Diese Liste enthält alle Antworten von Starbuck, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.

Warum schaust du dir solche Sendungen an? Lass es doch einfach und beschäftige dich mit was Schönem, das dir Freude macht.

Ich hab mir da noch nie was ausgedruckt. Ich hebe die Mails in meinem Mailprogramm im Archiv auf, hab aber noch nie was davon hinterher nochmal was gebraucht.
Jolly am 3. September 2008 12:41 Danke für deine Antwort.Abspeichern tue ich sie zusätzlich auch noch.:o)

Ja, das ist völlig okay. Sie sollen sich voll und ganz für Christus und die Kirche einsetzen und nicht auf eine Familie Rücksicht nehmen müssen. Wer Priester werden will, hat während der Ausbildung genug Zeit, sich zu prüfen und zu entscheiden, ob er zum Zölibat fähig ist. Nurdann soll er sich zum Priester weihen lassen. Ansonsten gibt es auch noch andere Möglichkeiten, in der Kirche zu dienen und heiraten zu dürfen, z.B. als Diakon oder Gemeinderefendar.
CaptainPommes am 29. August 2009 16:41 DH, wen. eine vernünftige Antwort hier!
Dem stimme ich nicht so ganz zu. Ein Priester muss sein Amt doch nicht 24 Stunden ausüben. Außerdem hat er mit einer eigenen Ehe und Familie viel mehr Einsicht in die Probleme seiner Schäfchen.
Starbuck am 29. August 2009 19:41 Doch, ein Priester muss immer verfügbar sein, z.B. wenn er ganz plötzlich zu einem Sterbenden gerufen wird.
holodeck am 29. August 2009 20:00 ;-))
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Mal ehrlich - das bekommt in einer solchen Situation selbst ein 10facher Familienvater gebacken.
Es ist eine menschliche Tragödie, die Prieser erleben, da es NUR ein entweder - oder gibt. Der schmerzhafte Prozess bis zur Weihe hin zeigt, dass es sich um einen Schmerz handelt, da der rießige Verlust dem angehenden Priester sehr klar ist. Noch schlimmer aber ist der Weg in der Zukunft, wenn dieses Versprechen aufrecht gehalten weden muss oder der Pfarrer es auch will. Er lebt in einem Konstrukt, dass menschlich gesehen unwürdig ist, einsam, oft heruntergekommen (Hygiene, fehlende Wärme und Geborgenheit zuhause, ohne Intimität und Liebe), Alkoholismus, Depression und Selbstmorde sind unter Pfarrern unverhältnismäßig hoch. Und falls er sich zu einem Leben mit einer Frau duchringt, muss er lügen: Er lügt seine Partnerin an, da er die Liebe nicht offen zeigen kann, er lügt seine Familie an, da sie von Partnerlosigkeit ausgehen, ebenso die Gemeinde und den Bischof, denen er ein anderes Leben vorlebt, als es tatsächlich ist. Und letztendlich versündigt er sich auch vor Gott, denn er möchte, dass wir wahrheitsgemäß mit unseren Mitmenschen umgehen. Wie kann ein solcher Mensch überhaupt einer Gemeinde vorstehen, wenn er seelsorgerisch mit ihnen umgehen muss? Wie kann er ädequat auf Fragen der Partnerschaft und Ehe, auf Liebe und Sexualität eine Antwort geben, wenn er sie selber nicht in seiner Tiefe erlebt hat? Es ist ein Armutszeugnis der katholischen Kirche, solche Männer den Gemeinden voranzustellen!! Und warum das ganze? Etwa weil es die Bibel so will?? NEIN, hier ein interessanter Link, der wirklich die Augen öffnen sollte: http://bibelmail.de/?p=29 . Was wäre, wenn alle Priester streiken würden??? Was würde ROM dann machen?? Ein weltweiter Streik gegen die meschenverachtenden Gesetze, bis dass sich die Herren endlich an den Tisch setzen, sollte geschehen. Denn ohne Priester keinen Gottesdienst. Würden das die Herren aus Rom mitmachen können? Wer hat den Mut, aufzustehen und etwas zu ändern??
coeleste am 29. August 2009 20:15 voller einsatz geht auch wenn verheiratet.kann sogar durchaus förderlich sein. ist ein politiker,ein banker behindert,wenn er verheiratet ist?
Und dann soll er in ehefragen mit rat und tat zur seite stehen? Wie denn wenn er weder das eine noch das andere kennt? Du weißt hoffentlich warum der unsinn von der kirche erfuden wurde? Die liebe kirche hatte keine lust mehr für die nachkommen auch noch zu zahlen. Und solches propagierst du?
Das Argument der totalen Verfügbarkeit ist kein Argument für den Zölibat.
Dann müssten Topmanager, Politiker, Geschäftsleute usw. alle ehelos leben, denn die haben auch keinen 38 Stunden Woche.
Priester sind in keinerlei Weise jenem Stress ausgesetzt, den heute die Menschen in der Berufswelt ausgesetzt sind.
Ich kenne Priester, die ein sehr beschauliches Leben führen und die weit von dem entfernt sind, was immer von ihrer totalen Verfügbarkeit behauptet wird.
Ich kenne Priester, die nach ihrer Arbeit mit der Freundin ausgehen.
Es gibt genügend Priester, die ein Doppelleben führen müssen, weil ihnen der Zwangszölibat sonst den Priesterberuf nicht ermöglichen würde.
In der Bibel finden wir keinen einzigen Hinweis dafür, das jene Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen zölibatär leben müssen. Es wird der persönlichen Entscheidung freigestellt.
Oh! Quelle surprize! Kritisch hinterfragendes denken auf argumentativer basis, ich bin überrascht.
Jetzt müsstest du nur auf gleiche weise mit den inhalten der bibel umgehen. Du wärst fasziniert von den ergebnissen.
Dass es gravierende Unterschiede zw. der Bibel und dem späteren röm. kath. Glauben gibt zeigt einmal mehr, dass sie nicht verfälscht worden ist. Wäre ihr Inhalt tatsächlich im Laufe der Zeit verändert worden, dann würde sich die Bibel und die kath. Vorstellung decken. Aber dem ist nicht so.
Ich habe in meinen Kommentaren ausführlich darüber geschrieben worin diese Unterschiede bestehen.
Wenn Du jedoch generell den Inhalt der Bibel in Frage stellst, dann müssten man konkreten Kritikpunkte kennen, um auf sie eingehen zu können.
Nur steht dieses Thema hier nicht zur Diskussion. Gehe deshalb ins das Forum, das sich mit solchen Fragen auseinandersetzt.
Du kannst mir mitteilen unter welchen Thema Du gerne diskutieren möchtest!
Hat nichts mit meiner Aussage zu tun.
Ich sagte Du solltest die Bibel mal so kritisch hinterfragen, wie Du die Kirche hinterfragst.
Das habe ich sehr wohl gemacht. Ich bin weder religiös erzogen worden noch hatte ich als junger Mensch mit der Religion etwas am Hut.
Als ich mit der Bibel in Kontakt gekommen bin habe ich mich sehr intensiv mit den historischen Aussagen der Bibel ausführlich auseinandergesetzt.
Dasselbe tat ich auch mit der Evolution und mit der Schöpfung.
Es hat einige Jahre gedauert bis ich zu meiner heutigen Überzeugung gelangt bin.
Aber ich habe mich nicht nur mit der Bibel beschäftigt, sondern auch mit den verschiedenen Religionen und Philosophien.
Denn nur dann, wenn man die unterschiedlichsten Vorstellungen kennen gelernt hat, kann man zu einer persönlichen Entscheidung gelangen.
Mein Lebensmotto ist: Prüfe alles, soweit das möglich ist, und das Gute behalte, egal von wem es kommt.
Für mich gibt es deshalb ganz konkrete Gründe, weshalb ich an Jesus Christus glaube und nicht an jemand anderen!
Mit welchen Philosophen hast Du Dich denn beschäftigt bitte? Eingehend beschäftigt, meine ich.
Du wolltest wissen, ob ich mich mit der Bibel genauso kritisch auseinander gesetzt habe wie mit der kath. Kirche. Das habe ich Dir beantwortet.
Nimm jetzt Du einmal Stellung dazu welche Auffassung Du über die Bibel, bzw.welche Position Du einnimmst.
Denn bist jetzt hast Du Dich sehr bedeckt gehalten!
Gut. Ich halte Gott für inexistent. Solange bis man mir genug Evidenzen und oder Hinweise aufzeigt, dass die Annahme, es gäbe Gott, wahrscheinlicher ist (im Sinne des Wortes: Scheinbar wahr!). Man beachte auch, ich schrieb "HINweise". Es müssen nicht mal "BEweise" sein. Wäre solches gegeben, so würde ich von jetzt auf gleich seine Existenz akzeptieren und daran glauben. Ich sehe keinen Grund einen Glaubensinhalt anzunehmen, ohne ausreichende Gründe für dessen Richtigkeit zu haben.
Die Bibel halte ich analog dazu für menschgemacht. Was auch sehr offensichtlich ist, beachtet man zum Beispiel nur ihre Anleihen aus dem Zoroastrismus, oder ihren Widersprüchen zur Natur wie sie sich uns empirisch evident darstellt, siehe die Lebensalter diverser Protagonisten, um nur ein Beispiel zu nennen.
So.
Ich widerhole meine Frage und hätte bitte gerne gewusst, mit welchen Philosophen Du Dich beschäftigt hast. Du wirst hoffentlich entschuldigen, aber bei Deiner Einstellung die Du offensichtlich hast, glaube ich Dir entweder nicht das Du Dich mit Philosophie auseinandergesetzt hast, oder wenn, dann das Du sie verstanden hast, oder, dritte Möglichkeit, das Du nur Vertreter wie Thomas von Aquin oder Anselm von Canterbury usw., christliche Philosophen also die Deinen Überzeugungen vom Anfang an entgegenkommen, gelesen hast. Ich möchte Dich nicht angreifen, aber das sind die drei einzigen folgerichtigen Schlüsse die sich aus Deinen Ansichten und Überzeugungen ziehen lassen.
Das schöne aber an aufrechten Christen ist: Nehmen sie ihren Glauben ernst, lügen sie nie.
Bist Du ein aufrechter Christ?
Dann sag mir bitte: Welche Philosophen also hast Du gelesen?
Evangelista, hier fehlt bitte Antwort.
Buddhismus, griechischen Philosophen(Philosophien des Abendlandes.) Die modernen Philosophien zw. 1800 bis in unsere Zeit.
Man muß dazu sagen, dass diese auch einen großen Einfluß auf die anti religiöse Entwicklung in der Gesellschaft gehabt haben und haben.
In meiner Jugendzeit spielten der Atheismus, Marxismus/Kommunismus, die Linke und der Existenzialismus ein wichtige Rolle.
Damals wurde auch viel diskutiert und philosophiert.
Die Intellektuellen waren damals Links orientiert.
Andere wieder, die Blumenkinder, wollte die Welt mit LSD und Love verändern.
Ich kann nur sagen, dass die jungen Leute sich damals weitaus intensiver sich mit politischer Philosophie auseinandergesetzt hat wie heute.
Das Desinteresse an der Philosophie, seit den 80er Jahren, hängt damit zusammen, dass sich trotz vieler Bemühungen sich wenig verändert hat.
Deshalb sind auch heute keine konkreten Trends erkennbar, außer dass sich viele ihre eigenen Lebensphilosophien zusammenbasteln.
In einer Zeit großer wirtschaftlicher Probleme, Verlust an Orientierung und Werten, festgefahrener politischer Positionen und Konflikte, einer atomaren Bedrohung, weil immer mehr Staaten Atomwaffen haben wollen usw., stellt sich die Frage: Woran sollen wir uns orientieren? Welche Hoffnung gibt es für unser Leben?
Wer kann uns wirklich Antwort auf das WOHER, WOZU, UND WOHIN geben?
Ich habe herausgefunden, dass es die Philosophen nicht können. Auch nicht die Wissenschaft.
Deshalb nützen mir letztlich alle großen Philosophen, die über diese Welt philosophiert haben, wenig, weil keiner Hoffnung und Leben geben kann.
holodeck am 1. September 2009 09:54 Mir drängt sich so langsam der Eindruck auf, Deine Spielart des Christentums ist was für Leute, welche die immerhin gegebene Möglichkeit der eigenen Sterblichkeit nicht akzeptieren WOLLEN und können. So eine Art Unverwundbarkeitsphantasie, die durch axiomatische Setzung einer Seifenblasenwahrheit das anscheinend nahezu traumatische Erleben der Vergänglichkeit jedweder Form und der Nicht-Gewissheit beiseite schiebt.
Druckreif!!
Fantastischer Satz. Leider, wie wir alle wissen, wird es Evangelista nicht erreichen. Diese Worte werden an der antrainiert versiegelten Wahrnehmung abrutschen und durch eine wohlfunktionierende Kritikresistenz absorbiert werden.
"...jedweder Form und der Nicht-Gewissheit beiseite schiebt"
Du hast schlicht keine Gewissheit Evangelista. Das was Du dafür hältst, mag sich so anfühlen, es ist nur einfach keine. Es ist ein Geflecht aus Argumentationen die sich alle gegenseitig selbst tragen, ohne Bodenhaftung zu haben. Schwebendes Argumentationsmikado.
Du bist einem Buch auf den Leim gegangen.
holodeck am 31. August 2009 10:17 Ich fand das eigentlich bislang ziemlich deutlich, welche Haltung "konsenslos" zur Bibel einnimmt. Was gibt es denn da nun noch zu rätseln?
Starbuck am 30. August 2009 11:54 Für die, die es interessiert: Hier ein Link zu einer Seite über das Priestertum, die sehr ausführlich auf alle Fragen zum Thema eingeht: http://www.priester.cc/de/
Der Link gibt keinen einzigen Hinweis aus der Bibel über das Priestertum, weil es das im NT nicht mehr gibt. Im NT wird kein einziges Amt als spezielles Priesteramt bezeichnet.
Die Ämterliste spricht von Apostel, Lehrer, Evangelisten, Hirten, Botschafter Christi, Prediger des Evangeliums usw.
Das alttestamentliche Priestertum hat mit dem Opfertod Christi sein Ende gefunden, weil keine Opfer mehr gebracht werden müssen.
Petrus spricht in seinem 1. Brief 1, 9 vom allgemeinen Priestertum. Damit sind alle Gläubigen gemeint, die die persönliche Erfahrung der Erlösung gemacht haben. Sie sollen die >>Wohltaten Gottes verkünden<<, bzw. bezeugen. Damit ist das Volk Gottes gemeint und nicht eine spezielle Priesterschaft. Von dieser wird nirgends gesprochen.
Auch ein Bischof ist kein Priester, sondern der Vorsteher(Aufseher) der Gemeinde.
Der Einzige, der im NT als PRIESTER bezeichnet wird ist Christus. Er ist Hohenpriester, Mittler und Fürsprecher zw. Gott und den Menschen (1. Timotheus 2, 3-7). Es gibt keine weiteren Fürsprecher im Himmel.
Ausführlich wird das alleinige Priesteramt Christi in Hebräer 7 - 10 erklärt, beschrieben und auch begründet, warum nur Er diesen Dienst bei Gott verrichten kann.
Es sollte sich jeder einmal die Bibel zur Hand nehmen und nachlesen was Paulus über den Bischof schreibt - 1. Timotheus 3, 1-7.
Hier wird aufgezählt welches Anforderungsprofil ein Bischof erfüllen soll, wenn er dieses Amt ausüben möchte. Er soll: 1. untadelig sein, 2. Mann einer einzigen Frau, 3. nüchtern, 4. maßvoll, 5. würdig, 6. geschickt im Lehren, 7. kein Säufer, 8. nicht streitsüchtig, 9. nicht gewalttätig, 10. sondern gütig, 11. nicht streitsüchtig, 12. nicht geldgierig, 13. einer, der seinem eigenen Hause gut vorsteht, 14. und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit.
Denn wenn jemand seinem eigenen Hause nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen.
Es gibt also überhaupt keinen Grund ein zölibateres Leben führen zu müssen.
Im 1. Korinther 7 geht Paulus konkret auf ein zölibateres Leben ein. Er spricht damit nicht eine bestimmte Gruppe von Menschen in der Gemeinde an, sondern alles Gläubige.
Paulus empfiehlt allen ein solches Leben, das er selber geführt hat, aber er sagt auch zugleich, dass der Mensch dazu die Gabe haben muß: "Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber JEDER HAT SEINE EIGENE GABE VON GOTT, DER EINE SO, DER ANDERE SO."
Hier herrscht also noch der Geist der persönlichen freien Entscheidung, den die Kirche erst viel später den Menschen verweigert hat.
Hier maßt sich das Papsttum eine Entscheidungsgewalt zu, die ihr von der Bibel her nicht gestattet ist.
Hast auch wieder Recht. War rein zufällig oder auch nicht. Ich liebe den Meier, der kann was und den sehe ich so gerne. Er hat mir auch persönlich schon geholfen, so daß ich viel, viel Geld sparen konnte. Muß sagen, ganz persönlich hat er mich unterstützt. Das ist ein echter Journalist! Und nicht so'n frivoler Quatscher. Deshalb guck ich ihn. Meine Meinung hab ich ihm schon mitgeteilt zu diesem Anliegen: Enttabuisierung.