Also gefährlich oder besonders Risikoreich ist das Fonds-Sparen eigentlich nie wirklich. Wichtig ist aber tatsächlich, dass Du das mit einem längeren Anlagehorizont machst und vor allem aber auch, dass Du nicht an einem bestimmten Stichtag das Geld zu Verfügung haben willst. Auch solltest Du niemals aus einer Notsituation auf das Geld angewiesen sein. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, ist das Fonds-Sparen ideal: - es bietet eine hohe Sicherheit - es bringt eine deutlich bessere Rendite als verzinsliche Anlagen, also Renten, Anleihen, Tages- und Festgeld,... - Kursschwankungen (wie jetzt aktuell die letzten 1,5 Jahre) werden durch den Cost-Average-Effekt stark gemildert. In schwachen Börsenphasen kauft man ja für das gleiche Geld mehr anteile, in Boomphasen weniger - man investiert also antizyklisch und gewinnt dadurch!
Und der Cost-Average-Effekt funktioniert, auch wenn so manch ein Kasper das Gegenteil versucht zu behaupten, denn:
Du kaufst 3x Anteile für 100€ Ansparbetrag: - 1x 10St. zu 10€, 1x 20St. zu 5€ und einmal 30St. zu 3,33€ - oder Du kaufst immer 10 Anteile
So hast du im ersten fall durchschnittlich 5€ bezahlt, und der Krus muss nur um 1,67€ oder 50% steigen, damit Du wieder auf 0 kommst.
Im 2. Fall hast Du im Schnitt 6,11€ bezahlt und der Kurs müsste also um 2,78€ oder über 120% steigen, also mehr als verdoppeln...
was ist nun wahrscheinlicher?
Bei der Fondsauswahl kannst Du mal in die Finaztest schauen, denn die Bewertet die Fonds über einen langen Zeitraum. empfehlen würde ich Dir aber auch z.B. den Fidellity European Growth, den DJE Dividende & Substanz oder den FMM Fonds (auch vom Dr. Jens Erhard (DJE)!). Versuche aber immer ein wenig zu streuen.
Du kannst, wenn Du in mehrere Fonds ansparen willst auch die Sparraten quartalsweise zahlen, so kannst Du die Ratenhöhe mindern, denn die "Mindestsparrate" bezieht sich immer nur auf das angeschaffte Fonds-Häppchen. In welchen Abständen Du es kaufst ist dabei egal. Du kannst also mit 50€ ohne weiteres 3 Fonds mit 50€ ansparen, in dem Du einfach quartalsweise die Anteile Kaufst - jeden Monat einen anderen...
Alternativ würde ich auch eine Anlage in ETFs vorschlagen. Das sind auch Fonds die über die Börse gehandelt werden, die aber passiv einen Index nachbilden. Sie kosten also weniger, und das Risiko hängt nicht vom Manager ab. Hier würden sich z.B. eine Aufteilung von etwa einer Hälfte in einen Renten-ETF (Unternehmensanleihen bringen mehr wie Staatsanleihen, schwanken dafür aber auch stärker) und die andere Hälfte in Aktien. und den Aktien-Anteil wiederum 3/4 Europa und 1/4 Emerging Markets also 4/8 Renten-ETF, 3/8 Euro-Stoxx-ETF und 1/8 MSCI-Emerging-Markets-ETFs. Diese Aufteilung verspricht eine Ordentliche Rendite von ca. 5-8% p.a. bei sehr gutem Chance-Risiko-Verhältnis. Und vor allem Schaffen das nur wenige Fondsmanager, ihren Vergleichsindex kontinuierlich zu schlagen. Manager die das Regelmäßig geschafft haben sind z.B. Dr. Jens Erhard, Klaus Kaldemorgen und vor allem Eduart Carmignac (der Carmignac Investissement hat über Jahre kontinuierlich deutlich(!!!)über 15% p.a. geschafft!!!)
Von geschlossenen Immobilienfonds aber würde ich Dir aber dringend abraten, da diese in den meisten Fällen nur in ein oder sehr wenige Objekte investieren. Du kommst auch nur schwer wieder raus und am Anfang sogar so gut wie gar nicht. Das kapital ist gebunden und Du bist vom Glück abhängig. Wird das Gebäude z.B. nur gering vermietet, geht so ein Fond ruck zuck pleite! Vor allem in Sachen „Diversifikation“ ist ein geschlossener Immo-Fonds ein Unding! Du bist in dem Fall nämlich einfach nur ein anteiliger Häuslebauer. Und wenn das Gebäude mies ist... pech gehabt!
Fonds sind eine sehr gute Alternative, wenn man auf die Versicherungsleistungen verzichten und primär langfristig sparen will. In welche Art Fonds (Ob Immo, Renten, Aktien etc.) sie sparen wollen, hängt von der Anlagedauer und von Ihrer Anlagementalität (sind sie eher forsch oder eher sicherheitsorientiert) ab. Bei langfristigen Sparanlagen, wie hier bei Kindern, empfehlen sich zumeist Aktienfonds oder gemischte Wachstumsfonds, z. B. Aktien und Rentenpapiere. Letzere erweisen sich bei Krisen meist etwas stabiler, kommen danach aber nicht so schnell 'in Fahrt' wie ein Aktienfonds.
Lassen sie sich hierzu persönlich beraten. Eine Empfehlung kann ohne eine solche nicht gemacht werden.
naja meine eltern haben für mich damals in dekafonds investiert. und das bringts. ich hab ne schöne zeit xD
Ich persönlich halte Aktienfonds für die schlechteste Form der Anlage.Geschlossene Fonds (z.B. Immobilien) wären meiner Meinung nach eine bessere Wahl.
Geschlossene Immobilienfonds sind aber mit abstand die heikelste Fonds-Art überhaupt. Der kann nämlich auch ruck zu pleite gehen, wenn z.B. die Bude abbrennt und die Versicherung nicht zahlt. Oder aus zig sonstigen Gründen. Oder wenn die Bude plötzlich leer steht. bei einem geschlossenen geht es nämlich in der Regel um ein ganz bestimmtes Objekt!
Aktienfonds sind dann nicht schlecht, wenn man eine langfristige Anlageperspektive hat - und das Geld nicht unbedingt zu einem bestimmten Zweitpunkt braucht. Dann kannst Du das auch als "Laie".
Bei meiner Bank gibt es ein Angebot über eine Sparanlage, bei der ein Teil auf ein "konservatives" Sparbuch und ein Teil in einen Aktienfonds geht - mit einer garantierten Rückzahlung der getätigten Einzahlung. Mit Glück kann man da einen hohe Rendite bekommen - mit Pech hat man 0 Zinsen.
Perle0106 am 19. November 2009 10:00 ABER du hast zumindest: garantierte Rückzahlung der getätigten Einzahlung
Es gibt simple rentenversicherungen mit einer Rendite von -1,5% .... das ist eigentlich unfassbar aber tatsache.
Deshalb gebe ich ja den Hinweis auf dieses Produkt meiner Bank... Nach solchen Produkten kann man sicherlich bei jeder Bank fragen. Ist dann sogar "mündelsicher".
ist das beste was man machen kann.... aber mach es nicht alleine. lass dich beraten und investiere nicht nur einen einen FOND.
Ich habe z.b. eine versicherung, die umfasst 4 verschiede Fonds, das ist nicht ganz so riskant....
Perle0106 am 19. November 2009 09:58 vor allem den Verlauf der letzten 25 Jahre, der macht kein minus auf lange Dauer... Der Templeton ist schon nicht schlecht.
Das wichtige ist nicht nur für den: man braucht einen langen Anlagezeitraum - und auf keinen Fall einen fixen Auszahlungs-Zeitpunkt. Wenn man auf die Auszahlung auch mal ein Jahr warten kann, sind Fonds ganz okay.
die antwort ist definitv NEIN. carbon am mtb macht sicherlich auch irgendwo sinn. aber was das gewicht angeht, erhälst du sehr gut dt swiss felgen oder mavic crossride sätze. als nabe ist zu empfehlen (nach geldbeutel) slx, xt, xtr, onyx.
ich selbst habe eine dtswiss / onyx satz. hatte etwa 300 euro gekostet. hält ewig. von cc bin ich nun auch etwas zum downhill (kein extrem-downhill) und enduro gewechselt. bzw. ich fahre es ein wenig. wenn du cc und trails fährst, ist diese kombination aus preis, qualtität und gewicht ideal.
Ein guter Fondsberater macht das für Dich. Natürlich nur, wenn du auch Kunde bei ihm bist.
Hi, das kannst Du zB. auf onvista.de vergleichen. Gehe auf den Fondsfinder und suche als geografischen Anlageschwerpunkt BRIC heraus. Dort kannst Du dann die entsprechenden Fonds sehen. Du hast allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da die Fonds Ihre Daten dort einspeisen müssen und nicht alle Fondsgesellschaften das tun.
Gruss