwischen 0 und 10, es gab das ganze Jahr kein Todesfall durch Leptospirose. Auch 2008 gab es keine Todesfälle und die Infektionen blieben bei weniger als 10 pro Monat. Ein Teilnehmer der Konferenz berichtet: "Dies ist ein historisches Ereignis in der GESCHICHTE der HOMÖOPATHIE. Eine solche Massenbehandlung von 2,5 Millionen Menschen mit Homöopathie hat es meines Wissens bisher nirgendwo in der Welt gegeben, nicht einmal in Indien, wo die Homöopathie sogar von der Regierung anerkannt ist. Hinzu kommen die phantastischen Resultate eines Rückgangs von hunderten von Infizierten auf nahezu Null in wenigen Wochen – auch das ist eine historische Einmaligkeit. Mir fiel die Kinnlade herunter, als ich die Demonstration der Erfolgsergebnisse in der graphischen Darstellung sah. Die kubanischen Therapeuten teilten uns mit, dass sie nichts Neues im Hinblick auf homöopathische Philosophie und Anwendung erfunden hätten. Sie waren ausschließlich unserer üblichen homöopathischen Arbeitsweise gefolgt. Und da es keine multinationalen Pharmazie-Konzerne gab, die sie daran hinderten, konnten sie in einem in der homöopathischen Geschichte nie gekannten Umfang tätig werden. Besonders hervorzuheben ist die Anwendung bei einer so umfangreichen Population, und es ist ein Bahn brechender Erfolg mit voller wissenschaftlicher Nachprüfbarkeit. Die Ergebnisse sind unwiderlegbar und unbestreitbar selbst für die rabiatesten Anti-Homöopathen."
Dem kann ich nichts hinzufügen. Den ausführlichen Original-Artikel und weitere Infos gibts bei: http://homeopathyresource.wordpress.com/
DH! Komisch das der liebe Arthur hier nicht seinen Senf dazu gibt oder seine Mitläufer von oben.
AriGold am 6. Oktober 2009 11:23 Komisch das der liebe Arthur hier nicht seinen Senf dazu gibt oder seine Mitläufer von oben
.
Scorba Logik des Tages Nummer 1:
Jeder, der nicht meine Meinung vertritt und jemanden unterstützt, der meine Meinung nicht vertritt, ist ein Mitläufer.
.
Von jemandem wie dir lass ich mir sicher nicht die Fähigkeit in Abrede stellen, zu eigenständigem und differenziertem Denken fähig zu sein. Behalt deine anmaßenden und selbstgefälligen Unterstellungen nächstes Mal für dich.
B, weil wieder kopiert!
ArthurDent82 am 6. Oktober 2009 12:17 Ohne dir jetzt deinen Beitrag zunichte machen zu wollen: 90% der Krankheitsverläufe laufen wie stinknormale Grippen ab, die nur in sehr wenigen Fällen zum Tode führen.
Und jetzt nehmen wir die Daten mal auseinander.
Tausende von Menschen erkranken pro Jahr...in Cuba, einem ziemlich armen Land, wo sicherlich nicht jeder bei einer Grippe gleich zum Arzt geht. Woher kommen also die "Tausende" her? Statistische Hochrechnungen. 2,5 Millionen Menschen soll dieses Medikament veabreicht worden sein (ziemlich teures Unterfangen, welches ich gerne belegt haben will). Anschließend wurden nur etwa 10 Fälle pro Monat verzeichnet...das heisst, dass diese Fälle beim einem Arzt auftauchten, der seine Ergebnisse dem Institut überreichte. Oder gab es eine Meldepflicht? Nein? Blöd, ne?
Wieviele Fälle hatten diese Ärzte denn normalerweise zu verzeichnen? Gibt es darüber auch Hinweise? Und warum taucht diese ganze Geschichte wirklich nur ausschließlich in Homöopathenforen auf?
Fassen wir zusammen: wir reden über eine Krankheit, die in den meisten Fällen wie eine Grippe verläuft. Und zwar in einem armen Land, in dem nicht jeder gleich zum Arzt läuft. Zusätzlich zweifle ich es an, dass diese grippeähnliche Krankheit sofort als diese "schlimme Infektionskrankheit" erkannt wird und wenn - das sofort weitergegeben wird. Das alles ist so dermaßen fragwürdiger Natur, dass es mich nicht verwundern würde, wenn diese Versuchsreihe und ihre Ergebnisse von der Homöopathenlobby inszeniert worden ist. Denn vergesst bitte nicht: was die "bösen" Ärzte angeblich immer machen, kann der Homöosoziopath auch.
2,5 Millionen Menschen zu behandeln und zu überwachen, kostet ein Schweinegeld. Dass dieses aber nur in Homöopathenforen auftaucht (mit immer dem gleichen Text), macht mich ehrlich gesagt viel zu skeptisch, um jetzt ganz einfach um Gnade zu winseln. ;-)
Du bist ja echt süss :) Die Fähigkeit eigenständig und differenziert zu denken zeigst Du mit Deinen Beiträgen aber ganz und gar nicht. Bedeutet es eigenständig zu denken wenn man den "Forschungsergebnissen" der Schulmedizin blind vertraut und alle anderen Studien als Homöopathenlobby abwertet? Wohl kaum. Anmaßend und selbstgefällig ist das was Du tust, nämlich eine Sache niederreden ohne Gegenargumente zuzulassen da ja alles nur inszeniert ist, und das einzig wahre die Schulmedizin ist, die ja im Gegensatz zur Homöopathie wirklich den Menschen hilft. Den Schaden den die Schulmedizin mit ihren "Wundermitteln" stellenweise verursacht lassen wir mal getrost unter den Tisch fallen. Medikamente zu verabreichen die 20 Nebenwirkungen haben um eine einzige Sache zu bekämpfen ist natürlich wesentlich sinnvoller als sich Dingen zu widmen die (wenn auch manchmal ohne erkennbaren Grund oder wissenschaftlichem Sinn) einzelnen Menschen helfen. Das Ziel muss es doch sein Menschen zu helfen und nicht aölles abzuwerten was es auf anderem Wege versucht.
ArthurDent82 am 6. Oktober 2009 13:04 Dir ist schon klar, dass aufgrund der Argumentationen, die vorweg gingen, ich zum den Schluss gelangte, dass es wahrscheinlich ist, dass das alles inszeniert worden ist, oder?
Oder kannst du die Information nicht zur Gänze erfassen?
Lies es am besten noch einmal langsam durch, dann wirst du feststellen, dass es nicht ein plumpes "ach, bestimmt erfunden" ist, sondern dass die ganzen Unstimmig bzw. Auffälligkeiten dieser ganzen "Studie" ein bisschen zu zahlreich sind.
Aber danke, dass du mich mit AriGold verwechselst. Das untermauert nur meinen Verdacht, dass du nur zum Überfliegen, nicht zum wirklichen Lesen und Verstehen in der Lage bist.
Ich habe Dich nicht verwechselt, sondern wollte seinen Kommentar kommentieren. Das mein Beitrag dann unter Deinen gesetzt wurde war ein Problem des Systems, und lässt nicht auf meine geistigen Fähigkeiten schließen. Wobei es relativ egal ist wem von euch beiden ich antworte, da ihr Beide dermaßen in euren Meinungen festgefahren seid und andere Meinung weder anhören noch akzeptieren, geschweige denn euch damit auseinandersetzen wollt.
Ja DU hast mit Sicherheit recht, alles ist inszeniert worden. Die ganze Homöopathie ist nur erfundener Quatsch um der Menschehit zu schaden, alle Studien die gegen Deinen "Glauben" gehen sind gefaket, und die Schulmedizin ist der Heiland auf Erden.
Sorry das ich und einige andere Mitbewohner dieses Planeten eure geistige Reife und die Erkenntnis über die einzige und wahre Medizin noch nicht erlangt habe.
Ich bete den Boden an auf dem ihr geht...
ArthurDent82 am 6. Oktober 2009 13:19 oh, verzeih, wenn ich dich erzürnt habe. Natürlich halte ich mich Idiot nur an medizinischen Fakten auf, anstatt alle Ärzte zu verteufeln und als finanzielle Blutsauger hinzustellen, die lachend mit den Pharmakonzernen allen grundsätzlich nur Böses wollen und die "wahre Heilung" durch die Homoöpathie bekämpfen, auf dass ihre Taschen immer voller werden. Die ganzen Forscher auf dem Gebiet der Medikamente wollen alle nur noch kränker machen und sie am besten lebenslang medikamentenabhängig machen. Zum Glück gibt es die absolut reinen Homöopathen, die überhaupt kein Interesse an Profit haben und daher sowohl ihre Medis gratis unters Volk bringen als auch jegliche Versuche der Scharlatanie sofort auf Ärgste bekämpfen. Nichts ist schlimmer als die Homöosoziopatheninquisation!
Wen willst du eigentlich mit deinem Sarkasmus verarschen? Dich selbst nehme ich an. Ist dir hiermit offziell gelungen.
Ich spendiere dir ein Schüßlersalz gegen Leichtgläubigkeit.
http://schuessler-salze-liste.de/anwendungs-gebiete/leichtglaeubigkeit.htm
geniesse es. Es ist definitiv kein Zeugnis des Betruges, sondern der Ehrlichkeit aller Homöopathen.
Denn es gilt: unter den Naturheiler gibt es schlichtweg keine Lügner, nicht wahr?
Ich habe das Gefühl das je länger das ganze hier andauert, Du immer weniger in der Lage bist geistig diese Diskussion in ruhigem und sachlichen Ton fortzuführen. Zumindest lassen Deine letzten Aussagen keine anderen Rückschlüsse zu. Mich erzürnt? Ich glaube da braucht es mehr als ein paar Dents und Aris :) Wenn Du Dir auch nur einmal die Mühe gemacht hättest die Du von anderen erwartest, nämlich Dinge zu lesen und nciht nur zu überfliegen, müsste Dir aufgefallen sein das ich niemals die Mediziner verteufelt habe. Ich wünsche mir eine CO-Existenz! Da ich beiden Zweigen unterstelle das Beste für den Menschen zu wollen, sollte man doch miteinander arbeiten statt zu versuchen den anderen als unglaubwürdig hinzustellen.
Deine Reaktion und Ablehnung zeigt mir nur die geistige Beschränktheit und Offenheit dafür, wie man sie zumeist auch bei Schulmedizinern erleben darf.
Ich würde vorschlagen Du versuchst nicht mehr die Leute zu missionieren und glaubst weiter was die Schulmedizin Dir sagt, und ich bleibe auf meinem Weg. Eine Diskussion mit Dir zu führen ist relativ sinnlos da Du Deine Meinung hast die Du anderen aufdrücken möchtest, ergo werden wir zu keinem Punkt finden der uns beiden gefällt.
ArthurDent82 am 6. Oktober 2009 13:40 Aufgrund deiner äußerst positiven Reaktion auf diese "Studie" und das völlige Ignorieren meiner Einwände, kann ich leider nur schließen, dass deine geistigen Kapazitäten eine wirklich objektive Analyse von angeblichen Fakten vehindern. Ansonsten würdest du solch einer Studie auch kritisch gegenüberstehen, anstatt jegliche Kritik gegen sie als Resultat eines engstirnigen Geistes anzusehen.
Aber du hast in einem Punkt wohl Recht: wir werden niemals auf einen grünen Zweig kommen können, da du die Wirksamkeit der Homöopathie als Fakt annimmst.
AriGold am 6. Oktober 2009 13:23 Woher willst du das wissen? Bevor nun ein Angebot kommt...nein, ich lasse dich nicht probieren, um deine These zu verifizieren.
lach
Ich habe mich mit dem Thema Homöopathie auseinandergetzt und mir nach reichlicher Prüfung meine Meinung gebildet. Dass diese dir nicht passt, ist dein Problem. Ich habe selbige natürlich etwas überspitzt und humorvoll formuliert. Darin spiegeln sich aber nur die frenetischen Äußerungen der Homöopathenlobby (wenn dir schon so viel an diesem Wort liegt) dieses Forums hier wider. Hat man eine andere Meinung, ist man intolerant oder ein Mitläufer. Kinderlogik. Wer vertraut denn hier blind der Schulmedizin? Ich habe das nicht behauptet. Die Schulmedizin rettet jeden Tag eine Menge Leben. Die Schulmedizin hat aber auch Fehler. Oftmals tödliche Fehler. Niemand hat diesen Umstand hier in Zweifel gezogen. Du bist der Einzige, der hier diese Unterstellungen auffährt. Ich sehe die Schulmedizin ebenfalls kritisch. Wo Studien durchgeführt werden, wird oft auch gemauschelt. Ganz klare Sache. Ich erinnere mich an meinen Prof, der uns in Bezug auf Studien, Statistiken und dergleichen immer eintricherte kritisch zu sein und uns grundsätzlich die Frage nach dem Ursprung und dem Profiteur zu stellen. Die Homöopathie sehe ich aber wesentlich kritischer als die Schulmedizin. (Das liegt sicher auch an diesem momentanen Hype) Eine Wirkung über den Placebo Effekt ist klasse. Diesen gibts ja bekanntlich auch in der Schulmedizin. Aber du verkennst die beiden zentralen Punkte auf den hier viele hinaus wollen:
Die nachweislich medizinische Wirkung über den Placebo Effekt hinaus. Bitte aus ernstzunehmenden Quellen.
Die kritische Betrachtung des, zuweilen an Fanatismus grenzenden, Glaubens einiger Befürworter der Homöopathie und deren Niederreden der Schulmedizin.
AriGold am 6. Oktober 2009 13:34 Die Liste mit den Anwendungsgebieten von Schüßlersalzen ist eines der besten Beispiele, wie sich die Homöopathie selbst verarscht. Wenn man ernst genommen werden will, sollte man so etwas nicht veröffentlichen und/oder verteidigen.
WildeFee am 21. November 2009 18:15 Schüssler Salze und klassische Homöopathie sind zwei Paar Schuhe, die ausser der Potenzierung eigentlich nichts miteinander gemein haben.
Endlich wird das ganze mal sachlich und nachvollziehbar. Danke für Deinen letzten Beitrag, und das meine ich ohne jegliche Ironie!
So verschieden denken wir anscheinend doch nicht wie ich anfangs dachte. Nur verstehst Du mich in einem Punkt falsch, ich bin kein Befürworter der Homöopathie und versuche diese gar über ide Schulmedizin zu stellen. Der Hype der aktuell gefahren wird ist furchtbar und auch völlig überzogen, das unterschreibe ich.
Mir geht es einzig und allein darum der Homöopathie ihre Daseinsberechtigung zu lassen, die sie für mich ohne Frage hat, da sie Menschen hilft (aus welchen Gründen auch immer).
Deswegen rede ich immer und immer wieder von einer Co-Existenz. Ich selbst gehe immer zu Schulmedizinern wenn mir etwas fehlt, habe aber auch schon einen Besuch beim Homöopathen hinter mir.
Möglicherweise bin ich auch etwas voreingenommen. Eine Bekannte von mir hatte einen Hirntumor. Nach etlichen Bestrahlungen und Chemoherapien haben die Ärzte aufgegeben und ihr noch ca. 6 Monate zu leben gegeben. SIe ist daraufhin zu einer Homöopathin. Nach einigen Besuchen dort ging es ihr sichtlich immer besser. Der Tumor ist nachweislich mit der Zeit verschwunden. Heute, 9 Jahre später ist sie kerngesund und es ist kein Nachweis von Krebszellen mehr zu erbringen. Bitte nicht falsch verstehen, ich sage nicht das sie durch die Homöopathie und irgendwelchen Wundermitteln geheilt wurde. Wahrscheinlich war es ihre positive Einstellung und der Glaube daran. Aber spielt es wirklich eine Rolle wer oder was sie geheilt hat? Und nein, dies ist um Gottes Willen auch kein Anruf an alle Krebskranken auf die Schulmedizin zu pfeifen und zum Homöopathen zu rennen weil der es schon richten wird. Aber beide Seiten zu Rate zu ziehen und einen Weg zu finden der einem hilft kann nicht das schlechteste sein.
AriGold am 6. Oktober 2009 15:03 So verschieden denken wir anscheinend doch nicht wie ich anfangs dachte
Muss ich auch gerade feststellen. ;-)
Dann habe ich dich wirklich falsch verstanden. Natürlich hat auch die Homöopathie ihre Daseinsberechtigung. Selbst dann, wenn sie nur durch den Placebo Effekt wirkt oder die vermehrte Aufmerksamkeit/Umsorgung die man den Patienten zuteil werden lässt. Das will ich ihr garnicht absprechen.
Aber gruselig wird es, wenn viele Menschen nur noch frenetisch auf die Homoöpathie schwören und sie als alleinige Alternative betrachten. Man stellt sie damit auf eine Stufe mit der Humanmedizin oder sogar darüber. Das halte ich für nicht angebracht. Dabei schalte zumindest ich gleich in den Kontermodus, einfach damit sich die Menschen eben nicht einlullen lassen, sondern kritisch bleiben und die Dinge hinterfragen. Vielleicht bin ich dabei manchmal auch zu kritisch, das räume ich ein. Jedoch resultiert dies zuweilen auch aus Dingen, wie der Anwendungsliste von Schülersalzen, die Arthur etwas weiter oben einfügte.
.
Wenn man ernsthaft postuliert, diese Salze würden gegen Leichtgläbigkeit, Fanatismus, Bodenhaftung, Despotismus(!), Desinteresse, Eifersucht, Epilepsie, Faulheit, Geistesgestörtheit, Größenwahn, Gier, Selbstkritik, Schädel-Hirn-Traumata, Unentschlossenheit (...) helfen, unterminiert man damit nur seinen Anspruch auf Seriösität und macht sich schlicht Lächerlich.