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Der Ansatz ist schon falsch. :-) Es gibt nichts unendlich Kleines. Die Quarks sind nach unserer Erkenntnis die kleinsten Teilchen.
Und auch wenn sie es nicht wären, ist der "Mikrokosmos" nicht mit dem "Makrokosmos" zu vergleichen. Diese vermaledeite Wortschöpfung führte zu dieser laienhaften Annahme, sie hätten etwas miteinander zu tun oder seien sich ähnlich.
Die Komplexität nimmt "nach innen hin" extrem ab. Haben wir in unserer sichtbaren Welt noch hunderte von Elementen, welche tausende von Verbindungen herstellen, so gibt es auf atomarer Ebene gerade noch eine Handvoll unterschiedlicher Teilchen, und diese sind gerade mal aus vier unterschiedlichen Quarks zusammengesetzt.
Ein Atom sieht auch nur "auf den ersten Blick" ähnlich aus wie eine Sonne mit Planeten. Denn die Elektronen umkreisen den Atomkern nicht auf einer festen Bahn, sondern schwirren recht ziellos darum herum. Die in alten Atommodellen gezeigte "Umlaufbahn" ist lediglich eine Vereinfachung und stellt die Gegend dar, in der die Elektronen am häufigsten "anzutreffen" sind.
Wer sich mit Physik und besonders Atomphysik ein wenig auskennt, der kommt im Leben nicht auf die Idee, es könnte wirklich "Mikrowelten" geben. :-)
Mein Tip: Lesen bildet.
Anmerkung: Die allgemein bekannten Elementarteilchen sind sogar aus nur 2 Quarks zusammengesetzt, alle überhaupt bekannten Teilchen aus insgesamt 6 verschiedenen Quarks. Von Komplexität, wie sie zur Ausbildung eines "Kosmos" nötig ist, kann auf der Ebene also keine Rede sein.