Diese Liste enthält alle Antworten von Urbanessa, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.

Normalerweise dauert die Lieferzeit für ein Paket aus den USA vier bis sechs Wochen. Jetzt zur Weihnachtszeit muss man aber bis zu vier Wochen extra einplanen. Wenn das Paket am 18.12. versendet wurde, dann kommt es vermutlich irgendwann zwischen Mitte Januar und Ende Februar an.

Medikamente wie Tranxene, Vicodin etc. muessen vom Arzt verschrieben werden - der Pharmazeut kann das nicht machen. Zudem muss der Arzt ortsansaessig sein (mit einem Reyept aus Connecticut bekommt man in Florida keine Medikamente) und das Rezept wird ueberprueft, sprich die Arztpraxis wird kontaktiert.
Deine illegale Medikamentenbeschaffung musst Du wohl woanders probieren - in den USA duerftest Du damit nicht erfolgreich sein...
Diese Antwort klingt kompetent. Das ist das, was ich wissen wollte. Vielen Dank.

Du darfst das Medikament fuer den Eigenbedarf einfuehren (und musst Reste eben wieder ausfuehren). Dafuer solltest Du unbedingt die aerztliche Bescheinigung, idealerweise englischsprachig, dabei haben, und Du solltest nur geringe Mengen dabei haben, die klar als Eigenbedarf fuer die Zeit der Urlaubsreise erkennbar sind. Keinen Jahresvorrat mitnehmen!
Nimm das Medikament zudem unbedingt ins Handgepaeck, denn aus dem aufgegebenen Gepaeck koennte es entfernt werden.

Die Frage ist so umfassend als wuerdest Du fragen "Was ist typisch fuer Europa?"...
Ich persoenlich finde bestimmte Nahrungsmittel typisch (beispielsweise Fruehstueck mit Pancakes, Blaubeermuffins oder Ruehrei mit Speck), Chocolate Chip Cookies sind typisch, das Tragen von Cargo-Bermudashorts und Baseballkaeppis finde ich typisch (ca. 70% der Maenner und Jungs bei uns in Florida rennen so rum - furchtbar), Herzlichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft finde ich typisch, dass man sich duzt und mit Vornamen anredet und vorstellt, ist typisch, etc.
Aber viele Dinge, die aus den USA kommen (etwa bestimmte Musikrichtungen wie Rock'n'Roll, Grunge, Gospel oder R'n'B) lassen mich trotzdem nicht sofort an die USA denken, wenn ich sie hoere, weil die im Grunde ueberall bekannt sind und ueberall "praktiziert" werden.
Zu regionalen Dingen: Im Sueden, besonders in Louisiana ist kreolische Kueche weit verbreitet, und in Alabama muss man dauernd "Sweet Tea" trinken - stark gesuessten schwarzen Eistee.
Ich wuerde vorschlagen, dass Ihr die US-Nationalhymne "Star-Spangled Banner" als Musik mitnehmt - denn auch Patriotismus ist typisch, und die Hymne wird hier wirklich dauernd gespielt. Vor jeder Sportveranstaltung wird die Hymne gesungen und alle stehen auf und legen die Hand aufs Herz. Die Amis sind sehr stolz auf ihre Hymne. Und ich wuerde vorschlagen, dass Ihr Blaubeermuffins oder Chocolate Chip Cookies backt und mitnehmt. :-)
Danke. Das ist eine wirklich gute Idee! Werden wir bestimmt so (oder ähnlich) machen.
Urbanessa am 21. Dezember 2009 22:40 Ein tolles Rezept fuer original amerikanische "Chocolate Chip Cookies" findest Du uebrigens hier: http://usaerklaert.wordpress.com/2007/12/04/das-eingedeutschte-und-kommentierte-rezept-fur-chocolate-chip-cookies/
(Mit wunderbaren Kommentaren und Anekdoten des Blog-Autors angereichert).

reisen = unterwegs sein ganz allgemein
ausreisen = ein Land verlassen
verreisen = in den Urlaub fahren
LiloB am 7. September 2009 17:51 gute und treffende Antwort.

Hunde sind Familienmitglieder und gehören zu ihrem Rudel = zu ihrer Familie! Hunde, die allein im Garten oder im Zwinger versauern müssen, verkommen psychisch. Das ist Tierquälerei! Holt den Hund ins Haus (nicht nur nachts) oder gebt ihn zu einer Familie, die ihn hundegerecht halten will und ihm die Sozialkontakte einräumt, die er benötigt.
Das wollte ich doch nur bestätigt haben, weil meine beiden sowieso bei diesem Wetter nur tags draussen sind und sich zwischendurch aufwärmen können. Nachts ist Kuschelzeit. Danke
Jademuschel am 18. Dezember 2009 08:50 Auch tagsüber sollten sie nicht draussen sein. Warum hast Du Dir denn Hunde angeschafft?
aikela am 18. Dezember 2009 20:56 Ich bevorzuge auch die Variante der Rudelmitglieder. Als Züchter bekommt man Vorgaben, wie groß, wie warm, wieviel Dach, wieviel Licht ein Zwinger haben muß. Schade, daß das nicht für alle Hundehalter gilt. Allerdings ist die Zwingerhaltung für manche Rassen ganz verboten.

Kleinanzeigen-Zeitungen, beispielweise "Zweite Hand". Von Second-Hand-Läden und Flohmarkt würde ich absehen, da gibt es nur Pfennige.

Zurücklassen kann man alles, was man nicht wirklich benötigt. Ein paar Klamotten, Arbeitsunterlagen, Dokumente wie Pass, Impfpass, Zeugnisse, Geburtsurkunde, Führerschein etc., die wichtigsten technischen Geräte (Computer, Kamera, ...), vielleicht ein paar Erinnerungsstücke wie Fotos, Antiquitäten, Schmuck. Alles andere kann man in Deutschland versetzen und in der neuen Heimat neu kaufen. Je weniger Ballast man mit sich herumschleppt, desto besser gelingt m.E. der Neuanfang.

Die Busse werden entweder verschifft, mit einer Frachtmaschine und dem restlichen Material fuer die Buehnenshow (oft zig LKW-Ladungen voll) eingeflogen oder es wird in Europa ein separater Bus ausgestattet - das variiert von Kuenstler zu Kuenstler.
Danke für die hilfreiche Antwort!

Am besten finde ich immer Leckereien, die man in den USA gar nicht oder nur sehr schwer oder sehr teuer bekommt, beispielsweise: Lebkuchen, Christstollen, Lachgummi, Vanillekipferl, Yogurette, Kinderschokolade, Erdnussflips, Milka-Schokolade (aber keine langweilige Vollmilch, sondern beispielsweise Nuss- oder Nugat-Schoki), Ueberraschungseier, Katjes & Haribo (aber keine Gummibaerchen, die gibt's in den USA an jeder Ecke).
Ausserdem waere ein Bildband ueber Deutschland vielleicht schoen (gibt es in deutschen Buchhandlungen oder bei Amazon auch in englischer Sprache).
Wenn Du Dein Paket jetzt erst packen willst, kommt es bis Weihnachten aber nicht mehr an. Zur Weihnachtszeit muss man locker vier bis sechs Wochen Versandzeit einplanen.
waggerla am 9. Dezember 2009 10:27 Die US Haribo Gummibären schmecken aber beileibe nicht so gut wie die deutschen.
Urbanessa am 10. Dezember 2009 00:33 Das ist Geschmackssache. ;-)
Die Haribo-Goldbaeren in den USA kommen uebrigens aus der Tuerkei, sind also nicht wirklich "US-Gummibaerchen". :-)
so pessimistisch?
Nee, das ist nicht pessimistisch, das ist ziemlich realistisch, wie die Erfahrung zeigt. :-)
Und eine Freundin von mir, die als "Post Master" bei USPS arbeitet, bestätigt diese Erfahrungswerte.
Ist ja auch nicht schlimm, länger zu warten, wenn man weiß, dass es zu dieser Zeit eben länger dauert und man nicht ständig ungeduldig den Paketboten erwartet. :-)