Wenn Eltern offen sind für ihre Kinder und nicht gerade religiös "fehlgesteuert", dann merken sie das gewöhnlich schon. Und wenn sie ihr Kind lieben und tolerant sind, akzeptieren sie das auch. Außerdem wird leider häufig polarisiert. Die meisten Menschen haben durchaus bisexuelle Neigungen, welche latent vorhanden sind. Auch wenn viele diese nicht ausleben! Also, es gibt gar nicht so viele "reine Heten" oder "Homos", die Wahrheit liegt wie so oft, in der Mitte! Auch wenn es viele natürlich nicht wahrhaben wollen. Natürlich wird Homosexualität noch immer in weiten Kreisen konservativer oder religiös geprägter Menschen verachtet. Deshalb finden wir ja auch besonders viele "homophobe" unter eigentlich bisexuellen Menschen.
Zu anderen Zeiten und in anderen Kulturkreisen war das anders. Kaum ein Mensch im alten Griechenland hätte etwas anstössiges daran gefunden, hätte ein Mann einen anderen Mann geliebt oder begehrt. Selbst Knabenliebe war durchaus gesellschaftsfähig. Und Griechenland gilt immerhin als die Wiege der europäischen Kultur!
sag ihm, dass du ihn so magst wie er ist, und dass sein schwulsein nichts ändert! Er kann nur mit der Zeit sicherer werden, und das wird er bestimmt. Mach ihm mut, sei für ihn da. Nicht totschweigen. Das sind die besten Voraussetzungen, wie er lernen kann, irgendwann vollkommen selbstbewusst mit sich und seiner Lebensführung umzugehen...
ich bin zwar nicht schwul aber mein bruder war es. leider ist er schon gestorben aber das tut ja auch nichts zur sache. er hatte es auch sehr schwer das selber zu akzeptieren wie er so tickt. es ist für viele jugendliche nicht einfach das anzunehmen wie man selber ist. ich denke das hat was mit den klassischen rollenverteilungen zu tun die man in seiner kindheit anerzogen bekommt und die einem andere vorleben. das du ihm damit hilfst wenn du nicht darüber mit ihm redest denke ich nicht. es macht aber auch keinen sinn ihn immer wieder in gespräche zu verwickeln wo das thema schwul sein sowas wie ein programm motto gestellt ist. sei ihm ein guter freund oder freundin und rede mit ihm wenn du merkst das ihn ewtas bedrückt. du solltest aber auch akzeptieren wenn er mal nicht darüber reden möchte. außerdem denke ich das es einfach nur wichtig ist ihm zu sagen das er dich nicht als freund oder freundin verlieren wird weil er so ist wie er ist. ich denke das gibt ihm halt und macht es ihm etwas leichter. er kann auch einmal in eine beratungsstelle gehen zum beispiel von der caritas. die haben fachleute die sich mit ihm unterhalten können. es gibt aber auch schwulenforen wo man sich austauschen kann. ich denke nur das es wichtig ist menschen so akzepieren wie sie sind. es spielt letztendlich keine rolle wie man ist, welche religion man hat, welche hautfarbe man hat, welcher nationalität man angehört. das sind alles nebensächlichkeiten die nur für kleinhirne wichtig sind. wir sollten langsam mal als menschen akzeptieren das wir alle auf der selben kugel leben. da macht es keinen sinn um was zu kämpfen sondern man solle zusehen das alle auf das gleiche level kommen und dem ganzen blödsinn mit krieg und neid endlich mal abzuhaken.
Wo liegt sein Problem, sich zu akzeptieren? An der Umwelt? An der Tatsache, dass es immer noch als Minderheit gilt? Immerhin lebt er doch schon in einer Beziehung, also hat er doch für sich schon irgendwo soweit akzeptiert "ich bin schwul".
Totschweigen bringt ausser Verdruss gar nichts. Das tut keiner Seite gut, vor allem, wenn er darüber reden will/muss, damit er sich anerkannt fühlt. Und auch du willst ja darüber reden, oder?
Und er sollte es auf jeden Fall seinen Eltern sagen...und zwar bevor sie ihn irgendwo mal mit seinem Freund sehen. Reden ist unerlässlich! Und gerade bei sowas hilft nur reden, reden, reden...
Wenn du ihn so magst, wie er ist, dann sag ihm das, sag ihm, dass du ihn nicht auf den Weg, wie er liebt, reduzierst...sei ihm eine Stütze. So jemand im Leben ist wichtig, kann ich aus eigener Erfahrung sagen!
MrsDaisy am 8. Dezember 2009 12:13 Nur eine Handvolle Leute wissen davon. Er lebt ein Doppel-Leben! Dazu kommt dass seine Eltern sehr Katolische sind! Das macht ihm so fertig glaube ich!
RastaLaVista am 8. Dezember 2009 12:21 Nur weil sie katholisch sind, heißt das nichts. Mein Vater ist Katholik, meine Mutter Jüdin, was glaubst du, was ich religionstechnisch mitbekommen habe? Trotzdem wussten meine Eltern es von Anfang an, seit ich mich zum ersten Mal verliebt hatte.
Ein Doppelleben macht auf Dauer kaputt...und wenn er das nicht will, muss er offen leben. Nur offen zu leben, hilft ihm ein starker Mensch zu werden! Hilft ihm, zu sich zu finden, zu sich zu stehen und eben glücklich zu werden!
Zeige ihm,das Du ihn so wie er ist respektierst.Rede nicht alzu viel in der ersten Zeit darüber.Er muß sich wahrscheinlich auch erst mit der Situition auseinandersetzen. Sage ihm,das er jederzeit mit Dir reden kann, wenn er möchte.
sag ihm, dass du ihn so akzeptierst, wie er ist. Natürlich sollte er seinen Eltern sagen, was Sache ist, die müssen halt damit klarkommen. Ist ja schließlich immer noch ihr Kind. Was du auf keinen Fall tun solltest: Ihn auf einmal anders behandeln, weil er dir gesagt hat, dass er schwul ist - auch wenn du denkst, du müsstest jetzt besonders nett oder zuvorkommend sein. zeig ihm einfach, dass sich für dich zwischen euch rein gar nichts geändert hat. ich bin übrigens kein "Homo", aber einer meiner besten Freunde, und der hatte anfangs auch Probleme damit, sich vor seinen Eltern zu outen - die dann letztendlich aber eher ein Problem damit hatten, dass er so lange nichts gesagt hat...
Es gibt in jeder größeren Stadt Angebote für junge Homosexuelle, dort kann er sich melden und hin gehen.
Gleichgesinnte Treffen und Reden hilft.
Du solltest ihn einfach so wertschätzen wie er ist, das hilft am meisten.
Sei für ihn da, achte seine Vertrauen dass er sich dir gegenüber geoutet hat.
Höre ihn zu wenn er reden will, aber reduziere ihn nicht auf den Schwulen Freund er ist alles was er vor seinen Outing war, auch noch.
Und genau genommen geht die sexuelle Orientierung niemanden etwas an, solange sie nicht gegen das Gesetz verstößt.
MrsDaisy am 8. Dezember 2009 12:10 Auf Schwulen Freund reduzieren???? Niemals. Für mich hat sich nichts geändert! Wir reden jedem Tag miteinander über alles mögliche. Aber er sagt immer wieder sich nicht Wohl in seine Haut zu füllen (noch nicht). Und das finde ich Schade!
Wolpertinger am 8. Dezember 2009 12:16 Naja, aber das ist ja auch einfach ein Entwicklungsprozess.
Ich habe viele Schwule Freunde, keine von denen hat sich sofort 100% wohl gefühlt in seiner Haut.
Es dauert halt bei dem einen länger bei dem anderen kürzer.
Es ist ok, dein Freund wird sein unwohl sein aushalten müßen und Du kannst es auch aushalten und Du kannst es ihm auch nicht nehmen.
Er hat zu lernen sich so zu lieben wie er ist.
Wenn du ihn so akzeptierst, wie er ist, dann ist das schon wichtig und richtig - und ansonsten kannst du ihn zu einer Beratung schicken, die können ihm ganz gut weiterhelfen. Davon gibt es jede Menge, hier http://www.rosastrippe.de/ zB eine gute Anlaufstelle.
MrsDaisy am 8. Dezember 2009 12:05 Danke für den Link, aber ich lebe nicht in Deutschland und er spricht auch kein deutsch. Aber ich werde mal suchen in internet. Danke!
Wieso mit dem LapTop? Du gehst im "XMB" auf Einstellungen dann auf das letzte dies müsste "Netzwerk-Einstellubgen" sein. Jetzt auf das 3, "Internetverbindungs-Einstellungen" und dort kannst du alles ohne LapTop einstellen, z.B. "Wählen Sie eine Einstellungsmethode aus.", Wählen sie eine Verbindungsmethode.", "WLAN-Einstellungund",... usw.. So was wird nacheinnander abgefragt. Bei weiteren fragen kannst du mich gerne privat anschreiben. Hoffe konnte helfen. MvG, Are.
ja ist es schon mal dran gedacht das den falschen key in der ps3 eingstellt hast?