Im Winter, wenn die Kälte klirrt, manch' Kätzchen auf der Straße irrt. Es hätte gern ein warmes Heim, wär’ gern geborgen, nicht allein.
Der Duft von Braten zieht es an, es durch die Fenster sehen kann, wie Menschen sich am Essen laben, ein Scheibchen für es übrig haben.
Was geht dann vor in seinem Köpfchen? Hätt' gerne auch ein volles Töpfchen. Die Menschen es brutal verjagen, es hungert sehr, ihm knurrt der Magen.
Man bettelt stets um Spendengeld für Menschen aus der dritten Welt. Doch wer sieht vor der eigenen Türe - die vierte Welt - die Welt der Tiere?
Auszug aus "Die 4. Welt - Die Welt der Tiere"
(Verfasser unbekannt)