Diese Liste enthält alle Antworten von WildeFee, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.

Du darfst als Homöopath ohne Heilpraktikerprüfung eigentlich nur Deine Familie behandeln. Sicherlich darfst Du Hinweise und Rat geben, aber Geld darfst Du nicht verlangen.
Ich fange im Januar die Ausbildung bei Ravi Roy an - zur Homöopathin. Die Ausbildung zur HP mache ich nebenher - es reicht eigentlich erstmal, die nötige Literatur und einen Fragenkatalog zu haben, sofern Du die nötige Selbstdisziplin aufbringst... :)

Meinst Du Cocculus?
Warum willst Du antidotieren? Man antidotiert ja eigentlich nur, wenn man überdosiert hat; wenn das Mittel zu lange oder zu häufig genommen wurde.
Bei Ignatia und Cocculus antidotieren sich beide gegenseitig, das ist aber nicht bei allen Mitteln so. Aconitum antidotiert Arnica, aber Arnica nicht Aconitum z.B.
Philohom am 26. November 2009 17:13 Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt: Ich will nicht antidotieren, sondern im Gegenteil diesen Effekt vermeiden, wenn ich z.b. aufgrund der Symptomveränderung ein anderes Mittel geben will, wie in diesem Fall (am einen Tag Cocculus, am nächsten Ignatia), bei dem Schlafmangel, Schulstress und Liebeskummer dazu führten, dass die Patientin nur noch geheult hat. Ign hat sehr schnell gewirkt und die Pat. konnte wieder lernen.
Horrorvorstellung, überhaupt 2 verschiedene Mittel im täglichen Wechsel einzusetzen!! Du würdest dann täglich die arme Patientin durch ein Wechselbad schicken, falls sie dann überhaupt noch reagiert... Aus eigener Erfahrung auch als Patientin bei anderen Homöopathen: bleibe in der klassischen Homöopathie. Zu hohe Gaben oder schnelle Wechsel der Mittel richten mehr Schäden an, als sie Gutes tun. Bei Symptomveränderung suche ein Mittel, dass Ignatia nicht antidotiert.
WildeFee am 26. November 2009 18:52 Wenn es der Patientin nach Cocculus gut geht und dann sich der Zustand wieder verschlechtert und sich dabei die Symptomatik verändert, ist es doch völlig legitim, ein passendes Mittel zu suchen, das der Situation und Symptomatik angemessen ist. Da macht es nichts, wenn irgendwo steht, dass Ignatia Cocculus antidotiert - darum geht es ja nicht. Du antidotierst nicht, sondern Du gibst ein Folgemittel aufgrund der veränderten Symptomatik.
Ich kann ypradas Entsetzen jetzt nicht ganz nachvollziehen, da Du ja nicht schriebst, dass Du nach Ignatia dann wieder Cocculus gegeben hast und dann wieder Ignatia usw. sondern sich aus der Cocculus-Verschreibung am nächsten Tag der Ignatia-Zustand entwickelt hat.

Als ich Deine Frage las, wusste ich schon, dass sie von Dir ist, Eastside, ohne sie angeklickt zu haben. :)
Ich denke, Freiheit findet im Kopf statt und ist eine Einstellungssache. Was nützt mir jeglicher Freiraum, zeitlicher oder räumlicher Art, wenn ich im Kopf nicht frei genug bin, ihn zu nutzen?
Andererseits kann ich auch, wenn ich gefangen bin, noch träumen und meinen Gedanken nachhängen. Ich kann Gedankengebilde aufbauen, ich kann im Geiste weite Reisen unternehmen, mich in Menschen und Situationen einfühlen, sogar eine Erfüllung finden, z.B. indem ich für andere da bin.
Ich kann mich gedanklich, geistig und von der Haltung noch immer für oder gegen etwas stellen - oder darüber. Ich kann meine Situation akzeptieren oder versuchen, dagegen anzukämpfen.
Alle Negativität wird mich meist eher einschränken als die Fähigkeit, auch widrige Umstände gelassen zu akzeptieren, das Beste aus jeder Situation zu machen, kann mir niemals schaden.
Ich glaube auch an die Kraft der Gedanken.
Aber das ist alles viel leichter gesagt als umgesetzt. Die größten Schranken sind jedenfalls meinem Empfinden nach immer in meinem Kopf oder meiner Haltung zu finden.
Eastside am 30. Juni 2007 19:55 Danke + DH !!!

Dein Immunsystem macht jetzt den Rest selbst. Man sollte ein Mittel nicht über das Abklingen der Symptome hinaus nehmen, aber bei Schüssler Salzen ist das eigentlich egal, die kannst Du auch länger nehmen.

Im Rep. von Ravi Roy stehen unter Periodizität alle 2 Tage folgende Mittel: Alum, chin, fl-ac, nit-ac, oxyt
Unter Herbst < deckt sich damit nur China.
Im Synthesis stehen unter alle 2 Tage: Alum, anac., ars, calc., cham, Chin, chinin-s, crot-h, fl-ac, Ip, lyc, lycps-v, nat-c, nat-m, nit-ac, nux-v, oxyt, psor, puls
Und unter Herbst (schreibe mal auf, was sich deckt): Calc, Chin, nat-m, nux-v
Die Abkürzunge kennst Du?
Philohom am 27. September 2009 16:24 Vielen Dank, WildeFee! Auf sowas hatte ich gehofft. Bin noch neu hier, möchte dich aber gleich auf die Liste der Freunde setzen. Vielleicht ergibt sich ein Austausch? Alles Liebe! Philohom

Du kannst es mit Urtica urens D3 oder D4 versuchen. Mehrmals täglich 5 Kügelchen ins Trinkwasser.
Auch Dir lieben Dank für die Antwort. Mein TA hat neben Agnus Castus alternativ Urtica urens empfohlen. AC war grad vorrätig und es hat funktioniert. Freu mich sehr

Ja. Der, der antwortet, sie seien beide Schurken, ist ein Schurke, und sein Begleiter ein Ritter. Wären es beide Ritter, hätten sie das auch so gesagt. Wären beide Schurken, hätten sie gesagt, sie wären Ritter. Aber so hat der Schurke, der ja etwas Falsches sagen muss, nicht gesagt, er wäre Schurke und der andere Ritter, sondern dass beide Schurken sind.
Stimmt das? Ist das so logisch? Für mich ist es das... :)
Ja! ;)

ASS verdünnt das Blut und wirkt entzündungshemmend und hat einen Haufen Nebenwirkungen, ist belastend für Magen, Leber und Niere.
Padma28 ist ein tiefgreifendes Heilmittel, das nicht auf Basis von Blutverdünnung wirkt, sondern auf pflanzliche Art entzündungshemmend in den Gefäßen. Es gab entgegen der Meinung von Goopher durchaus Tests/Forschungen, die belegten, dass das Mittel entzündungshemmend ist und dadurch einen Abbau von Arteriosklerose in den Gefäßen bewirkt - wie genau das funktioniert, kann ich Dir nicht sagen.
Es gibt auch einen Film über tibetische Medizin, in dem das beschrieben wird...
vielen dank erstmal für die info. ist für mich erstmal sehr hilfreich.
Goopher am 18. September 2009 20:17 ASS wirkt aber gegen eine Thrombozytenaggregation und nicht gegen Arteriosklerose. Das sind in diesem Fall unterschiedliche Wirkorte und Wirkungsweisen.

Ich denke, es ist im Sinne der Pharmaindustrie, dass die Menschen genauso denken und auf die Schulmedizin eingeschossen sind. Es wird genügend Propaganda (und "Werbung") gemacht, die auch zum großen Teil auf Angstmache beruht. Das Ganze ist ein in sich geschlossenes System.
Käme die Homöopathie zu einem besseren Ruf hier und anderswo, würde die Pharmaindustrie große Einbußen haben. Menschen würde sich nicht mehr impfen lassen, hätten keine Herz-Kreislauferkrankungen mehr usw.
So wachsen die meisten Menschen mit Angst um ihre Gesundheit auf und dem Gefühl, die Schulmedizin wird ihnen schon helfen, wenn sie krank werden. Dass die Schulmedizin aber oft gar nicht wirklich helfen kann und in vielerlei Weise Krankheiten nur unterdrückt und damit die Entwicklung chronischer Erkrankungen fördert, ist vielen nicht bewusst, bzw. die meisten Menschen möchten auch gar nicht darüber nachdenken. Sie müssten ihr Weltbild ändern, und das macht halt auch angst. Man bleibt lieber beim Vertrauten...
Ich habe erlebt, dass auch Menschen, die die Wirkung am eigenen Leib erfahren haben, nicht wirklich umdenken. Andere sind nach einer solchen Erfahrung, wie sie wirken kann, ohne dass man leber- und nierenbelastende Medikamente nehmen muss, so beeindruckt, dass sie nie wieder etwas anderes möchten. Die Erfahrung muss zumindest erstmal da sein, sonst sprengt die Vorstellung, dass pure Informationen durch den Trägerstoff Wasser Heilungsprozesse in Gang setzen kann, offenbar bei vielen den Horizont. ;)
Ein anderer Punkt ist, dass Homöopathie in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum durch den Gebrauch von Niedrigpotenzen und Komplexmitteln einen schlechten Ruf hat, weil diese eben oft nicht oder sehr langsam helfen und auch nicht tiefgreifend heilen. Auch das ist wieder im Sinne der Pharmaindustrie, und ich vermute, dass hier deshalb so sehr daran festgehalten wird. Dazu gibt es ja auch genügend passende Literatur für Hausfrauenhomöopathie...
Zudem gibt es erstaunlich viele Wald- und Wiesenhomöopathen, deren Wissen und Können in der H. recht begrenzt ist.
Vor 2 Monaten habe ich ein Kind, das seit 7 Jahren schweres Asthma hat, behandelt. Sie hing früher mindestens 3x die Woche am Sauerstoffgerät. Heute geht es ihr gut. Das ist kein Placebo-Effekt.
avocado9 am 12. September 2009 21:31 Vielen Dank fur die tolle, hilfreiche Antwort. Mögen sie viele lesen um vielleicht doch eine kleine Kurve im Denken zu bekommen.

Darmnosoden meinst Du? Damit würde ich nicht rumhantieren, und entgegen der weitverbreiteten Meinung, man könne mit Homöopathie nicht schaden, möchte ich Dir ans Herz legen, es nicht zu tun, weil es durchaus möglich ist, Schaden anzurichten. Bei niedrigen Potenzen gibt es manchmal Erstverschlimmerungen, die sich nicht wieder bessern, weil die Potenz eben zu niedrig ist für einen richtigen Heilungsprozess.
Und bei hohen Potenzen kann es eben auch Reaktionen geben, die Du nicht einschätzen kannst. Es gibt Regeln in der HOmöopathie, die man kennen und befolgen sollte, wenn man heilen will.
Du kannst eine Grippe versuchen, damit zu behandeln, aber beim Einsatz von Darmnosoden handelt es sich meistens um eher chronische, schwerere Erkranungen, die man nicht selbst behandeln sollte.
genau! bitte hör auf wilde fee! in deinem eigenen interesse
Mit Zauberei ist es nicht getan. http://medctr.de/index.php?page=hom